Wer schon einmal Dungeons & Dragons gespielt hat, weiß: Ohne Würfel läuft nichts. Egal ob im Gespräch, vor einer verschlossene Tür oder während des Kampfes gegen einen Vampir. Was wir abseits des Spielgeräts aber auch noch brauchen, ist Schwerkraft – wie soll ein Würfel sonst fallen? Dass es aber auch ohne geht, beweist eine echte Astronautin in einem Video.
So würfelt man ohne Schwerkraft
Die deutsche Astronautin Rabea Rogge hat während einer Mission mit SpaceX nicht nur wissenschaftliche Experimente durchgeführt, sondern sich auch einer ganz anderen Frage gewidmet: Kann man eigentlich D&D im All spielen? Die Antwort: ja – mit einem kleinen Trick.
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Nach Baldur's Gate 3: Warum die Zukunft NICHT Dungeons & Dragons gehört (LIVE)
Statt den Würfel einfach zu werfen, wird er leicht angedreht und anschließend wieder eingefangen. Das Ergebnis liest man dann zwischen den Fingern ab. Der Würfel schwebt also nicht unkontrolliert davon, sondern bleibt kontrollierbar.
In einem Video demonstriert Rogge das Ganze in Schwerelosigkeit, während im Hintergrund die Erde vorbeizieht.
Ganz perfekt lief es zwar nicht – statt einer natürlichen 20 wurde es nur eine 7. Und so richtig eindeutig ist das Ergebnis auch nicht, je nachdem wie man den Würfel fängt.
Aber der Versuch zeigt, dass selbst klassische Pen-&-Paper-Runden theoretisch im All möglich sind. Für den Rest braucht es schließlich nur Papier, Stift und ein bisschen Fantasie – und die funktioniert auch ohne Schwerkraft.
"Rollenspiele im All sind absolut möglich", erklärt Rogge.
Den Tipp hätte sie vielleicht ein bisschen früher geben können – dann hätten ihn die Astronauten der Artemis-II-Mission direkt ausprobieren können. Zeit dafür hätten sie auf dem Weg zum Mond sicher gehabt.
Was ist euer ungewöhnlichster Ort, an dem ihr D&D gespielt habt?
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