Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Dragon Age: Inquisition - Was bisher geschah... - Story, Welt, alternative Enden

Die dunkle Brut und die grauen Wächter

Unter der Erde, in den Tiefen der unterirdischen Zwergenstraßen, lauert ein abscheulicher Schrecken: »Die dunkle Brut«. Diese scheußlichen Kreaturen entstanden vor langer Zeit, als die Magierfürsten des Tevinter-Imperiums mittels eines monumentalen Rituals die Stadt des Erbauers im Nichts betreten wollten. Laut der Legende zerstörte und verdarb ihr Frevel die göttliche Stätte und zur Strafe verwandelte der Erbauer die anmaßenden Magier in grässliche Zerrbilder ihrer selbst.

Unser Gefährte Alistair im Kampf mit einem Oger, ein besonders garstiges Vieh aus der dunklen Brut. Unser Gefährte Alistair im Kampf mit einem Oger, ein besonders garstiges Vieh aus der dunklen Brut.

Die Legenden berichten weiter, dass die ersten der dunklen Brut sich unter der Erde versteckten, wo sie schließlich auf den schlafenden alten Drachengott »Dumat« trafen. Durch den Kontakt mit den verdorbenen Magiern wurde auch der alte Gott von ihrem Fluch verseucht und verwandelte sich in einen »Erzdämonen«. Dieser wiederum sandte die dunkle Brut aus, um weitere Lebewesen zu verderben und in dunkle Brut zu verwandeln.

Bald waren es so viele dunkle Kreaturen, dass sie die unterirdischen Zwergenstädte angreifen und zerstören konnten. Sobald das Reich der Zwerge ausgelöscht war, strömte die Horde an die Oberfläche und fiel über das Reich der Tevinter her, deren Hybris einst die ersten der dunklen Brut überhaupt hervorgebracht hatte. Das erste Auftauchen der dunklen Brut ging als die »erste Verderbnis« in die Geschichte ein.

Die Tevinter-Magier waren kaum imstande, die Horden der Brut und den Erzdämonen aufzuhalten. Zum einen verdarben die dunklen Wesen alle, die mit ihnen in Kontakt kamen und zum anderen war der Erzdämon selbst unbesiegbar. Sogar wenn der gewaltige Drache mittels mächtiger Magie getötet wurde, ging seine Essenz augenblicklich auf andere dunkle Kreaturen über und der Erzdämon war sofort wiedergeboren.

Der Name ist Programm. In Dragon Age gibt es auch Drachen, die unvorsichtige Helden mit einem Happs wegfuttern. Der Name ist Programm. In Dragon Age gibt es auch Drachen, die unvorsichtige Helden mit einem Happs wegfuttern.

Erst als einige Veteranen der Tevinter-Legionen herausfanden, dass das Blut der dunklen Brut zusammen mit bestimmten Substanzen und Ritualen einzelne Krieger gegen die Verderbnis immun machte, hatten die Völker Thedas' eine reelle Chance zum Gegenschlag und der Orden der »Grauen Wächter« war geboren. Schließlich fanden die Wächter sogar heraus, wie der Erzdämon zu besiegen war: Ein Grauer Wächter muss den tödlichen Schlag ausführen, so dass die Seele des Erzdämonen anstatt eines beliebigen dunklen Wesens seinen von Verderbnis gezeichneten Leib auswählt.

Da gewöhnliche dunkle Wesen keine Seele haben, kann sich der Dämon in ihnen ausbreiten und sie übernehmen; fährt er hingegen in einen Wächter, werden beide Seelen zerstört und der Erzdämon ist für immer besiegt. In den Jahrhunderten seit dem Sieg über Dumat wurden vier weitere alte Götter von der dunklen Brut verseucht und jedes Mal waren die Grauen Wächter zur Stelle, um nach langen und harten Kämpfen die Erzdämonen zu erschlagen und die Brut zurück unter die Erde zu treiben.

Dragon Age: Origins

Die fünfte und letzte Verderbnis fand im Königreich Ferelden statt und ist die Basis der Hintergrundgeschichte von Dragon Age: Origins, dem ersten Teil der Serie. Unser Held, der Elf, Mensch oder Zwerg sein kann, wird nach einem traumatischen Ereignis von Duncan, dem Kommandanten der Grauen Wächter in Ferelden, für den Orden rekrutiert und zur alten Festung Ostagar im Süden geschleppt.

Dort sammelt sich eine große Horde der dunklen Brut und Duncan ist überzeugt davon, dass es sich um die Vorboten einer neuen Verderbnis handelt. Auch König Cailian von Ferelden ist mit seinem Heer vor Ort - und auch Loghain Mac Tir, Kampfgefährte seines Vaters und einflussreichster Adeliger des Reiches, ist mit seinen Truppen angereist.

Die dunkle Horde auf dem Weg an die Front von Ostagar. Die dunkle Horde auf dem Weg an die Front von Ostagar.

Doch die Schlacht gerät zum Desaster. Die dunkle Brut ist weitaus zahlreicher als Duncan annimmt und zu allem Überfluss zieht Loghain im entscheidenden Moment seine Truppen ab und lässt den König und die Grauen Wächter im Stich. Unser Held samt Kumpel und Mitrekrut Alistair überleben das Massaker und werden von der zynischen Hexe Morrigan in letzter Sekunde gerettet.

Morrigan bringt uns zu ihrer Mutter, der Oberhexe Flemeth, die nützliche Ratschläge erteilt. Wir haben nämlich kurz vor unserer Flucht noch wertvolle Verträge geborgen, welche Bündnisse mit den Völkern der Elfen und der Zwerge besiegeln. Sollten wir also diese Völker als Verbündete gewinnen sowie die verbliebenen Adeligen Fereldens auf unsere Seite ziehen, so könnte die dunkle Brut doch noch geschlagen werden.

So beginnt die Hauptstory von Dragon Age: Origins. Wir ziehen durch Ferelden, während sich die dunklen Horden unaufhaltsam ausbreiten und versuchen, so viele Verbündete wie möglich zu finden. Das Ganze wird noch zusätzlich erschwert, weil sich der verräterische Loghain mittlerweile zum Regenten aufgeschwungen hat und Jagd auf unsere Gruppe macht. Zum Glück stellt sich bald heraus, dass der naive Tollpatsch Alistair in Wahrheit ein Bastardsohn des vorletzten Königs war und wir so Loghain womöglich vom Thron stürzen können.

Weiterhin gewinnen wir das Vertrauen der Adeligen, indem wir den beleibten Eamon Guerrin von einer tödlichen Krankheit heilen. Diese Wunderheilung kommt nur zustande, weil wir den legendären Tempel der heiligen Asche finden. An diesem Heiligtum wurde einst die Asche der heiligen Prophetin Andraste verborgen und nachdem wir einen wahnsinnigen Drachenkult ausgelöscht haben, können wir den Tempel und die heilige Asche erobern und Eamon heilen. Der Tempel wird in den folgenden Jahren zu einem beliebten Pilgerort und wird noch in Dragon Age: Inquisition eine wichtige Rolle spielen.

Wichtige Personen in Origins: Alistair Alistair ist ein junger, etwas naiver Templer-Novize, der von den grauen Wächtern rekrutiert wurde. Er wuchs als Mündel des einflussreichen Adeligen Eamon Guerrin auf und ist der Bastardsohn des früheren Königs von Ferelden. Seine Mutter war die elfische Magierin und graue Wächterin Fiona, doch Alistair wurde gesagt, das seine Mutter eine einfache Magd gewesen sei. Alistair ist ein fröhlicher und etwas tollpatschiger Geselle und ein treuer Freund und Kamerad. Da er als königlicher Bastard einen besseren Thronanspruch als der Verräter Loghain vorweist, können wir ihn nach einigem Ränkeschmieden auf den Thron von Ferelden setzen.

Morrigan Morrigan ist eine Hexe und Gestaltwandlerin aus der südlichen Wildnis von Ferelden und die Tochter der legendären Oberhexe Flemeth. Morrigan ist stets misstrauisch, aber auch naiv und unwissend, wenn es um das typische Gesellschaftsleben in der Zivilisation geht. Sie ist allerdings hochintelligent, zynisch und ziemlich zickig. Um mit der grantigen Hexe klar zu kommen, müssen wir einiges an Geduld aufbringen. Morrigan fürchtet ihre Mutter und glaubt, das Flemeth sie nur geboren hat, um eines Tages ihren Körper zu übernehmen umso ewig jung und schön zu bleiben. Daher versucht sie unseren Helden zu überreden, dass wir Flemeth töten. Am Ende von Dragon Age: Origins verschwindet Morrigan und ist womöglich mit einem Kind schwanger, welches die angeblich gereinigte Seele eines alten Gottes trägt. Morrigan taucht, älter und weiser, in Dragon Age: Inquisition wieder auf.

Leliana Die Bardin Leliana war einst eine Spionin und Attentäterin in Orlais, doch sie wurde von ihrer Meisterin verraten und verbarg sich viele Jahre in einem Kloster, bis unser Held auf sie traf. Leliana glaubte, eine Vision des Erbauers zu haben, welche ihr befahl, sich dem Helden anzuschließen. Leliana ist fromm, optimistisch und verbreitet stets gute Laune. Nach dem Ende der fünften Verderbnis wandte sie sich mehr der Kirche zu und wurde schließlich Meisterspionin im Dienste der obersten Priesterin der Kirche. Leliana steht in Dragon Age: Inquisition unserem Hauptcharakter als Spionagemeisterin zur Verfügung.

Im Laufe der Kampagne befreien wir außerdem noch den Magierzirkel aus den Klauen von Dämonen, erlösen die Elfen von einer Werwolfplage und dringen in die Finsternis der tiefen Straßen vor, um die Thronfolge im Zwergenreich eindeutig zu klären. Nachdem wir alle Verbündeten gefunden haben, konfrontieren wir Loghain in der Hauptstadt und überzeugen die Adeligen des Reiches, ihn zu stürzen. Es kommt zum Duell zwischen unserem Helden und dem Verräter und am Ende entscheiden wir, ob wir den Schurken töten, einsperren oder in den Orden der Wächter aufnehmen.

Immerhin hat der Mann einiges wieder gut zu machen und es muss sich ohnehin einer der Wächter opfern, um den Erzdämonen zu erlegen. Außerdem können wir Alistair zum König ernennen und - als weiblicher adeliger Mensch - sogar dessen Königin werden. Alternativ kann Alastair auch Loghains listige Tochter heiraten. Sollten wir einen männlichen Charakter haben, steht dieser Weg auch uns offen, wobei Alastair dann leer ausgeht und als verbitterter Säufer durch die Länder zieht.

Zum Glück sind nicht alle dunklen Bestien Oger. Die meisten sind kleine, fiese Genlocks. Zum Glück sind nicht alle dunklen Bestien Oger. Die meisten sind kleine, fiese Genlocks.

Die politische Karriere unseres Helden ist aber ziemlich wurscht, wenn wir im großen Endkampf brav den Erzdämonen erschlagen, denn dann stirbt unser Held genauso wie das Dämonenviech. Allerdings haben wir diverse Optionen, um unsere Haut zu retten. Wir können beispielsweise Alistair vorschicken, der sich dann opfert. Oder wir rekrutieren Loghain als Wächter, nur um ihn dem Dämonen vorzuwerfen.

Oder wir sind besonders listig und gehen auf Morrigans Angebot ein: Im Laufe der Geschichte haben wir ihr geholfen, ein besonderes Zauberbuch von ihrer Mutter zu erbeuten. In dem Buch steht ein obskures Ritual beschrieben, mit dessen Hilfe die Seele eines Erzdämons in einem noch ungeborenen Kind aufgefangen und gereinigt werden kann. Dieses Kind muss jedoch von einem grauen Wächter gezeugt werden und zwar am Vorabend der Schlacht! Morrigan würde das Kind austragen und an einem versteckten Ort gebären und was sie dann mit dem Balg mache, sei allein ihre Angelegenheit. Deal? Wenn wir uns für diesen Weg entscheiden, muss niemand sterben und es wird sogar eine verdorbene Seele gerettet. Wenn wir der Hexe trauen…

2 von 3

nächste Seite


zu den Kommentaren (5)

Kommentare(5)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.