Dragon Ball Z: Goku ist im Anime drei Mal gestorben - aber er wurde kein einziges Mal direkt von einem Gegner erledigt

In Dragon Ball Z stirbt Goku tatsächlich dreimal – doch keiner dieser Tode erfolgte durch die Hand eines Schurken.

Son Goku hat schon einige Niederlagen gegen Schurken einstecken müssen - tödlich endeten diese Kämpfe in Dragon Ball Z für ihn aber nur auf freiwilliger Basis. (© Toei Animation Akira Toriyama) Son Goku hat schon einige Niederlagen gegen Schurken einstecken müssen - tödlich endeten diese Kämpfe in Dragon Ball Z für ihn aber nur auf freiwilliger Basis. (© Toei Animation / Akira Toriyama)

Dragon Ball Z hat in seinen 291 Anime-Episoden für einige dramatische Momente gesorgt. Öfter spielt hierbei der Tod des Hauptcharakters Son Goku eine Rolle - genauer gesagt wird der Held dreimal ins Jenseits befördert.

Nun sollte man bei einem so klassischen Shōnen-Anime mutmaßen, dass Son Goku jedes Mal im Kampf mit einem Bösewicht sein Leben gelassen hat. Doch bei genauer Betrachtung stellt sich heraus, dass technisch gesehen kein einziges Mal ein Schurke direkt für den tödlichen Schlag verantwortlich war.

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Zwei Opfer und eine Krankheit

Gokus erster Tod findet sich bereits in der ersten DBZ-Saga: Als Gokus älterer Bruder Radditz auf der Erde landet, verbünden sich der Protagonist und Piccolo - damals noch ein ungewohnter Anblick -, um den Saiyajin zu stellen. Radditz wird auch tatsächlich besiegt. Goku bezahlt dafür allerdings den ultimativen Preis:

  • Um seinen großen Bruder außer Gefecht zu setzen, hält er den Saiyajin in einer Umklammerung fest, während Piccolo mit seinem Höllenspiralen-Angriff beiden Charakteren ein Loch in den Bauch schießt.

So gesehen starb Goku das erste Mal also durch Piccolo, auch wenn das Teil eines größeren Plans war, in dem sich der Protagonist zum Wohle seiner Freunde opfert. Diese Bereitschaft, sich selbst zum Wohle anderer zu opfern, scheint auch in einem weiteren Goku-Tod durch:

  • In der Cell-Saga transportiert sich der Saiyajin zusammen mit dem Bösewicht auf den Planeten von Meister Kaio, kurz bevor Cell explodiert.

Hier müssen wir den Begriff der "direkten Todesursache" zwar ein wenig dehnen, doch klar ist auf alle Fälle, dass Goku nicht direkt im Kampf mit Cell gefallen ist, sondern eher in dessen Nachgang freiwillig sein Leben lässt.

Das dritte und letzte Mal, dass Goku in Dragon Ball Z stirbt, unterscheidet sich indes grundlegend von den beiden vorherigen. Denn vor Beginn der Cell-Saga taucht Trunks aus einer alternativen Zeitlinie auf, in der Goku bereits gestorben ist. Die Todesursache: eine Krankheit.

  • In dieser Zeitlinie erleidet der Saiyajin eine ominöse Herzkrankheit, gegen die selbst der mächtige Kämpfer keine Chance hat.
  • Die Entwicklung eines rettenden Medikaments kam hier schlicht zu spät, weshalb Trunks in die Vergangenheit reist, um diesen Tod zu verhindern.

Die beiden erstgenannten Tode von Son Goku in Dragon Ball Z stammen also höchstens indirekt durch einen Bösewicht, während der dritte Fall des Helden überhaupt nichts mit einem Kampf gegen einen Fiesling zu tun hat. Erst in Dragon Ball Super stirbt Goku durch einen direkten Angriff eines Schurken - wenngleich hier ein paar Tricks notwendig waren, die wir als Zuschauer*innen nicht zu sehen bekommen.

Aber jetzt seid ihr gefragt? Welches Goku-Ende löste bei euch die meisten Emotionen aus? Schreibt es uns wie immer in die Kommentare.


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