Elden Ring: Was passiert, wenn ihr die Papst-Schildkröte tötet? Ganz ehrlich, tut es nicht!

Wir verraten euch, was euch erwartet, wenn ihr die riesige freundliche Schildkröte tötet und warum ihr es besser lassen solltet.

von Samara Summer,
25.03.2022 09:45 Uhr

Wer würde dieser sanftmütigen Papst-Schildkröte schon etwas antun? Wer würde dieser sanftmütigen Papst-Schildkröte schon etwas antun?

Die meisten NPCs, auf die wir in Elden Ring treffen, wirken verschlagen, hinterhältig oder zumindest irgendwie zweifelhaft. Miriel, die riesige Schildkröte mit Papst-Hut, ist dagegen eine gute Seele. Trotzdem haben wir die Möglichkeit, ihn anzugreifen und zu töten. Aber Vorsicht: Falls ihr euch dazu entschließt, könnte es euer Herz brechen. So ging es zumindest einem Fan.

Das passiert, wenn ihr die Schildkröte tötet

Darum geht es: Der ganz offizielle Name des gutmütigen Panzerträgers lautet "Miriel, Kantor der Gelübde". Wir treffen ihn, passend zu diesem Titel, in der Kirche der Gelübde in Liurnia. Miriel bringt uns Zaubereien und Anrufungen bei, wir können ihm Bücher überreichen, um das Sortiment zu erweitern - und nebenbei auch einfach plaudern und dabei wichtige Lore-Fetzen erhalten.

Was passiert, wenn wir Miriel töten? Wie wir das aus Souls-Spielen kennen, können wir eigentlich alle NPCs zumindest zu irgendeinem Zeitpunkt töten - und die Riesen-Schildkröte bildet da keine Ausnahme, auch wenn sie so tanky wie ein Bossgegner ist. Dafür leistet sie absolut keine Gegenwehr.

Im Gegenteil: Sie teilt uns auch noch mit, dass sie uns die Tat vergeben wird, wenn wir von ihr ablassen. Tun wir das nicht, ertönt am Ende ein markerschütternder Schrei und wir erhalten ein paar Stücke Schildkrötenhals-Fleisch, die als Crafting-Material dienen, sowie Miriels Klangperle.

Geben wir diese den Zwillingshändlern bei der Tafelrunde, so können wir ab jetzt dort Miriels Magie-Sortiment abrufen. Wow! Gewonnen haben wir also durch diesen Mord kaum etwas.

Mit diesem Video könnt ihr euch einen eigenen Eindruck verschaffen:

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Fan bereut Kröten-Mord bitterlich

Auf Reddit beichtet ein Fan VG_namens Crimson die Tat voller Reue und gibt der Community einen Rat:

Ich hab's getan. Es war im NG+ und ich war krankhaft neugierig. [...] Ich habe es getan, damit ihr das nicht müsst. [...] Tut es nicht. Es gibt nichts zu gewinnen. Ihr verliert nicht nur seinen praktischen Nutzen, sondern ihr verliert auch einen Teil von euch selbst.

VG_Crimson gibt zu, den Frevel zu bereuen und schreibt über Miriels großzügiges Angebot, dem Spielercharakter zu verzeihen:

Segne seine verdammte Seele. Hunde sind wirklich die besten Freunde des Menschen.

Damit nimmt er Bezug auf das "Dog"-Meme, das in der Elden Ring-Community sehr beliebt ist. In Nachrichten weisen Spielende jede Schildkröte im Spiel als Hund aus.

Dass Miriels Gutmütigkeit sogar so weit, geht, dass sie die Spielmechanik des Büßens aushebelt, wird aus einer weiteren Aussage deutlich:

Falls ihr versucht, Absolution zu bekommen, nachdem ihr ihn verletzt/getötet habt [durch das Büßen an der Statue in der Kirche, Anmerkung der Redaktion], werdet ihr sehen, dass das gar nicht benötigt ist. Das liegt wahrscheinlich daran, dass er euch schon vergeben hat.

Natürlich ist das alles reichlich überzogen und mit einem Augenzwinkern zu sehen. Fakt bleibt aber, dass liebenswerte NPCs, die nicht nur auf ihr eigenes Wohl und Ziel aus sind, in Souls-Spielen eine Rarität sind. Ganz zu schweigen, von riesigen, gemütlichen sprechenden Schildkröten.

Habt ihr schon einmal daran gedacht, die Schildkröte zu töten? Oder habt ihr es sogar getan? Beichtet es uns gerne in den Kommentaren.

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