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Seite 2: F1 2015 im Test - Auf halber Strecke liegen geblieben

Warum ich?

Die KI trägt ihren Teil zu den meist spannenden Rennen bei, verteidigt verbissen die Position, hängt sich clever in unseren Windschatten und wagt riskante Überholmanöver, die dieses Mal auch dank des Einsatzes von DSR wieder enormen Spaß machen. Allerdings verkommen die Burschen gerade am Anfang eines Rennens zu Ideallinien-Robotern und verhalten sich generell zu aggressiv.

Selbst auf der Ideallinie rauschen uns regelmäßig Konkurrenten ins Heck oder die Seite und offenbaren dadurch zwei weitere Schwächen von F1 2015. Zum einen das unausgegorene Strafensystem, zum anderen das halbgare Schadenmodell. Ersteres ist oft nicht nachvollziehbar, werden wir zum Beispiel gerammt, bekommen wir anstelle des Sünders eine Zeitstrafe; schneiden wir Kurven, wird das oft nicht geahndet. Ein Safety-Car fehlt unverständlicherweise sogar komplett.

F1 2015 - Launch-Trailer zur Formel-1-Simulation 1:07 F1 2015 - Launch-Trailer zur Formel-1-Simulation

Die Hoffnungen auf ein verbessertes Schadensmodell erfüllen sich ebenfalls nicht. Wir können zwar Teile verlieren, allerdings ist das nicht immer nachvollziehbar, etwa wenn wir mit 250 Sachen gegen eine Wand fahren und sich lediglich der Frontflügel verabschiedet. Totalschäden lassen sich mit destruktiver Fahrweise aber trotzdem erreichen.

Motivationsgarant Mechaniker

Dass die Rennen dennoch Spaß machen liegt auch an der überarbeiteten Kommunikation mit der Box und dem Mechanikerteam. Das gibt uns jetzt vor einem Rennen noch mehr Tipps für Fahrzeugsetup und Reifenmischung, außerdem können wir gegnerische Fahrer über Monitore beim Warm-Up beobachten, das ist eine nette Idee.

Das verbesserte Zusammenspiel mit dem Mechanikerteam ist ein echter Pluspunkt, auch vollanimierte Boxenstopps sind wieder an Bord. Das verbesserte Zusammenspiel mit dem Mechanikerteam ist ein echter Pluspunkt, auch vollanimierte Boxenstopps sind wieder an Bord.

Auf der Piste hält uns das Team ständig auf dem Laufenden und checkt unsere aktuelle Fahrweise. Das ist aber auch notwendig, da sich die Reifenabnutzung nun nicht mehr deaktivieren lässt und wir mit einer Tankfüllung ins Ziel kommen müssen. Vor allem letzteres ist einigermaßen realistisch umgesetzt, und es motiviert tatsächlich, durch den Wechsel des Fahrstils und der dreistufigen Motorleistung mit dem Sprit haushalten zu müssen.

Auf der Konsole können wir per PlayStation Kamera oder Xbox Kinect sogar mit Sprachbefehlen Fahrzeugstatus, Wetteraussichten oder ähnliches anfragen. Beim Test funktionierte das bis auf wenige Ausnahmen klasse, auf dem PC wird dieses Feature hoffentlich noch nachgereicht.

Neue Engine ist nicht alles

Das Umsatteln auf die neue EGO-Engine 4.0 macht sich optisch bezahlt, ohne uns aber in Begeisterungsstürme ausbrechen zu lassen. Lobenswert ist auf jeden Fall die flüssige Bildrate von 60 Bildern in der Sekunde, das trägt enorm zum tollen Geschwindigkeitsgefühl bei. Die Fahrzeugmodelle sehen gut aus, die Strecken realistisch-detailliert und hier und da erfreuen zudem kleine Effekte wie das schicke Hitzeflimmern hinter den Boliden oder Funkenflug das Auge.

Die Präsentation wurde erheblich verbessert. Nach einem Rennen sehen wir die Fahrer beispielsweise bei der Siegerehrung. Die Präsentation wurde erheblich verbessert. Nach einem Rennen sehen wir die Fahrer beispielsweise bei der Siegerehrung.

Dennoch wirkt die Optik von F1 2015 auch etwas leblos, fast schon steril - klar, das ist realistisch, aber dennoch nicht so richtig befriedigend, genauso wie das zeitweise auftretende Tearing. Bei der Präsentation hat Codemasters dagegen endlich nachgelegt, vor einem Rennen erhaschen wir zum Beispiel einen Blick in die Box, nach einem Rennen feiern die Fahrer auf dem Treppchen mit Champagner.

Von echter Mittendrin-Atmosphäre ist das zwar noch weit entfernt, für Atmosphäre sorgt es aber allemal. Gerne würden wir das auch über die beiden Kommentatoren Heiko Wasser und Stefan Römer sagen. Die unterhalten sich aber vor einem Rennen zwar über den aktuellen Stand, wirken dafür aber wie auf Baldrian und fast schon unangenehm schnarchig.

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