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Fallout 3: Mothership Zeta im Test - Review für Xbox 360

Was hat es eigentlich mit diesem Ufo-Wrack im Ödland auf sich? Der Test zu Mothership Zeta, dem fünften Mini-Addon für Bethesdas Rollenspiel-Hit Fallout 3, klärt diese Frage.

von Fabian Siegismund,
06.08.2009 15:31 Uhr

In Mothership Zeta fängt mal wieder alles mit einem Funkspruch an. Der lotst euch zu einem der mysteriösesten Orte im Ödland: dem Ufo-Wrack. Reiselustige Abenteurer haben das Ding auf ihren Erkundungstouren bestimmt schon gefunden. Dort liegt nicht nur ein toter, außerirdischer Raumfahrer herum, sondern auch seine Handfeuerwaffe: der Alien Blaster, die mächtigste Pistole in Fallout 3. Nachdem ihr Mothership Zeta installiert habt, kommt ihr allerdings so schnell nicht mehr an das Wrack heran: Wenige Schritte vor dem Schiff erfasst euch ein Energiestrahl und hebt euch gen Himmel. Herzlichen Glückwunsch: Ihr werdet von Außerirdischen entführt!

» Test-Video zu Fallout 3: Mothership Zeta ansehen

Das Raumschiff

Nach kurzer Ohnmacht kommt ihr in Mothership Zeta an Bord des namensgebenden Mutterschiffes wieder zu euch, umringt von herrlich klischeehaften Aliens mit großen, mandelförmigen Augen, schlaksigen Armen und drei langgliedrigen Fingern an jeder Hand. Und dem Klischee entsprechend bearbeiten die euch erstmal mit bizarren Werkzeugen. Aua. Ganz klar, dass ihr das nicht lange mit euch machen lasst, und so beginnt eure Flucht aus dem Mothership Zeta.

Im Laufe des Abenteuers befreit ihr mehrere andere Gefangene aus verschiedenen historischen Epochen: einen Cowboy, einen 60er-Jahre-Astronauten, einen Sanitäter aus den Zeiten von Operation Anchorage, ein kleines Mädchen und sogar einen (ausschließlich japanisch sprechenden) Samurai. Diese bunt zusammen gewürfelte Truppe muss sich nun einen Weg in die Freiheit suchen. Das erzeugt ein nettes Gemeinschaftsgefühl, das sich bis ins Finale zieht - es sei denn, ihr streckt die Gefährten aus Gier nach deren Ausrüstung vorher nieder.

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