Final Fantasy 7: Was die Entwicklung des Remakes so schwierig macht

In einem Interview erklärt der Square Enix-Chef, warum es schwieriger ist, ein Remake zu entwickeln, als einen komplett neuen Final Fantasy-Ableger aus dem Boden zu stampfen.

von Linda Sprenger,
21.06.2019 12:52 Uhr

Final Fantasy 7 - Ein Remake zu entwickeln ist laut Square alles andere als leicht. Final Fantasy 7 - Ein Remake zu entwickeln ist laut Square alles andere als leicht.

Das Remake zu Final Fantasy 7 befindet sich bereits seit mehreren Jahren in Entwicklung und hat während der E3 2019 endlich einen konkreten Release-Termin erhalten. Oder genauer: Eine von mehreren geplanten Episoden der Neuauflage. Der erste Ableger erscheint im März des nächsten Jahres. Wann die nächsten Teile aufschlagen, das weiß Square momentan selbst noch nicht genau.

Unter anderem dieser Umstand erweckt den Eindruck, dass Square Enix mit der Neuauflage des JRPG-Klassikers ein wenig überfordert scheint, schreibt Kollege Hannes in seiner Kolumne. Yosuke Matsuda, CEO des Unternehmens, verrät jetzt in einem Interview, warum die Entwicklung eines Remakes so schwierig ist.

Warum Remakes so schwierig zu entwickeln sind

Gegenüber GamesBeat verrät Matsuda, was er und sein Team von den Arbeiten am modernen FF7 gelernt haben. "Remakes zu entwickeln, kann sehr herausfordernd sein", gibt er lachend zu verstehen.

Es sei so schwer oder - auf eine bestimmte Art und Weise - sogar noch schwerer, als einen komplett neuen Serienteil ins Leben zu rufen.

Der Grund: Bei der Entwicklung eines Remakes reiche es nicht aus, lediglich der Nostalgie hinterherzujagen. Ganz so einfach funktioniere das nämlich nicht. Aus einem alten Spiel müsse ein aktuelles Spiel werden, so Matsuda.

Denn letztendlich muss die Neuerfindung von Final Fantasy 7 zwei Zielgruppen abgreifen: Fans des Originals und komplett neue Interessenten, die den PS1-Titel gar nicht gespielt haben oder gar noch nie mit einem Final Fantasy-Spiel in Berührung gekommen sind.

Final Fantasy 7 Remake will beide Seiten ansprechen: Alte Fans und Neulinge.Final Fantasy 7 Remake will beide Seiten ansprechen: Alte Fans und Neulinge.

Square Enix könne sich nicht nur auf Fans des Originals verlassen. Das Unternehmen schätze zwar die Leidenschaft und Hingabe alter FF7-Veteranen, müsse sich aber neuen Kunden ebenfalls öffnen. Die Herausforderung bestehe darin, das Spiel für beide Konsumerseiten befriedigend zu gestalten.

Was ändert FF7 Remake? So werfen die Entwickler beispielsweise das etwas angestaubte und langsame Active Time Battle-System (ATB) über Bord. Das neue Kampfsystem verlässt sich auf eine flotte Mischung aus Action-, bekannten ATB- und Taktikelementen. In unserer großen Übersicht findet ihr alle Infos zu den Neuerungen, zum Kampfsystem und mehr.

Die erste Episode des Final Fantasy 7-Remakes erscheint am 3. März 2020 für PS4.

Final Fantasy 7 Remake - Neuer Trailer zeigt Kämpfe, Tifa & Sephiroth 0 Final Fantasy 7 Remake - Neuer Trailer zeigt Kämpfe, Tifa & Sephiroth


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