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Frantics im Test - Kleine Partyspiel-Sammlung, großes Frust-Potenzial

Frantics ist eine neue Minispiel-Sammlung für PS4 und kommt mit einer großen Ladung Humor und außergewöhnlichem Look daher. Doch reicht das, um es beim Partyabend krachen zu lassen?

von Nastassja Scherling,
09.03.2018 12:00 Uhr

Frantics für PS4 im Test.Frantics für PS4 im Test.

Frantics ergänzt Sonys Playlink-Sortiment für die PS4 um eine überschaubare Anzahl von 15 Mini-Spielen und will uns im wahrsten Sinne des Wortes tierisch unterhalten. Als Giraffe, Krokodil oder ein anderes putziges Tier stellen wir uns den Herausforderungen unseres Moderators, einem abgebrühten Fuchs im Jackett. Bis zu vier Spieler gehen dabei ins chaotische Rennen um den Sieg, bei zu wenigen Teilnehmern springen praktischerweise computergesteuerte Gegner ein.

Was ist Playlink?
Playlink-Spiele sind Multiplayer-Titel, die unsere Smartphones zum Controller machen und sich damit sozusagen an jedermann richten. Auch an Menschen, die normalerweise nichts mit Videospielen am Hut haben. Bevor es losgeht, laden sich alle Mitspieler die kostenlose App zu dem jeweiligen Spiel im Play- oder App-Store herunter. Im Anschluss öffnet ihr die Anwendung und verbindet euer Smartphone über WLAN oder PS4-Hotspot mit der Konsole. Schon kann's losgehen!

Beim Bürostuhl-Curling ist genaues Zielen gefragt.Beim Bürostuhl-Curling ist genaues Zielen gefragt.

Der ausgefuchste Gastgeber setzt uns im Partymodus eine Reihe von zufälligen Minispielen vor, die er humorvoll anmoderiert. Eine Partie dauert bequeme 15 bis 20 Minuten. Dabei müssen wir zum Beispiel im Bürostuhl-Curling taktisches Können beweisen, indem wir uns mit nur zwei Versuchen möglichst in die Mitte einer Zielscheibe rollen. Ein anderes Mal wischen wir auf unseren Handys um die Wette, wenn wir im Affentempo durch einen Hindernisparcours voller Ninja-Fallen rasen und stacheligen Blockaden ausweichen. Oder wir befinden uns im freien Fall und müssen den perfekten Moment abpassen, an dem wir unseren Fallschirm öffnen, um als Erster sicher den rettenden Boden zu erreichen und nicht durch einen unsanften Aufprall zermatscht zu werden.

Ihr seht: Die Aufgaben sind stets simpel. Sie werden uns aber durch nervtötende Tutorials und wiederholte Anweisungen in einer überzogen niedlichen Stimme derart ausführlich erklärt, dass bereits nach kurzer Zeit unser ungeduldiges Stöhn-Konzert schon von Weitem zu hören ist und wir regelmäßig frustriert statt motiviert in ein Minispiel starten. Klar, auch Kinder sollen mit Frantics ihren Spaß haben, deshalb auch die vielen Anleitungen. Aber insbesondere die deutsche Erklärerstimme geht uns von Anfang an gehörig auf den Wecker. Glücklicherweise lassen sich die Hilfestellungen in den Settings abschalten. Unglücklicherweise haben wir das aber zu spät bemerkt.

Achtung, Explosionsgefahr!

In den chaotischen Minispielen verstecken sich stets auch Münzen, mit denen wir in Auktionen auf Boni setzen können.In den chaotischen Minispielen verstecken sich stets auch Münzen, mit denen wir in Auktionen auf Boni setzen können.

Um ein bisschen Würze in den Wettkampf zu bringen, können wir in Frantics unseren Mitspielern in sämtlichen Minispielen ein virtuelles Beinchen stellen. Wir rammen, was das Zeug hält, legen versteckte Fallen oder werfen brennende Dynamitstangen auf einen unserer Freunde, der kurze Zeit später in die Luft fliegt und damit bis zur nächsten Runde ausscheidet. Das Sabotieren sorgt wie in jedem Partyspiel für Schadenfreude, laute Lacher und perfide geplante Racheakte – und wird manches Mal sogar vom Spiel belohnt.

Eigentlich winkt alleine dem Gewinner jedes Minispiels als Hauptpreis eine goldene Krone. Je mehr funkelnde Behutungen unser Avatar trägt, desto größer unser Vorteil im Grande Finale.

Unsere tierischen Avatare tragen sichtlich stolz ihre Siegeskronen auf dem Haupt. Je mehr Kronen, desto besser.Unsere tierischen Avatare tragen sichtlich stolz ihre Siegeskronen auf dem Haupt. Je mehr Kronen, desto besser.

Doch manchmal gehen Extrakronen auch als Bonus an Spieler, die nicht auf dem ersten Platz einer Disziplin gelandet sind, sondern die zum Beispiel am häufigsten sabotiert haben. Das Kronen-Verteil-System soll ausgleichend und motivierend sein, erscheint uns aber etwas zu beliebig, da wir vorher nicht wissen, welches Verhalten belohnt wird.

Ein witziges Gimmick sind die sogenannten "Geheimen Missionen", die Spieler zwischen zwei Wettkämpfen unangekündigt erhalten können. Wir haben nicht schlecht gestaunt, als Linda plötzlich vom Moderator Mr. Fox einen Anruf auf ihr Handy erhalten hat, der ihr folgende Undercover-Aufgabe erteilt hat: "Sorge dafür, dass Rae das nächste Spiel gewinnt!" Gesagt, getan. Als Belohnung konnte sich nicht nur Rae, sondern auch Linda für ihre erfolgreich abgeschlossene Geheimmission eine begehrte Krone sichern.

Der charmant-hinterlistige Moderator Mr. Fox leitet uns durch das Spiel. Der charmant-hinterlistige Moderator Mr. Fox leitet uns durch das Spiel.

Doch was genau bringt das Sammeln von Kronen? Sie werden im Finale konvertiert und dienen uns dort als Lebenspunkte. Schließlich kämpfen wir im Battle-Royale-Stil auf einer langsam kleiner werdenden Eisscholle ums bittere Überleben.

Vor dem Endgame bieten wir aber noch fix in einer Auktion mit Münzen, die in jedem Minispiel verstreut sind, auf mal mehr mal weniger nützliche Gegenstände. Damit ausgerüstet ziehen wir dann in den letzten Kampf. Kleiner Tipp: Bietet auf den Rollstuhl mit Katapultfunktion, mit dem ihr eure Gegner kinderleicht in den Abgrund rammen könnt. Wer keine Leben mehr übrig hat, verliert. Derjenige, der seine Mitspieler überlebt, geht schließlich als strahlender Frantics-Sieger hervor. Am Ende gibt es für den oder die Glückliche dann Anerkennung vom Gastgeber Mr. Fox in Form eines witzigen, nutzlosen Geschenks. Hurra!

Frantics - Gameplay-Trailer des Playlink-Titels stellt die witzige Minispiel-Sammlung vor 1:17 Frantics - Gameplay-Trailer des Playlink-Titels stellt die witzige Minispiel-Sammlung vor

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