GameStop-CEO Macht sich noch unbeliebter und erklärt, Spiele und das Ende der Discs wären "irrelevant"

GameStop schert sich offenbar nicht um seine Wurzeln, physische Spiele oder deren Käuferschaft. Dass Sony ab 2028 keine Discs mehr produziert, wäre komplett irrelevant, sagt der CEO.

GameStop setzt schon lange nicht mehr in erster Linie auf Spiele-Discs – wo es die Firma noch gibt. GameStop setzt schon lange nicht mehr in erster Linie auf Spiele-Discs – wo es die Firma noch gibt.

Erinnert ihr euch noch an GameStop? Das waren auch in Deutschland mal Filialen, in denen vor allem physische Videospiele verkauft wurden. Diese Games, die ja eigentlich schon im Namen stecken, spielen aber offenbar keine wirkliche Rolle mehr für den in den USA immer noch existierenden Konzern. Der CEO findet Discs sogar "total irrelevant".

GameStop-CEO macht nochmal deutlich: Spiele sind für ihn nicht so wichtig

Auch wenn das strauchelnde Unternehmen immer noch GameStop heißt, gibt es dort mittlerweile vor allem Merchandising, FunkoPop-Figuren oder Pokémon-Karten. Dass Sony die Produktion von physischen Spiele-Discs Anfang 2028 einstellen wird, juckt den CEO Ryan Cohen also nur noch sehr wenig.

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In einem Gespräch mit Bloomberg Tech wird der Chef des GameStop-Unternehmens nicht nur nach seinem gescheiterten Versuch, eBay zu übernehmen gefragt, sondern auch danach, ob er sich wegen Sonys Ausstieg aus den physischen Spielen Sorgen um die Zukunft der GameStop-Filialen mache.

Laut dem CEO "spielt es überhaupt keine Rolle", weil Gaming-Software mittlerweile nur noch 12% des Gesamtgeschäfts von GameStop ausmache. Collectibles wären mehr als die Hälfte des Geschäftes, es sei also "total, total irrelevant". Mit dem "es" dürfte dabei das Ende der physischen Spielediscs gemeint sein.

Dass mit GTA 6 eines der größten Spiele überhaupt ebenfalls komplett auf Spiele-Discs verzichtet, dürfte dem Retail-Handel bereits einen heftigen Schlag verpassen. Aber immerhin wird Rockstars Open World-Blockbuster noch in einer physischen Edition angeboten, nur eben ausschließlich mit einem Downloadcode statt einer Disc (was Spieler*innen größtenteils schrecklich zu finden scheinen).

Gamer machen sich über die Aussagen des GameStop-Chefs lustig

Die Reaktionen darauf sind eher negativ: Als GameStop-CEO zu sagen, Games seien irrelevant, wirke in etwa so, als würde Pizza Hut in einem Statement bekannt geben, Pizza irrelevant zu finden, schreibt eine Person auf Social Media.

Ein anderer Mensch bringt es in den Kommentaren bissig auf den Punkt: Es wirke, als seien Games für GameStop schon eine ganze Weile irrelevant, weshalb GameStop mittlerweile auch für die Gamer irrelevant geworden sei.

Was haltet ihr von den Aussagen des GameStop-CEOS? Glaubt ihr, dass physische Spiele auf Disc wirklich irgendwann komplett verschwinden?


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