Ist Cooper absichtlich zum Ghul geworden? Fallout-Theorie sorgt für wilde Diskussionen in der Community

Eine Fan-Theorie stellt eine der wichtigsten Fragen zur Serie – und würde dem Ghul noch mehr Tiefe verleihen.

Hat sich Cooper vielleicht freiwillig für ein Leben als Ghoul entschieden? Hat sich Cooper vielleicht freiwillig für ein Leben als Ghoul entschieden?

Kaum eine Figur aus der Fallout-Serie beschäftigt Fans so sehr wie der Ghul. Cooper Howard ist nicht nur einer der spannendsten Charaktere der Show, sondern auch einer der tragischsten. Auf Reddit sorgt nun eine Theorie für Diskussionen, die seine Geschichte in ein völlig neues Licht rücken könnte.

Wurde der Ghul zur bewussten Entscheidung?

Im Subreddit r/Fotv stellt ein Nutzer die These auf, dass Cooper nicht zufällig zum Ghul wurde. Stattdessen könnte er sich bewusst für die Ghoulifizierung entschieden haben – aus einem ganz bestimmten Grund: Zeit.

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Die Theorie geht davon aus, dass Cooper den Großen Krieg zunächst als normaler Mensch überlebt. Möglicherweise findet er Schutz in einem Bunker oder Vault und verbringt Jahre damit, das Ödland nach seiner Frau Barb und seiner Tochter Janey zu durchsuchen. Doch irgendwann wird ihm klar, dass er gegen etwas ankämpft, das er nicht besiegen kann: sein eigenes Altern.

Ein Reddit-Nutzer fasst diese Idee so zusammen:

Man würde erwarten, dass die Strahlung der Bomben ihn direkt zum Ghul macht. Aber stattdessen überlebt er als Mensch, sucht jahrelang nach seiner Familie und merkt irgendwann, dass seine Zeit abläuft.

Ghoulifizierung als letzter Ausweg

Laut der Theorie könnte Cooper von Gerüchten über Ghoulifizierung erfahren haben – vielleicht ohne zu wissen, dass sie eine Art Unsterblichkeit mit sich bringt. Er weiß nur: Sie verlängert das Leben. Und das reicht ihm.

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Ein Kommentar beschreibt die Entscheidung als eine Art Verzweiflungstat:

Er ist alt, vielleicht verletzt, vielleicht kurz vor dem Tod. Also nimmt er die kleinste Chance, weiterzuleben, um seine Familie zu finden. Wenn er dabei stirbt, macht es für ihn keinen Unterschied mehr.

Andere Fans ziehen Parallelen zu bekannten Figuren aus den Spielen, etwa zu Hancock aus Fallout 4, der sich ebenfalls freiwillig in einen Ghul verwandelte. Für viele passt das perfekt zu Coopers Charakter: jemand, der für die geringste Hoffnung auf ein Wiedersehen mit seiner Familie alles opfern würde.

Ob diese Theorie am Ende stimmt, ist offen. Aber die Vorstellung, dass Cooper seine Menschlichkeit freiwillig aufgibt, nur um mehr Zeit für die Suche nach seiner Familie zu gewinnen, würde seiner Figur eine zusätzliche, bittere Ebene verleihen.

Wäre es stimmiger, wenn Cooper absichtlich zum Ghul geworden ist?


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