In der PS6 soll unheimlich viel RAM stecken - und das könnte die neue Konsole verdammt teuer machen

Die PS6 ist nur wenige Jahre entfernt und das könnte ihr zum Verhängnis werden. Denn RAM ist teuer und davon soll sie richtig viel bekommen.

Der PS6 soll es nicht an Speicher mangeln, aber das könnte auch nach hinten losgehen. Der PS6 soll es nicht an Speicher mangeln, aber das könnte auch nach hinten losgehen.

Eigentlich haben Konsolenspieler*innen momentan jede Menge Glück. Während die Preise für PC-Hardware immer weiter in die Höhe klettern, stellen sich PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2 als ziemlich preisstabil heraus. Das muss aber nicht auf Dauer so bleiben, weshalb ein neues PS6-Gerücht einen faden Beigeschmack bekommt.

Bekannter Insider sagt, dass die PS6 sage und schreibe 30 Gigabyte RAM bekommen sollte

Der Leaker und Industrie-Insider KeplerL2 ist für seine präzisen Einschätzungen und auch Informationen zu Sonys Konsolen bekannt. Auf die Frage, wie viel Speicher die kommende Konsole hat, hat die Person mit einer überraschend hohen Menge aufhorchen lassen.

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Ganze 30 Gigabyte an kombiniertem Arbeits- und Videospeicher sollen es sein, in einer Konfiguration aus zehn 3-Gigabyte-Modulen. Zudem soll die PS6 bei der Verwendung von GDDR7-RAM auf eine Bandbreite von 640 Gigabit pro Sekunde kommen, also etwas mehr als die PS5 Pro, die auf 576 Gigabit pro Sekunde kommt.

Die PS6 hätte damit jede Menge Spielraum für KI-Techniken, hochauflösende Texturen und Ray-Tracing als präzise Beleuchtungstechnik für dynamische Reflexionen, Lichtstimmungen und Schatten.

Das Problem daran: der Preis

Wie eingangs erwähnt, ist Hardware gerade alles andere als günstig. SSD-Speicher ist doppelt so teuer wie noch im Jahr zuvor, RAM kostet zum Teil sogar das Vierfache. Sony hat zwar angekündigt, bis zum Ende des 2026er Fiskaljahrs mit entsprechenden Verträgen vorgesorgt zu haben, das Geschäftjahr endet jedoch am 31. März 2027, also aller Voraussicht nach eine ganze Weile vor dem möglichen PS6-Launch.

Soll heißen: In der Zwischenzeit muss Sony mit seinen Zulieferern neue Verträge aushandeln und die dürften dann deutlich teurer ausfallen.

Ein Gedankenspiel: Aktuell kostet 1 Gigabyte GDDR6 zwischen 8 und 16 Dollar (via DRAMeXchange). Gehen wir von 12 Dollar als Mittelwert und der Tatsache aus, dass GDDR7 zum Zeitpunkt der PS6-Markteinführung so viel kostet wie GDDR6 jetzt gerade, dann würde allein die RAM-Bestückung 360 Dollar am Gesamtpreis ausmachen.

Weniger als 30 Gigabyte sollen es laut KeplerL2 zudem nicht sein und auch viele weitere Experten gehen davon aus, dass die umfangreiche Verwendung von KI und Ray-Tracing mit einem RAM-Upgrade einhergehen muss. Der Arbeitsspeicher könnte sich also als Zwickmühle herausstellen.

Kann sich der RAM-Markt bis 2027 oder 2028 normalisieren?

Wie teuer die PS6 letztendlich wird, hängt vorrangig von Sonys Verhandlungsgeschick und der Art und Weise ab, wie sich KI-Dienste entwickeln. Der Hype um KI ist bei Investoren weiterhin gigantisch, mehrere Billionen Dollar sollen für die notwendige Infrastruktur in diesem Jahr und darüber hinaus ausgegeben werden (via Yahoo Finance).

Aber der Glaube an KI könnte mit der Zeit auch abflachen. Amerikanische Tech-Unternehmen wie OpenAI, Nvidia, Oracle und Co. stehen zum Beispiel unter Verdacht, aufgrund ihrer ganzen Verstrickungen untereinander ihre Zahlen künstlich aufzubauschen, wodurch der Eindruck einer Investmentblase entsteht. Und diese kann ohne einen milliardenschweren KI-Durchbruch irgendwann platzen.

Ob die PS6 von der momentanen Preisexplosion bei Hardware betroffen sein wird, lässt sich aufgrund dieser Ungewissheit nur schwer abschätzen. Vielleicht hat sich die Marktlage bei RAM und SSD-Speicher bis Ende 2027 aber auch wieder eingepegelt. Dann soll die PS6 laut Gerüchten fürhestens erscheinen.

Wärt ihr bereit, für eine PS6 mehr als für eine PS5 zu zahlen? Was müsste sie dafür können?


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