Das neuste Fitbit-Modell hat kein Display und ist für mich die sogar "bessere" Wahl zu den Smartwatches!

Google Fitbit ist bekannt für ihre super präzisen Smartwatches. Deren Tracking ist fast schon Goldstandard. Ihr neustes Modell hat eine massive Änderung: Es kommt ohne Display. Dennoch begeistert es mich!

Google setzt jetzt auf Minimalismus: Bei ihrem neusten Fitbit-Modell gibt es kein Display mehr. Alle Daten bekommt ihr auf euer Handy. Google setzt jetzt auf Minimalismus: Bei ihrem neusten Fitbit-Modell gibt es kein Display mehr. Alle Daten bekommt ihr auf euer Handy.

Wenn wir mal ein paar Jahre zurückschauen, war die Entwicklung von Smartwatches eigentlich ziemlich wild. Am Anfang fanden wir es alle wahnsinnig cool, ein kleines Display am Handgelenk zu haben. Doch mit der Zeit wurden die Dinger immer massiver. Plötzlich hatten wir fette Mini-Computer am Arm, die nur noch gestört haben. Irgendwann kam der Punkt, an dem viele gesagt haben: "Ich will gar keine Uhr mehr tragen, aber trotzdem meine Gesundheitsdaten tracken." Der brandneue Google Fitbit Air ist diese Antithese zur klassischen Smartwatch und greift in dieses Nischen-Thema ein.

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Zurück zur unsichtbaren Technik

Die logische Konsequenz aus dem ganzen Smartwatch-Stress war für Google ein meiner Meinung nach krasser Schritt: Sie haben das Display beim Fitbit Air komplett gestrichen. Was übrig bleibt, ist ein minimalistisches Sensor-Modul, das zusammen mit dem Armband gerade mal 12 Gramm wiegt.

Man bedient an dem Armband gar nichts mehr. Die einzige Kommunikation, die noch am Handgelenk stattfindet, ist ein doppeltes Tippen eures Fingers auf das Gehäuse. Dann verrät euch eine winzige LED, ob der Akku noch Power hat (Weiß) oder ob er bald leer ist (Rot). Alles andere passiert komplett im Hintergrund und wird nur auf eurem Smartphone abgelesen.

Der riesige Vorteil dieser Entwicklung? Ihr könnt links wieder eure geliebte analoge Uhr tragen (oder gar keine Uhr) und habt rechts diesen winzigen, unsichtbaren Tracker, ohne einen dicken Klopper mitschleppen zu müssen.

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Das Armband bekommt ihr bisher in den Farben Obsidian, Lavender, Berry und Fog. Das Armband bekommt ihr bisher in den Farben Obsidian, Lavender, Berry und Fog.

Gesundheitswerte, die fast schon als Goldstandard gelten

Historisch gesehen war der Wechsel zwischen verschiedenen Uhren immer eine Katastrophe. Auch das hat Google jetzt behoben. Ihr könnt tagsüber eure Pixel Watch tragen, wenn ihr die smarten Features fürs Büro braucht. Geht ihr abends ins Bett, legt ihr sie ab und schnallt euch den federleichten Fitbit Air um. Die Software schiebt die Daten im Hintergrund völlig nahtlos zusammen, ohne dass euer Schlaftracking Lücken bekommt. Das gibt es meines Wissens nach noch bei keiner anderen Marke.

Und obwohl das Teil so winzig ist, steckt die Technik von Jahren der Gesundheitsforschung drin: Der Fitbit Air misst durchgehend euren Puls, analysiert Schlafmuster, den Blutsauerstoff, Hauttemperatur und warnt sogar vor Vorhofflimmern. Das Armband ist zudem bis 50 Meter wasserdicht.

Der einzige Kompromiss dieser Miniaturisierung? GPS hat nicht mehr reingepasst. Wer seine Jogging-Runde aufzeichnen will, muss das Handy in der Tasche haben.

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Wer dennoch nicht auf Smartwatches verzichten will, kann tagsüber die normale smarte Uhr tragen, nachts auf den bequemen Air wechseln. Wer dennoch nicht auf Smartwatches verzichten will, kann tagsüber die normale smarte Uhr tragen, nachts auf den bequemen Air wechseln.

Das Ende der Fitbit-App und der Start der KI

Mit dem Release des Fitbit Air schlägt Google auch ein komplett neues Software-Kapitel auf. Die alte, bekannte Fitbit-App ist ab sofort nicht mehr da. Alles wandert rüber in die neue "Google Health App". Eine auf Gemini basierende künstliche Intelligenz analysiert ab jetzt eure ganzen Daten. Der "Google Health Coach" schaut sich eure Gewohnheiten an und bastelt euch dann personalisierte Trainingspläne oder Tipps zum Schlafen aus.

Das Ganze hat aber einen Haken, der bei so gut wie allen Fitness-Armbändern zu finden ist: Für diese ganzen tiefgreifenden KI-Analysen müsst ihr ein Abo abschließen. Da braucht ihr das "Google Health Premium" für knapp 9 Euro im Monat. Wenn ihr den Air kauft, kriegt ihr immerhin die ersten drei Monate geschenkt zum Ausprobieren.

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