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Fazit: Gravity Rush 2 im Test - Gefangen in der Schwerelosigkeit

Fazit der Redaktion

Mirco Kämpfer
@Khezuhl

Ich habe Gravity Rush Remastered verschlungen und auch Gravity Rush 2 hat mich sofort wieder gefesselt. Doch nach wenigen Stunden machte sich Ernüchterung breit, denn der Aha-Effekt des (damals) neuen Spielkonzepts ist verpufft, große Neuerungen fehlen. Okay, die unterschiedlichen Kampfstile fügen sich hervorragend ins Spiel ein, aber warum gibt es nach wie vor keine Rätsel? Da haben die Entwickler schon so eine originelle Spielmechanik gebaut, nur um sie in die banalsten Missionen einzuweben. Potenzial verschenkt!

Trotzdem kehre ich immer wieder zu Kat zurück, denn das unbeschwerte Herumfliegen und die Kämpfe machen einfach Laune. Nevi verhauen, Kristalle sammeln, die Goldmedaille in Challenges knacken - es gibt genügend Ausreden, der eher lahmen Handlung nicht zu folgen. Zudem sieht Gravity Rush 2 zauberhaft schön aus - zumindest für alle, die auf den grellen Anime-Stil stehen. Mir persönlich ist diese Fortsetzung aber zu konventionell. Ein paar mehr Ideen hätten dem Titel gutgetan.

Markus Schwerdtel
@Kargbier

Stimmt schon: Die Steuerung ist ganz schön hakelig, die Kamera spinnt zuweilen, und die Missionen ziehen sich manchmal so lange wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt - und sind genau so angenehm. Trotzdem: Ich mag Gravity Rush 2. Weil es sich erneut traut, statt eines Kerls mit Knarre ein Mädchen mit Katze zur Hauptfigur zu machen. Weil die Spielwelt und ihre Charaktere so wunderbar japanisch-durchgeknallt sind und die Macher vor keiner blöden Idee (Wettrennen zur letzten Spielzeugpuppe der Stadt) zurückschrecken. Das gibt dem Spiel eine ganz eigene, ansprechende Atmosphäre.

Dass Gravity Rush 2 obendrein ganz schön umfangreich ist, schadet auch nicht. Bis alle Schätze gefunden, Talismane ausprobiert und Fertigkeiten voll aufgerüstet sind, vergehen locker 35 Stunden und mehr. Die hübsche Optik und vor allem der sehr gelungene Soundtrack sorgen dafür, dass es während dieser Zeit nicht langweilig wird. Immer vorausgesetzt, man hat einen stabilen Magen, denn den braucht man bei all der Schwerkraft-Shifterei schon.

Linda Sprenger
@lindalomaniac

Das Spielkonzept von Gravity Rush ist ebenso einzigartig wie magenverstimmend. Zumindest erging es mir so, als ich in der Haut der Heldin Kat auf der PS Vita zum ersten Mal die Schwerkraft aushebelte und versuchte, mich durch die Häuserschluchten der wunderschönen Neo-Gothic-Stadt Hekseville zu schleudern. Doch die ungewöhnliche Spielmechanik des Gravity Shiftings zündete. Klar war: Mit Gravity Rush hatte ich einen Rohdiamanten erwischt, dem nur noch der letzte Schliff fehlte. Die einzigartige Spielidee war da. Alles, was ein Nachfolger nun noch brauchte, waren clevere Missionen, in denen ich die besondere Fähigkeit der Gravity Queen kreativ einsetzen muss.

Leider verpasst Gravity Rush 2 diese Chance. Haupt- und Nebenquests sind nun zwar abwechslungsreicher als im ersten Teil, aber so plump wie eh und je. Die vielen Stealth-Sequenzen und Eskort-Missionen, die ich im Laufe der Hauptgeschichte in variierenden Formen regelmäßig antreten muss, machen die Kernmechanik des Gravity Shiftings obsolet. Mit der konsequenten Weiterentwicklung einer frischen Spielidee hätte Gravity Rush 2 wie ein Diamant aus dem Einheitsbrei herausstrahlen können, verschenkt letztendlich aber eine Menge Potenzial. Und das ist verdammt schade.

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