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Seite 3: Halo 2

Soldaten sind nicht blöde!

Die computergesteuerten Kameraden des Master Chief haben den Ernst der Lage erkannt, etwas an ihrer Kampftaktik gefeilt und sind nun in vielen Fällen eine wirklich sinnvolle Unterstützung für den Hauptdarsteller. Die Frauen und Männer des Marine-Chor geben euch Feuerschutz, sorgen dafür, dass niedergestreckte Elites garantiert nicht mehr aufstehen und haben sich zu sehr guten Warthog-Fahrern entwickelt. Natürlich haben nicht nur die Marines eine größere Portion Hirnschmalz unter die Mütze programmiert bekommen, auch die Allianz hat ihren Kriegern Nachhilfe in Sachen Kriegsführung verpasst. Besonders die Elites sind deutlich aggressiver und versuchen mit Vorliebe, euch ihr Plasmaschwert über den Helm zu ziehen. Zusätzlich bekommt ihr es auch noch mit Scharfschützen und fliegenden Angreifern zu tun, die meistens dann auftauchen, wenn ihr sie absolut nicht gebrauchen könnt.

Halo-Technik

Wer von Halo 2 im Vergleich zum Vorgänger einen technischen Quantensprung erwartet, wird auf den ersten Blick enttäuscht sein. Oberflächlich gesehen hat sich in grafischer Hinsicht nicht wirklich viel getan, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Entwickler bei der Optik keine Experimente gemacht haben. Im Gegensatz zu Killzone sind die Halo 2-Spielabschnitte in kräftigen Farben gehalten. Die Neon-leuchtenden Plasma-Schüsse und Lichtleitungen in den Innenräumen sind ebenfalls unverändert geblieben. Die Darstellung der Gegner und Marines wurde verbessert (Kratzer auf der Rüstung, stärkere Reflektionen etc.), was im Kampfgetümmel allerdings kaum auffällt. Die Texturqualität von Halo 2 schwankt ein wenig. Während euch in einigen Spielabschnitten detaillierte Texturen mit schönen Effekten wie Bump-Mapping erwarten, sieht es in anderen Bereichen nicht ganz so spektakulär aus. So erwarten euch in New Mombasa größtenteils verwaschene und abwechslungsarme Texturen. Bei den Innenlevels hat sich ebenfalls nicht wirklich viel verändert: Noch immer wandert ihr durch metallisch glänzende Gänge, die zwar etwas abwechslungsreicher sind als die ewig gleichen Gänge und Räume aus Halo 1, insgesamt aber steril und austauschbar wirken. Die deutlichste grafische Verbesserung lässt sich an den Fahrzeugen erkennen. Das neue Schadensmodell sorgt für zerfetzte Kanten, gibt den Blick auf die Bedienelemente eines Ghosts frei, oder schlägt bei beschädigten Plasmaleitungen Funken, welche die Umgebung erhellen. Nette Spielereien wie Sonnenblendeffekte oder der Schattenwurf einzelner Objekte sorgen für zusätzliche Atmosphäre. Bemerkenswert ist auch die enorme Weitsicht innerhalb der Außenlevel. Speziell mit dem Scharfschützen-Gewehr könnt ihr Spielabschnitte stellenweise fast komplett überblicken. Größter Schwachpunkt der Halo 2-Optik ist allerdings die Tatsache, dass Details bei bestimmten Objekten sehr spät angezeigt werden. So kann es durchaus vorkommen, dass ihr euch einem Marine nähert, der eine glatte weiße Jacke trägt. Stoßt ihr dann allerdings fast mit der Nase gegen euren Kameraden, werden plötzlich und deutlich sichtbare Details wie Orden, Uniformtaschen und Falten eingeblendet. Nach schnellen Drehungen passiert es außerdem vereinzelt, dass große Teile der Umgebung (Bäume, Gebäudeteile etc.) ins Bild »ploppen«. Im Vergleich zu den Figuren aus dem Grafik-Hammer Chronicles of Riddick ziehen die Halo 2-Charaktere allerdings den Kürzeren. Am Sound gibt es hingegen nichts zu meckern. Freut euch auf glasklaren Digital-Sound, schöne direktionale Effekte und peitschende Musikstücke. Die deutsche Synchronisation geht größtenteils in Ordnung, wobei der Master Chief allerdings eine recht unpassende Stimme bekommen hat.

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