Hyrule Warriors: 12 Tipps, die euch die Schlacht gegen Ganon erleichtern

Mit diesen 12 Einsteigertipps gelingt euch der Start in das neue Switch-Actionspiel Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung.

von Adil Kaan Kanal,
20.11.2020 13:30 Uhr

Die Recken von Hyrule bereitet sich vor. Mit diesen Tipps macht ihr das auch. Die Recken von Hyrule bereitet sich vor. Mit diesen Tipps macht ihr das auch.

Ganz Hyrule bereitet sich auf Ganon vor und das solltet ihr auch tun. Immerhin seid ihr es, die in Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung an vorderster Front gegen die Scharen des Dämonenkönigs kämpfen. Die Vorgeschichte von Breath of the Wild spielt 100 Jahre in der Vergangenheit und wirft euch dafür mal eben in das Musou-Genre.

Es ist gefährlich, unvorbereitet und allein in die Schlacht zu ziehen. Nehmt dies: Wir haben es dem kleinen Wächter-Droiden nachgemacht und sind in der Zeit zurückgereist, um euch mit zwölf wichtigen Einsteigertipps zu wappnen.

Falls ihr noch nicht wisst, ob sich Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung überhaupt lohnt, dann schaut in unseren GamePro-Test:

Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung im Test - Rucklige Massenschlacht   96     1

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Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung im Test - Rucklige Massenschlacht

Tipp 1: Werdet zum Champion eures Champions

Um eine Chance gegen die Verheerung zu haben, solltet ihr eure Helden kennen. Alle spielbaren Helden sind einzigartig und beherrschen besondere Charakter-Aktionen, die sich stark voneinander unterscheiden. Leider gibt sich Hyrule Warriors nicht viel Mühe dabei, die Funktionsweise dieser Gimmicks zu erklären.

Ganon kann warten: Macht euch zunächst mit den Helden von Hyrule vertraut. Pausiert das Kampfgeschehen und öffnet den Status eures Helden, um eine Übersicht von allen möglichen Angriffskombinationen aufzurufen. Probiert jede Kombo, experimentiert mit den Charakter-Aktionen (ZR) und merkt euch, ob ihr nun drei- oder viermal angreifen müsst, um Urbosas Blitze oder Miphas Wellen zu beschwören.

Der ritterliche Link kämpft mit Schwert, Schild, Zweihänder, Speer und Bogen. Der ritterliche Link kämpft mit Schwert, Schild, Zweihänder, Speer und Bogen.

2. Tipp: Die Schwächen der Verheerung

Entfesselt die Macht des Shiekah-Steins: In der Masse an Monstern erheben sich mehrere Mini-Bosse, die euren übermächtigen Angriffen standhalten können und nur minimalen Schaden einstecken. Bleibt also in der Defensive, wartet auf ein Symbol über dem Kopf des Gegners und reagiert mit dem entsprechenden Modul des antiken Tablets, um die Schwachpunktanzeige problemlos zu durchbrechen.

Zückt den Zauberstab: Ihr müsst nicht zwingend in die Defensive zurückfallen und auf ein Zeichen warten. Alle drei magischen Attacken paralysieren das Ziel und öffnen ein kurzes Zeitfenster für Gegenangriffe. Wer die elementaren Schwächen seiner Feinde kennt, kann das volle Potenzial dieser Konter ausnutzen und gegnerische Schilde doppelt so schnell zerstören. Die magischen Wechselwirkungen liegen auf der Hand: Feuer schlägt Eis und Eis schlägt Feuer.

Nimm das, du Feuer-Pyromagus! Link setzt Eis-Magie ein. Es ist sehr effektiv. Nimm das, du Feuer-Pyromagus! Link setzt Eis-Magie ein. Es ist sehr effektiv.

3. Tipp: Kommando Kommandieren!

Vergesst eure Verbündeten nicht: In den meisten Missionen steht euch mindestens ein weiterer Charakter zur Seite. Über das Pausenmenü könnt ihr dem NPC eigene Anweisungen geben und Wegpunkte markieren. Die strategische Aufteilung des Schlachtfeldes erspart euch unnötig lange Laufwege.

Übernehmt das Kommando: Entsendet eure Helden in alle Himmelsrichtungen und deckt die gesamte Karte ab, um Zeit zu sparen. Während die NPCs den weiten Weg gehen, kümmert ihr euch um das naheliegende Missionsziel. Sobald ihr den Charakter wechselt, werdet ihr über das Schlachtfeld hinweg teleportiert.

Im Pausenmenü schicken wir Daruk zu Mipha, um ihr im Kampf zu helfen. Im Pausenmenü schicken wir Daruk zu Mipha, um ihr im Kampf zu helfen.

4. Tipp: Karten lesen, Fallen vermeiden

In der Masse an Moblins geht die Mini-Map gerne mal unter. Dabei genügt ein kurzer Blick auf die Karte, um weitere Laufstrecken und nervige Sackgassen zu vermeiden. Hyrule Warriors ist zwar ein Prequel zu Breath of the Wild, aber eben keine Open World. Wer blindlings versucht, durch die weite Prärie von Hyrule zu laufen, wird frustriert gegen eine unsichtbare Wand prallen.

Die Konsequenzen können katastrophal sein: Im schlimmsten Fall lauft ihr geradewegs in eine Sackgasse und müsst den kompletten Weg zurück latschen, nur um festzustellen, dass ihr das Missionsziel nicht mehr rechtzeitig erreicht. Bevor ihr euch also für eine Abzweigung entscheidet, solltet ihr einen Blick auf die Karte werfen und den linken Analogstick eindrücken, um die Ansicht zu verändern.

Schon wieder eine Sackgasse! Hätten wir doch nur auf die Mini-Map geschaut... Schon wieder eine Sackgasse! Hätten wir doch nur auf die Mini-Map geschaut...

5. Tipp: Zerstört. Einfach. Alles

Nehmt Ganon seine Aufgabe ab: Die Verheerung kann Hyrule nicht auslöschen, wenn ihr vor dem schicksalshaften Tag bereits alles in Schutt und Asche gelegt habt. Während ihr euch durch die Massen schnetzelt, lässt sich Kollateralschaden sowieso nicht vermeiden. Die blinde Zerstörungswut erfüllt jedoch einen wichtigen Zweck.

Hyrule ist ein Königreich voller Rubine: Damals haben die Hylianer ihre funkelnden Kristalle nicht in Vasen aufbewahrt, sondern in Holzkisten verstaut, die ihr jetzt - für das Wohl von Hyrule! - brutal zerschmettern solltet. Rubine haben ihren Wert in den letzten 100 Jahren nicht verloren und gehören zu den wichtigsten Ressourcen des Spiels. Bei der zerstörerischen Suche könnt ihr sogar versteckte Krogs finden.

Zeit zum Brandschatzen! Hyrule wird so oder so zerstört. Zeit zum Brandschatzen! Hyrule wird so oder so zerstört.

6. Tipp: Hyrule filtern

Über die Landkarte planen die Recken ihren nächsten Schritt. Mit der Zeit geht die Welt von Hyrule jedoch in der Masse an Nebenmissionen unter. Nach jeder abgeschlossenen Aufgabe bricht eine weitere Welle an Symbolen über die Karte herein. Früher oder später werden selbst eingefleischte Ubisoft-Fans den Überblick verlieren.

Glücklicherweise verstecken sich hilfreiche Filter in dem unübersichtlichen Menü. Mit der rechten Schultertaste könnt ihr Ordnung in das Chaos bringen und die Missionen nach Kapiteln, Level-Anforderungen und Charakteren sortieren. Über die linke Schultertaste versammelt ihr dagegen alle Läden an einem Ort und könnt direkt sehen, welcher Pferdestall die benötigten Materialien besitzt, ohne mit dem Cursor endlos über Icons zu schweben.

Die Weltkarte von Hyrule wird zunehmend unübersichtlicher. Die Weltkarte von Hyrule wird zunehmend unübersichtlicher.

7. Tipp: Die Kunst der Kombos

Investiert eure Materialien in längere Komboangriffe. Jeder Held kann seine schwachen und starken Angriffsserien um zusätzliche Attacken erweitern. Die entsprechenden Missionen erstrecken sich über die gesamte Weltkarte und tragen das Symbol des jeweiligen Helden.

Die restlichen Verbesserungen könnt ihr erstmal ignorieren. Die übermächtigen Helden von Hyrule sind im Kampf fast unantastbar. Ein zusätzliches Bonus-Herz oder eine weitere Spezialangriffsleiste ist zwar ganz nett, macht aber vorerst keinen großen Unterschied.

Freischaltbare Komboangriffe verlängern unsere Angriffsserien. Freischaltbare Komboangriffe verlängern unsere Angriffsserien.

8. Tipp: Verheerende Waffen

Vor 100 Jahren waren Waffen widerstandsfähiger: In Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung zerbrechen keine Kriegswerkzeuge. Das Entwicklerstudio Koei Tecmo verzichtet auf das kontroverse Feature aus The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Vor der Verheerung dürfen die Helden von Hyrule ihre Waffen verbessern. In der Hyrule-Schmiedegilde könnt ihr gesammelte Waffen einschmelzen, um eine andere Waffe eurer Wahl aufzuwerten.

Diese Verbesserungen haben ihren Preis: Das Kombinieren von Waffen kann auf Dauer ziemlich teuer werden.Achtet beim Einschmelzen auch auf zusätzliche Statuseffekte. Wer wertvolle Waffen ins Feuer wirft, kann die besonderen Boni auf eine andere Waffe übertragen. Außerdem schafft ihr damit Platz im Inventar und müsst euch nicht ständig mit überfüllten Slots herumschlagen.

Die gute Glückskelle: Beim Schmied können wir wirklich jede Waffe verbessern. Die gute Glückskelle: Beim Schmied können wir wirklich jede Waffe verbessern.

9. Tipp: Kein Grund für Grind

In Hyrule Warriors: Zeit der Verheerung könnt ihr den lästigen Grind überspringen. Der Hyrule-Manöverplatz schafft Abhilfe. Hier dürft ihr eure angesparten Rubine gegen Levels eintauschen und Helden verbessern, die beim Kampf gegen die drohende Verheerung nicht ganz mitgekommen sind.

Der stärkste Held legt die Levelgrenze fest: Wenn Link mit seinem Level alle anderen Charaktere in den Schatten stellt, dann dürfen die restlichen Helden nur zu ihm aufschließen. Kein Geld der Welt kann daran etwas ändern.

Auf dem Hyrule-Manöverplatz tauscht Daruk seine Rubine gegen Levels ein. Auf dem Hyrule-Manöverplatz tauscht Daruk seine Rubine gegen Levels ein.

10. Tipp: Regionale Investitionen

Die Weltkarte von Hyrule besteht aus mehreren Regionen. Bei der Masse an Symbolen ist es nur allzu leicht, mit dem Auge abzuschweifen und blindlings jede nächstbeste Verbesserung freizuschalten. Diese planlose Vorgehensweise bringt leider keine Vorteile. Geht stattdessen gezielt vor und klappert jede Region einzeln ab.

In allen Gebiet warten nämlich besondere Belohnungen auf euch. Wer dem Volk von Hyrule hilft, wird mit vielen Materialien belohnt. Abgeschlossene Nebenmissionen füllen den regionalen Balken am oberen, rechten Bildschirmrand. Sobald die Leiste voll ist, regnet es Ressourcen.

Jeden Tag eine gute Tat: Was tut man nicht alles für eine regionale Belohnung... Jeden Tag eine gute Tat: Was tut man nicht alles für eine regionale Belohnung...

11. Tipp: Die Macht des Shiekah-Sensors

In der Akkala-Region wartet der Shiekah-Sensor auf euch: Im späteren Verlauf der Geschichte gewinnt dieses hilfreiche Feature an Bedeutung. Mit dem antiken Tablet könnt ihr jede einzelne Ressource orten. Der Sensor zeigt euch dann auf der Karte an, in welcher Mission ihr die Materialien findet oder welcher Laden die gesuchte Ressource anbietet. Alle potenziellen Fundorte werden mit einem grün pulsierenden Ring markiert.

Der Shiekah-Sensor hilft uns bei der Suche nach Schwertbananen. Der Shiekah-Sensor hilft uns bei der Suche nach Schwertbananen.

12. Tipp: Die Kunst der guten Küche

Mit leerem Magen schnetzelt man nicht: Bevor ihr euch in die Schlacht stürzt, könnt ihr ein schmackhaftes Gericht vorbereiten, um vorübergehende Boni zu aktivieren. Womöglich habt ihr die Option bisher ignoriert, weil ihr keine Ressourcen verschwenden wolltet. Unterschätzt jedoch niemals die Kunst der guten Küche.

Vor der Schlacht verschlingt Link ein frisch gebackenes Möwendorf-Soufflé. Lecker! Vor der Schlacht verschlingt Link ein frisch gebackenes Möwendorf-Soufflé. Lecker!

Diese Boni können auf Dauer den Unterschied machen: Wer sich vor jeder Mission etwa ein Möwendorf-Soufflé reinpfeift und damit 7% mehr Erfahrung erhält, kann die regelmäßigen Trips zum Hyrule-Manöverplatz reduzieren und Rubine sparen. Klassische Schadensboni helfen wiederum bei besonders schweren Missionen, die vor Mini-Bossen nur so strotzen oder ein enges Zeitlimit vorgeben.

Jetzt seid ihr dran: Habt ihr Hyrule Warriors schon gespielt und haben wir vielleicht einen guten Einsteigertipp, der euch geholfen hätte noch vergessen?

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