Indiana Jones-Spiel - Teaser-Analyse: Diese spannenden Details verrät der kurze Clip

Wir haben uns den Teaser zum neuen Indiana Jones-Spiel von MachineGames genauer angeschaut und einige interessante Details entdeckt.

von Kai Schmidt, Dennis Michel,
15.01.2021 12:28 Uhr

Indiana Jones Indiana Jones

Bethesda zeigt sich in dieser Woche für die wohl größte Überraschung verantwortlich. Der Publisher sorgte mit einem kurzen Teaser dafür, dass Indiana Jones-Fans erneut Hoffnung auf ein packendes Indy-Abenteuer haben - das aus der Schmiede von Wolfenstein-Entwickler MachineGames stammt.

Leider sind Infos rund um das Projekt noch äußerst rar, was uns allerdings nicht davon abhält, das vorhandene Videomaterial ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Und wenig überraschend sind uns dabei einige spannende Details zum Spiel aufgefallen, die wir euch selbstverständlich nicht vorenthalten wollen.

Damit ihr aber genau im Bilde seid, hier nochmal der kurze Teaser in voller Länge:

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Details aus dem Indiana Jones-Teaser

An welchen Schauplatz reist Indy? Schenken wir den Bildern glauben, geht es für den berühmtesten Archäologen der Filmgeschichte auf nach Rom. So finden wir auf dem Schreibtisch unter anderem ein Flugticket, das für die italienische Hauptstadt ausgestellt ist. Anhand der Markierungen auf der großen, prominent platzierten Karte erfahren wir sogar, an welche Schauplätze es uns wohl verschlägt.

Das Flugticket und die Karte auf dem Tisch machen deutlich, es geht nach Rom. Das Flugticket und die Karte auf dem Tisch machen deutlich, es geht nach Rom.

Ein Fragezeichen über dem päpstlichen Palast und ein Kreuz über dem Belvederhof sprechend klar dafür, dass sich Indy auf zum Vatikan macht. Dazu passt auch der Brief in der Schreibmaschine, in dem Indy an einen gewissen "Pater B." schreibt.

Die zeitliche Einordnung: Von Bethesda wissen wir bereits, dass wir eine Originalgeschichte erleben. Die Frage ist nur, wie können wir sie chronologisch der Filmreihe zuordnen. Doch auch hier liefert das Flugticket die schnelle Antwort, auf dem gut zu erkennen das Datum 21. Oktober 1937 steht. Somit ist klar, wir erleben Indy ein Jahr nach seinem ersten Kinoauftritt in "Jäger des verlorenen Schatzes" (1981), der 1936 spielte.

Welche Mission hat Indy? Um das mögliche Ziel herauszufinden, mussten wir ein wenig in Geschichtsbüchern kramen, sind hier aber fündig geworden. Ziehen wir nämlich die auf dem Tisch verstreuten Zeichnungen mesopotamischer Tempelanlagen (Zikkurate) und Bücher mit eindeutigen Anspielungen auf jüdische Geschichte im Titel mit ein (Jubilee bedeutet Erlass- oder Jubeljahr - es wurde traditionell mit einem Trompetenstoß eingeläutet), könnte man schlussfolgern, dass Indy sich auf die Suche nach der "Stimme Gottes" macht.

Auf dem Tisch verstreute Zeichnungen und Bücher mit jüdischen Geschichten geben einen klaren Hinweis auf Indys Ziel. Auf dem Tisch verstreute Zeichnungen und Bücher mit jüdischen Geschichten geben einen klaren Hinweis auf Indys Ziel.

Das ist eine antike Trompete, ein Horn, auf dem der Bibel zufolge Josua blies, um die Mauern Jerichos einstürzen zu lassen. Das Artefakt wurde lange im Tempel in Jerusalem aufbewahrt. Nach dessen Zerstörung brachten es die Babylonier nach Mesopotamien (deckt sich mit den Zikkuratzeichnungen). Dann gelangte es wieder nach Jerusalem, und nach der Zerstörung des zweiten Tempels durch die Römer wurde es nach Rom gebracht.

Dort soll es schließlich in den Geheimarchiven des Vatikans gelandet sein. Klar, dass die Nazis ein solch mächtiges Werkzeug der Zerstörung an sich bringen wollen. Indy scheint vom US-Geheimdienst damit beauftragt worden zu sein, ihnen zuvorzukommen, wie sich aus "Top Secret"-Dokumenten mit geschwärzten Stellen ableiten lässt.

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Und zum Schluss noch ein wenig Nerd-Wissen, das wir euch nicht vorenthalten wollen. Schaut euch dafür Indys Peitsche im Teaser mal ganz genau an. Das gute Ding scheint nämlich direkt aus dem Kostümladen zu stammen und ist höchstens für die Karneval-Verkleidung zu gebrauchen. Das Problem ist, dass sie über dem Griff einen Knick hat, wo eigentlich keiner sein dürfte. Eine echte Peitsche wäre gebrochen. Zudem kommt, dass die Knallschnur am Ende fehlt. Das laute Schnalzen dürften wir im späteren Spiel mit dieser Billigvariante vom Grabbeltisch nicht hören.

Habt ihr noch weitere Details im Teaser entdeckt? Schreibt sie gerne in die Kommentare und verratet uns auch, was ihr euch vom Spiel erhofft.

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