Xbox Series X|S-Zubehör - So holt ihr das Maximum aus eurer Konsole

Vom TV-Gerät über Controller bis zur Speichererweiterung – Wir haben uns angeschaut, was ihr für den perfekten Xbox Series-Genuss benötigt.

von Chris Werian,
23.11.2020 15:00 Uhr

Die Xbox Series X|S bieten tolle Hardware. Damit diese auch richtig wirken kann, sollten einige Faktoren beachtet werden. Die Xbox Series X|S bieten tolle Hardware. Damit diese auch richtig wirken kann, sollten einige Faktoren beachtet werden.

Mit jeder neuen Konsolengeneration stellt sich die Frage, ob das eigene Setup ausreicht, um alle Neuerungen abzurufen, die die Geräte zu bieten haben. Die Xbox Series X|S möchte 4K-Fernseher endlich ausreizen und, je nach Auflösung, 120-fps-Gameplay ins Wohnzimmer bringen.

Außerdem wurde viel Wert auf einen schnellen internen Speicher gelegt. Dass dieser früh zur Neige gehen kann, ist kein Geheimnis - besonders bei der Xbox Series S. Zusätzliche Anschaffungen können in solchen Situationen lohnenswert sein. In einigen Fällen sind sie sogar dringend empfohlen.

Damit ihr ideal auf den Kauf einer Xbox Series X|S vorbereitet seid, haben wir in den folgenden Kategorien passende Produkte zusammengetragen:

Bild

Audio

Speicher

Eingabe

4K-Fernseher für die Xbox Series X

Die Xbox Series X bietet genug Hardware-Power, um in allen aktuellen Spielen eine native 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde darstellen zu können. Zudem unterstützt sie viele weitere moderne Features:

Gute HDR-Unterstützung: HDR lässt sich über den offenen Standard HDR10 genießen, aber auch Dolby Vision kann abgespielt werden. Zumindest bei Filmen, eine Unterstützung für Spiele soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Mit Dolby Vision können im Gegensatz zu HDR10 bildgenau Daten für die Intensität der dargestellten Farben hinterlegt werden. Auch die Helligkeit lässt sich für jeden einzelnen Frame justieren. Dass der Standard eine Leuchtdichte von bis zu 10.000 Nits anspricht ist eher als technischer Bonus zu verstehen - In der Praxis unterstützt kein Fernseher solche Werte.

Dolby Vision verspricht besonders lebendige Bilder. Dolby Vision verspricht besonders lebendige Bilder.

Achten solltet ihr zudem auf eine Implementierung von Variable Refresh Rate (VRR). Diese Technik synchronisiert die Bildwiederholrate des TV-Geräts mit der Framerate der Konsole. Bildzerreißen wird damit im Keim erstickt.

120 Hz im Wohnzimmer: Nach derzeitigem Stand der Dinge ist die Xbox Series X die einzige Next-Gen-Konsole, die über genug Leistung verfügt, um Spiele gleichzeitig in 4K und 120 Hz darzustellen. Gears 5 und DiRT 5 bieten einen solchen Modus. Notwendig ist ein Fernseher mit einem entsprechend schnellen Panel samt HDMI-2.1-Anschluss.

Von diesem Sonderfall abgesehen, bleibt HDMI 2.1 allerdings vorerst ein Gimmick, denn viele Features lassen sich auch ohne den Anschluss nutzen. Welche das sind, verraten wir euch hier:

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Unsere OLED-Empfehlung: Im Bereich der immer günstiger werdenden OLED-Displays, also Panels mit selbstleuchtenden LEDs auf Basis organischer Polymere, vereint LG so gut wie alle genannten Merkmale und ist damit zukunftssicher aufgestellt. Die CX9-Reihe besticht nicht nur durch herausragende Bildqualität, sondern kombiniert diese auch mit einem bezahlbaren Preis.

4K, 120 Hz, HDMI 2.1, VRR - Die CX9-Reihe von LG lässt keine Wünsche offen. 4K, 120 Hz, HDMI 2.1, VRR - Die CX9-Reihe von LG lässt keine Wünsche offen.

Quantum Dot (QLED) als Alternative: Trotz hochmoderner Bildprozessoren und unzähliger Schutzmaßnahmen besteht bei OLED-TVs noch immer die Gefahr des Ausbrennens einzelner Pixel. Dauerhaft hell leuchtende LEDs verlieren dann ihre Leuchtkraft und sind vor allem in rotfarbenen Bereichen als störender Schatten zu erkennen. Heutzutage geschieht das nur in Ausnahmefällen, aber falls ihr auf Nummer sicher gehen wollt, könnte ein QLED-Bildschirm von Samsung eure erste Wahl sein.

Die verwendete Technik ist nahezu deckungsgleich mit der von LCD-Fernsehern, jedoch sorgt eine mit Nanopartikeln beschichtete Folie für besonders hohe Leuchtkraft und klare Farben. HDR-Inhalte profitieren davon sehr. Im Vergleich zu OLED-Displays fallen die Schwarzwerte klar schlechter aus und der Betrachtungswinkel ist schmaler. Weiterhin sollte bei QLED-Displays auf "Full Array Local Dimming" geachtet werden, da Kontraste dadurch viel besser zur Geltung kommen. Die für das Hintergrundlicht zuständige LED-Anordnung wird dann in einzelnen Bereichen automatisch angepasst.

Ohne Dolby Vision, aber dennoch mit tollen Farben und Kontrasten - Quantum Dot LED von Samsung Ohne Dolby Vision, aber dennoch mit tollen Farben und Kontrasten - Quantum Dot LED von Samsung

Die Premium-Produktreihe von Samsung (Q80T bis Q95T) lässt diesbezüglich keine Wünsche offen, verzichtet aber auf Dolby Vision. Andere Hersteller bieten den HDR-Standard zwar, allerdings nehmt ihr dann Einbußen in der Bildqualität auf euch.

Noch mehr Empfehlungen findet ihr übrigens hier:

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Monitor

Da sowohl die Xbox Series X als auch die Series S eine native Wiedergabe von Inhalten in 1440p unterstützen, lohnt sich der Kauf eines entsprechenden Monitors vor allem für Spieler kompetitiver Multiplayer-Titel. Eine kleinere Bildschirmdiagonale macht es euch meist viel leichter, auf minimalste Szenenveränderungen zu reagieren.

Außerdem ist eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hz mittlerweile der Normalfall und die meisten aktuellen Geräten beherrschen Variable Refresh Rate (VRR) in Form von FreeSync. Damit wird nerviges Bildzerreißen vollständig eliminiert. Der einzige Nachteil von Monitoren: HDR-Inhalte wirken aufgrund der geringen Leuchtdichte nicht so farbverspielt wie auf einem 4K-Fernseher.

1440p-Monitore sind reaktionsschnell und kompakt, HDR-Inhalte kommen machen auf Fernsehern jedoch besser zur Geltung. 1440p-Monitore sind reaktionsschnell und kompakt, HDR-Inhalte kommen machen auf Fernsehern jedoch besser zur Geltung.

Während unserer Recherche stellten sich der LG UltraGear 850 sowie der AOC AG273QX als erstklassige Probanden in der Preisklasse um 400€ heraus. Beide unterstützen die genannten Features, liefern ein tolles Bild und passen dank 27-Zoll-Panel sehr gut auf jeden Schreibtisch.

Weitere Empfehlungen zu Monitoren findet ihr hier:

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AV-Receiver

Im Zentrum eures Heimkino-Setup bestimmt ein AV-Receiver, welche Formate ihr zu euren Lautsprechern weiterreichen könnt. Zudem wird das Bildsignal zum Fernseher geleitet. Die meisten modernen Geräte beherrschen 4K, aber auch Modelle mit 8K finden sich auf dem Markt. 8K spielt im Konsolenbereich auf absehbare Zeit allerdings noch keine Rolle.

Außerdem müsst ihr euch beim Kauf entscheiden, wie viele Lautsprecher ihr ansteuern wollt. In den Produktbeschreibungen ist dann meist von "7.2" oder "9.2" die Rede. Das bedeutet, dass ihr 7 bzw. 9 Satelliten-Lautsprecher und 2 Subwoofer an den Receivern anschließen könnt. Diese kommen dann auch ohne Vorverstärker aus.

Die ganzen Anschlüsse eines AV-Receivers können überfordern. In den meisten Fällen benutzt ihr aber die HDMI-Eingänge an der Oberseite. Eure Lautsprecher werden unten angeschlossen. Besonders wichtig für 3D-Formate: Die "Height"-Sektion. Die ganzen Anschlüsse eines AV-Receivers können überfordern. In den meisten Fällen benutzt ihr aber die HDMI-Eingänge an der Oberseite. Eure Lautsprecher werden unten angeschlossen. Besonders wichtig für 3D-Formate: Die "Height"-Sektion.

Höhenlautsprecher sind unerlässlich für 3D-Sound: Möchtet ihr Dolby Atmos bzw. DTS:X verwenden, so verfügen die meisten AV-Receiver über einen hervorgehobenen Bereich für Höhenlautsprecher. "7.2" löst sich dann entsprechend in fünf Surround-Kanäle und zwei Deckenlautsprecher auf.

Bei "9.2" könnt ihr hingegen wählen: Eure Sitzposition ließe sich mit sieben Kanälen umkreisen. Zwei Deckenlautsprechern übernehmen dann die Höhe. Die volle Dreidimensionalität wird hingegen mit 5 Surround-Lautsprechern und 4 Höhenkanälen abgedeckt. Für beide Fälle bieten sich Receiver von Denon oder Marantz an, an denen ihr solche Lautsprecher-Setups betreiben könnt. Verwendet ihr einen zusätzlichen Vorverstärker, lassen sich an einem Denon X3700H sogar elf Surround-Kanäle anschließen.

AV-Receiver der neuesten Generation beherrschen in der Theorie 4K und 120 Hz, jedoch sind passende Chipsätze in der Fertigung fehlerhaft, weshalb wir von einer solchen Anschaffung abraten. Mehr dazu findet ihr hier:

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Kabelkunde

Der Xbox Series X liegt ein HDMI-2.1-Kabel bei. Erkennen könnt ihr diese an der Bezeichnung "Ultra High Speed". Eine Datenübertragungsrate von bis zu 48 Gigabit pro Sekunde gewährleistet 120 Bilder pro Sekunde in 4K. Unterstützt euer Fernseher dies nicht, könnt darauf verzichten. Für die meisten Nutzer reicht somit ein "Premium High Speed"-Kabel, welches für HDMI 2.0b, also 120 fps in 1440p oder 60 fps in 4K, konzipiert wurde. Auch sämtliche Zusatzfeatures wie HDR10, Dolby Vision und VRR lassen sich damit nutzen. Ein solches Kabel gehört zum Lieferumfang der Xbox Series S, da ihre Leistung nur für niedrigere Auflösungen ausreicht.

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Stromkabel kaputt? Die Xbox Series X|S verwendet eine herkömmliche Euro 8-Doppelbuchse als Stromanschluss. Kabel nach dieser Norm findet ihr eigentlich überall für wenig Geld.

Audio

3D-Sound-System

Da der Markt für Lautsprecher preislich keine Grenzen kennt und es in der Theorie immer etwas Besseres zu kaufen gibt, fokussieren wir uns auf Komplett-Systeme, die sich passend für Dolby Atmos und DTS:X erweitern lassen und trotzdem bezahlbar sind.

Fangt lieber klein an und erweitert dann: Ein 5.1-System, wie das "Ambience" von NUMAN, markiert einen guten Startpunkt. Mit vier zusätzlichen Höhenlautsprechern lässt sich sehr einfach 3D-Sound realisieren. Dann erhaltet ihr ein 5.1.4-Setup, wobei die Zahlen immer die vorhandenen Surround-Lautsprecher, Subwoofer und Deckenlautsprecher angeben.

5.1-Systeme dienen zumeist als günstige Basis für ein 3D-Sound-System. 5.1-Systeme dienen zumeist als günstige Basis für ein 3D-Sound-System.

Eine Vielzahl von Lautsprecherkonfigurationen: Für dreidimensionale Tonformate sind mindestens zwei Höhenkanäle erforderlich. Noch intensiver wird es mit zwei zusätzlichen Lautsprechern beidseitig eurer Sitzpositionierung - dann landet ihr letztendlich bei einer 7.1.2- oder 7.1.4-Aufstellung. Nur euer AV-Receiver kann euch ein Limit setzen.

Auf der Webseite von Dolby Laboratories findet ihr Bildreferenzen für eine Vielzahl von Konfigurationen. Diese harmonieren ebenfalls mit dem als unabhängig vom Setup beworbenen DTS:X-Standard. Haltet euch genau daran und kitzelt so den perfekten Klang aus eurem Sound-System. Scheut euch auch nicht davor, verschiedene Marken und Modelle zu kombinieren. Die letzten Feinabstimmungen nehmt ihr ohnehin am AV-Receiver vor.

Dolby Atmos ohne Höhenlautsprecher: Für Dolby Atmos besteht zudem die Alternative in Form einer "Enabled"-Variante. Dabei müsst ihr lediglich mindestens zwei in die Höhe strahlende Lautsprecher in euer System integrieren. Die Decke eures Zimmers reflektiert dann den eintreffenden Schall und verbreitet ihn im Raum. Das geht zu Lasten der Tonqualität und harmoniert nicht gut mit Deckensegeln - ein Must-Have für jeden Audio-Enthusiasten.

Dolby Atmos lässt sich auch realisieren, indem mindestens zwei Lautsprecher die Zimmerdecke anvisieren. Die Schallwellen werden dann zu eurer Sitzposition reflektiert. Dolby Atmos lässt sich auch realisieren, indem mindestens zwei Lautsprecher die Zimmerdecke anvisieren. Die Schallwellen werden dann zu eurer Sitzposition reflektiert.

Headset

Ist der Klinkenanschluss eures Xbox-Gamepads eure erste Wahl, könnt ihr jeden Kopfhörer an ihm verwenden. Ihr solltet allerdings davon absehen, ein Gerät mit einer höheren Impedanz als 80 Ohm zu betreiben, denn dann kommt es zu einem starken Hintergrundrauschen. Teure Studio-Kopfhörer solltet ihr also mit niedrigerer Nennimpedanz in Betracht ziehen. Das Modell "770 Pro" von Beyerdynamic wird bspw. mit 32 Ohm angeboten.

Achtet in der Produktbeschreibung eures auserkorenen Headsets/Kopfhörers auf die Nennimpedanz! Geräte mit höherem elektrischen Widerstand bereiten dem Klinkenanschluss des Series-X|S-Controller Probleme. Achtet in der Produktbeschreibung eures auserkorenen Headsets/Kopfhörers auf die Nennimpedanz! Geräte mit höherem elektrischen Widerstand bereiten dem Klinkenanschluss des Series-X|S-Controller Probleme.

Unsere Headset-Empfehlung: Grundsätzlich lässt sich jedes Headset mit vierpoligem Klinkenstecker am Xbox-Controller verwenden. Achtet also auf die drei eingefärbten Ringe am Anschluss. Wir können euch dahingehend das HyperX Cloud II ans Herz legen, denn es kombiniert herausragenden Klang mit einem angenehmen Tragekomfort und in Relation zum Gebotenen günstigen Preis.

Rauscharmer Sound dank Mixamp: Das analoge Hintergrundrauschen des Controllers lässt sich unter anderem mit einer externen Soundkarte eliminieren. Aufgrund der rein digitalen Verbindung via USB kommt es zu keinen elektrischen Interferenzen und auch Headsets mit höherer Impedanz werden besser versorgt. Das Astro MixAmp Pro TR ist hier ganz klar die erste Wahl.

Die beste verkabelte Variante - Achtet beim Kauf eines Astro Mixamps unbedingt auf die richtige Konsolenvariante! Ein für die PlayStation designtes Mixamp funktioniert nicht an der Xbox Series X|S. Die beste verkabelte Variante - Achtet beim Kauf eines Astro Mixamps unbedingt auf die richtige Konsolenvariante! Ein für die PlayStation designtes Mixamp funktioniert nicht an der Xbox Series X|S.

Es geht auch ohne Kabel: Solltet ihr ein kabelloses Hörvergnügen bevorzugen, so lässt sich das Astro A50 empfehlen. Auf dessen Basisstation lässt sich ein Firmware-Update aufspielen, das eine Verwendung an der Xbox Series X|S ermöglicht. Die Station hat eine hohe Reichweite und die Kopfhörer liefern akustisch ordentlich ab.

Das HyperX Flight funktioniert hingegen ohne lästiges Update und steht seinen verkabelten Pendants klanglich in nichts nach. Ihr könnt außerdem jedes Xbox-Wireless-zertifizierte Headset nutzen, etwa die Produkte von Turtle Beach.

3D-Sound mit Kopfhörern

Alle aktuellen Xbox-Modelle können nach dem Entrichten einer einmaligen Lizenzgebühr Dolby Atmos for Headphone und auch DTS Headphone:X ausgeben. Dabei handelt es sich um Raumklang-Simulationen für Kopfhörer, die glasklaren, dreidimensionalen Ton bereitstellen. Zudem mischen die Algorithmen beider Anbieter Tonspuren neu ab, damit ihr 3D-Sound unabhängig vom Quellmaterial genießen könnt. Das klappt tatsächlich sehr gut, besonders wenn es sich zuvor um 5.1- oder 7.1-Spuren handelt.

Raumklang für Kopfhörer lässt sich über die Apps von DTS und Dolby einrichten. Mit Windows Sonic gibt es aber auch eine kostenfreie Alternative. Raumklang für Kopfhörer lässt sich über die Apps von DTS und Dolby einrichten. Mit Windows Sonic gibt es aber auch eine kostenfreie Alternative.

Für 18€ kommt ihr in den Genuss von Dolby Atmos for Headphone, DTS Headphone:X schlägt mit 20€ zu Buche.

Windows Sonic ist kostenlos: Microsoft selbst hat ein virtuelles Raumklangformat entworfen, das in seiner Funktionsweise Dolby Atmos for Headphones ähnelt. Geräuschquellen lassen sich damit gut im dreidimensionalen Raum orten. Die Standards der Sound-Experten wirken allerdings ein ganzes Stückchen klarer und differenzierter.

Da die Xbox Series X|S nicht länger über einen optischen Tonausgang, auch TOSLINK bzw. S/PDIF genannt, verfügt, müsst ihr als Besitzer entsprechender Sound-Systeme oder Kopfhörerverstärker (dazu zählen auch Mixamps) auf einen HDMI-Extraktor zurückgreifen. Wie der Name schon vermuten lässt, ziehen sich diese das HDMI-Sound-Signal heraus und geben reichen es via TOSLINK weiter.

Nur als Notlösung zu betrachten, seid ihr auf die Tonausgabe via TOSLINK angewiesen. Während des Tests kam es bei einem älteren Mixamp von Astro zu einer elektrischen Überlastung. Nur als Notlösung zu betrachten, seid ihr auf die Tonausgabe via TOSLINK angewiesen. Während des Tests kam es bei einem älteren Mixamp von Astro zu einer elektrischen Überlastung.

Nicht uneingeschränkt zu empfehlen: Vor allem für Nutzer älterer Audio-Geräte sprechen wir eine ausdrückliche Warnung aus. Während unseres Tests kam es zu einer Fehlfunktion in Verbindung mit einem Astro-Mixamp der ersten Generation, das sich nun nicht mehr ohne starkes Hintergrundknacken nutzen lässt. Glasfaserkabel führen starke elektrische Impulse, die ohne entsprechende Sicherung beim Endgerät zur Überlastung führen können. Nutzt einen HDMI-Extraktor also bitte nur im Notfall!

Speicher

Externe Speichererweiterung

Auf der Xbox Series X stehen euch 802 GB Speicherplatz zur Verfügung, bei der Series S sind es gerade einmal 364 GB. Wollt ihr die Kapazität der Konsolen erweitern und weiterhin die volle Geschwindigkeit des NVME-Speichers ausnutzen, kommt ihr nicht um eine Steckkarte von Seagate herum. Aufgrund ihres kleinen Formfaktors, der modernen PCI-Express-4.0-Anbindung und des innovativen Kühlkonzepts ist der Preis zum Launch jedoch sehr hoch. Das platzsparende Design sorgt für eine Notwendigkeit dieser Bauweise.

Sündhaft teuer, aber schnell: Die offizielle Xbox Series X|S-Speichererweiterung von Seagate. Sündhaft teuer, aber schnell: Die offizielle Xbox Series X|S-Speichererweiterung von Seagate.

Verwaltet den System-Speicher effektiv: Nur X|S-optimierte Titel setzen den schnellen Speicher voraus. Darunter fallen leider auch viele beliebte Multiplayer-Spiele, wie etwa Call of Duty: Warzone, Fortnite oder Apex Legends. Das macht die Xbox Series S für ungeduldige Vielspieler unattraktiv.

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Externe SSD

Abwärtskompatible Spiele lassen sich glücklicherweise von einem USB-3.0-Datenträger mit mindestens 128 GB Kapazität starten. Darunter zählen auch konventionelle Festplatten mit hohen Speicherkapazitäten. Diese haben dann aber ihre gravierenden Nachteile: Deutlich geringere Schreib- und Lesegeschwindigkeit sowie eine deutlich höhere Verschleißanfälligkeit.

Auch für den Einsatz an der Konsole ideal: Externe SSDs. Auch für den Einsatz an der Konsole ideal: Externe SSDs.

Viele Vorteile durch SSDs: Zügiger (und leicht teurer) sind hingegen externe SSDs. Der Geschwindigkeitsvorteil ist in vielen Spielen recht deutlich, Menüs sind viel flotter bedienbar. Da euch die Xbox Series X|S zudem Spiele jedweder couleur auf einem USB-3.0-Speicher archivieren lässt, bieten sich externe SSDs dazu an, die geringe Kapazität des internen Datenträgers auszugleichen. Einige Minuten Wartezeit und ihr habt 100 GB Daten auf den internen Speicher verschoben.

Unser Tipp, um ein paar Euro zu sparen: PC-SSDs von Top-Herstellern wie Crucial werden immer günstiger und lassen sich leicht in Gehäuse mit USB 3.1-Anschluss hineinschieben. Für etwas mehr als 100€ kommen wir so in den Genuss von einem Terrabyte zusätzlichen SSD-Speicher.

Eingabe

Controller

Sämtliche Eingabegeräte, die ihr euch für die Xbox One zugelegt habt, funktionieren weiterhin auf der Xbox Series X|S. Das gilt für handelsübliche Drittanbieter-Gamepads wie auch für exotische Peripherie, etwa Rock-Band-Gitarren.

Die Eingabegeräte der Xbox One funktionieren weiterhin perfekt im Zusammenspiel mit der Xbox Series X|S. Die Eingabegeräte der Xbox One funktionieren weiterhin perfekt im Zusammenspiel mit der Xbox Series X|S.

Um das Original führt kein Weg herum: Der Controller von Microsoft unterscheidet sich ein wenig von seinen Vorgängern. Vor allem die feine Texturierung auf der Rückseite und den Triggern lässt sich sofort ertasten. Zusätzlich wurden Detailerweiterungen vorgenommen. Über einen frei konfigurierbaren Share-Knopf lassen sich Videos und Bilder aufnehmen, ohne das Spielgeschehen zu unterbrechen. Das von der Xbox 360 zurückgeholte 8-Wege-Steuerkreuz lässt sich nun präzise bedienen. Trotz der kleinen Änderungen verzichtet Microsoft glücklicherweise auf eine Preissteigerung - eine gute Lösung!

Profis greifen zum Elite: Für kompetitive Zocker hat Microsoft zusätzlich die sündhaft teure "Elite"-Variante im Portfolio. Die Sticks des Controllers sind modifizierbar und bieten drei verschiedene Höheneinstellungen. Zudem kann der Schaltweg der Trigger verkürzt werden. Per Smartphone-App lässt sich sogar die Empfindlichkeit einzelner Elemente justieren. Das wichtigste Feature dürften aber die 4 Paddles an der Rückseite sein. Diese könnt ihr frei mit einer beliebigen Taste belegen und im Spiel mit euren Mittelfingern betätigen. Eure Daumen ruhen somit ständig auf den Analog-Sticks.

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Play & Charge Kit / Akkus

Auch bei der Xbox Series X|S verlässt sich Microsoft auf die traditionelle Kombination aus Batteriefach und Akku-Packs. Damit fallen zwar die Anschaffungskosten für einen Xbox-Controller etwas höher aus, euer Spielgerät ist aber auch nicht direkt reif für die Abfalltonne, sobald sich die Lebensdauer der Stromversorgung gen Ende neigt. Überdies lassen sich solche Play & Charge Kits im laufenden Spielbetrieb aufladen.

Bisher ist nur bestätigt, dass offizielle Play & Charge Kits von Microsoft in die neuen Xbox-Controller passen. Bisher ist nur bestätigt, dass offizielle Play & Charge Kits von Microsoft in die neuen Xbox-Controller passen.

Unterstützung von Drittanbietern unklar: Im Hinblick auf Kompatibilität bestätigte Microsoft lediglich, dass offizielles Xbox-One-Zubehör mit den neuen Controllern der Xbox Series X|S funktioniert. Drittherstellerprodukte könnten aufgrund unterschiedlicher Passformen jedoch für Probleme sorgen. Wir raten daher bis auf Weiteres zu den offiziellen Packs von Microsoft.

Die einfachste Lösung: Völlig normale Akkus samt Ladegerät lassen sich wie gehabt nutzen. Achtet lediglich auf eine hohe Ladekapazität (ab 2400 mAh) und kauft nicht allzu billig ein - bei schlechter Fertigungsqualität bleibt euer Xbox-Controller gern mal komplett aus, da die Platine nicht ausreichend mit Strom versorgt wird.

Maus und Tastatur

Mit Gears Tactics erschien zum Launch der Xbox Series X|S ein Exklusivtitel, der mit Maus und Tastatur deutlich flotter von der Hand geht als mit einem Controller. Viele weitere Spiele, wie etwa Metro: Exodus, Sea of Thieves oder Cities: Skylines, unterstützen die Steuerungsmethode ebenfalls. Eine kabellose Übertragungsvariante erscheint uns dabei am TV am praktischsten. Verkabelte Mäuse und Tastaturen funktionieren aber ebenfalls im Zusammenspiel mit der Xbox Series X|S.

Auch wenn sich Gears Tactics gut mit einem Controller spielen lässt, die Steuerung mit Maus und Tastatur fühlt sich im Taktik-Genre natürlicher an. Auch wenn sich Gears Tactics gut mit einem Controller spielen lässt, die Steuerung mit Maus und Tastatur fühlt sich im Taktik-Genre natürlicher an.

Die richtige Tastatur: Wir empfehlen Tastenschalter mit der Kennzeichnung "Romer-G Tactile", "Cherry MX Red" oder "Cherry MX Brown", da es sich mit diesen verhältnismäßig leise tippt. Die Logitech G613 erfüllt diese Ansprüche und bietet ein tolles Tasten-Feedback.

Auf der Seite von Cherry findet ihr Hörproben, damit ihr einschätzen könnt, wie laut eine Tastatur beim Anschlag klickt. Dabei gilt es zu beachten, dass die "Silent"-Varianten in kaum einer Wireless-Tastatur zu finden sind.

Welche Maus soll es sein? Bei Mäusen gilt es vor allem herauszufinden, welche Form euch am besten in der Hand liegt. Die HyperX Pulsefire Dart gehört zu den Modellen mit der angenehmsten Ergonomie und der höchsten Präzision. Sie ist jedoch für Rechtshänder angepasst. Linkshänder schauen sich am besten nach einer symmetrischen Maus, wie der Logitech G305, um.

Aussehen liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Fest steht jedoch dass ihr auf Lapdesks sehr bequem mit Maus und Tastatur zocken könnt. Dank einfachem Kabelmanagement bietet sich sogar verkabeltes Zubehör an. Aussehen liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Fest steht jedoch dass ihr auf Lapdesks sehr bequem mit Maus und Tastatur zocken könnt. Dank einfachem Kabelmanagement bietet sich sogar verkabeltes Zubehör an.

Passende Ablagen: Damit ihr weiterhin auf dem Sofa herumlümmeln könnt, ist eine stabile und großflächige Unterlage unabdinglich. Man spricht dabei im Regelfall von einem "Lapdesk". CouchMaster ist in diesem Bereich marktführend und bietet eine Vielzahl von bequemen Ablagen samt Kissen an.

Auf viel Schnick-Schnack und Zusatzfunktionen solltet ihr allerdings verzichten - die meisten davon werden ohnehin nicht vom Betriebssystem der Xbox Series X|S erkannt.

Welches Zubehör würdet ihr für die Xbox Series X|S empfehlen?

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