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PS5: Warum ihr keine Angst vor dem Demon's Souls-Remake haben solltet

Wir haben viele neue Infos zum Action-RPG für euch und sagen, warum ihr das Remake nicht unter “ist zu schwer” abstempeln solltet.

von Dennis Michel,
29.10.2020 14:00 Uhr

Wir haben viele neue Infos zu Demon's Souls für euch und sagen, warum ihr das Spiel nicht unter "ist zu schwer" abstempeln solltet. Wir haben viele neue Infos zu Demon's Souls für euch und sagen, warum ihr das Spiel nicht unter "ist zu schwer" abstempeln solltet.

Dass wir ein Remake von From Softwares Demon's Souls als Launchtitel für die PS5 bekommen, grenzt gelinde gesagt an ein Wunder, wurde doch das Spiel beim ehemaligen Sony-Chef Shuhei Yoshida nach der ersten Anspielsession noch als "Mist" und "schlecht" abgestempelt. Über zehn Jahre später ist das PS3-Spiel auch im Westen nicht nur als hervorragender Klassiker bekannt, sondern hat zudem maßgeblich neben der Kings Field-Reihe ein ganzes Genre geprägt.

Kollege Michi Obermeier konnte jetzt in einem Interview mit Gavin Moore von Co-Entwickler Sony Japan über das Remake sprechen. Nicht nur hat er allerhand neue Infos herausgefunden, auch wollen wir euch verraten, warum ihr Demon's Souls nicht aufgrund seines gehobenen Schwierigkeitsgrades abstempeln solltet.

Demon's Souls, das leichteste Souls-Spiel

Wird über Dark Souls, Bloodborne und Co. geredet, steht nicht selten der Schwierigkeitsgrad im Mittelpunkt, der für viele Spieler*innen abschreckend wirkt. Verständlich, ist die erste Hürde bereits das Tutorial selbst.

Doch falls ihr jetzt denkt Demon's Souls setzt dem Ganzen noch die Krone auf, können wir euch beruhigen. Das erste Souls-Spiel ist zugleich das einfachste und der perfekte Einstieg, falls ihr euch für das Subgenre interessiert. Woran das liegt, wollen wir euch verraten.

Die Bosse

Während wir uns zuletzt in Sekiro an den Endgegnern über Stunden die Zähne ausgebissen haben, über teils mehrere Phasen des Kampfes gehen mussten, bekommen wir es in Demon's Souls mit fordernden, aber keinesfalls frustrierenden Bossen zu tun. Viele sind zudem an bestimmte Gimmicks gebunden und habt ihr die eine Schwachstelle erst herausgefunden, sieht es für die Dämonen nicht gut aus.

Motivierender Aufbau in einzelne Level

Im Gegensatz zu den offenen Spielwelten der anderen Souls-Spiele bekommt ihr es in Demon's Souls mit einer motivierenden Levelstruktur zu tun. Geht es in Welt eins nicht weiter, springt einfach in die zweite Welt und stärkt hier euren Helden. Während in Dark Souls die Gefahr besteht nichtsahnend über Stunden im viel zu schweren Gebiet zu versumpfen, hebt Demon's Souls die Herausforderung stufenweise an. Natürlich trefft ihr auch hier auf erbarmungslose Stellen, versteht uns nicht falsch, dennoch wirkt das ganze Konzept für Neulinge weit motivierender.

Der Wegfall der Ladezeiten

Wer das PS3-Original gespielt hat, wird sich mit Grauen an die Ladezeiten nach dem Ableben erinnern. Die frustrierten ungemein, wurde man so für den Tod doppelt und dreifach bestraft. Laut Moore fallen sie im Remake jedoch komplett weg.

"Das beste was Demon's Souls hätte passieren können, ist die SSD. Musste man auf der PS3 noch Ewigkeiten nach dem Ableben warten, wird man jetzt direkt wiederbelebt. Die Frustration der Tode wird so komplett genommen."

Und so schlicht das klingen mag, sterbt ihr doch mehrere Male hintereinander und hättet noch auf der PS4 die Blu Ray aus dem Laufwerk genommen, könnt ihr jetzt gleich einen neuen Versuch starten und sofort aus euren Fehlern lernen.

Wichtige Detailverbesserungen

Wer alle Systeme von Demon's Souls verstehen wollte, kam nicht über die Hilfe der Community hinweg. Die Welten-Tendenz, die gewisse Wege versperrt oder öffnet, das Spiel leichter oder schwerer macht, ist hier das beste Beispiel. Allein zu erkennen auf welcher Seite man sich gerade befand, ob hell oder dunkel, war meist ein Ratespiel. Hier verspricht Moore, dass das System dank einer klaren Abbildung via User Interface verständlicher wird. Eine sinnvolle Neuerung.

Auch wurde laut des Creative Directors an der Kollisionsabfrage gearbeitet. Die war speziell bei Demon's- und Dark Souls alles andere als optimal, konnte zu Frustmomenten führen.

Unser Video zum Interview samt den neuen Gameplay-Szenen könnt ihr euch übrigens hier anschauen:

Keine Angst! Spielt Demon’s Souls, es ist das perfekte Launch-Game 8:19 Keine Angst! Spielt Demon’s Souls, es ist das perfekte Launch-Game

Wart ihr bislang vom Souls im Namen sofort abgeschreckt, wollen wir euch hier die Bedenken aufgrund der Herausforderung nehmen. Ja, Demon's Souls müsst ihr lernen und mit einfachem Button-Mashing kommt ihr nicht voran. Dennoch ist die zu nehmende Hürde auch aufgrund der Verbesserungen des Remakes deutlich geringer als bei einem Dark Souls, einem Bloodborne oder gar einem Sekiro.

Habt ihr euch jedoch erst eingegroovt, wartet ein hervorragendes Action-Rollenspiel auf euch, das ihr aufgrund seiner besonderen Atmosphäre und des packenden Gameplays so schnell nicht mehr vergessen werdet.

Was das Remake neues bietet und wo es dem Original treu bleibt

Doch kommen wir zu dem, was das Remake Neues bietet und für alte Souls-Hasen ganz wichtig, was es sein möchte. Für Sony Japan und Bluepoint war es enorm wichtig, zu einem "Hüter des Spiels" zu werden. Im Kern bleibt Demon's Souls also exakt das Spiel, für das es seine Fans lieben und schätzen gelernt haben. Das geht vom Leveldesign über die Art des Storytellings bis hin zur Online-Komponente. Was neben der Grafik jedoch verbessert wurde, sind sinnvolle "Quality of Life"-Verbesserungen. Die wären:

  • neue HUD-Optionen: Ihr könnt das User Interface nun entweder komplett ein- oder ausschalten, oder es auf dynamisch stellen. Dann wird beispielsweise die Lebensanzeige nur eingeblendet, wenn ihr Schaden nehmt. Ihr kennt das System beispielsweise aus Ghost of Tsushima.
  • Optionale Farbfilter: Ihr könnt das Spiel im Classic Mode auf Wunsch mit der Farbpalette des Originals spielen. Das erklärt auch, warum das Bild im ersten Trailer noch recht hell war, später vertrauter wirkte. Hier gab es zum Release des ersten Trailers seitens der Fans noch große Kritik, ging so scheinbar die düstere Atmosphäre verloren. Diese Bedenken räumen die Entwickler aus dem Weg. Komplett auf das Original zu switchen wird hingegen nicht möglich sein.
  • Fotomodus: Hier könnt ihr nicht nur den Gesichtsausdruck des Charakters ändern, Helm und Schwert ein- oder ausschalten, mit den hier genutzten Filtern könnt ihr zudem ähnlich The Last of Us Part 2 auch das Spiel bestreiten.
  • Anpassung des Balancing: Von den verschiedenen Arten der Heilkräuter könnt ihr jetzt nur noch eine geringere Anzahl mitnehmen. Dabei wiegen stärkere Kräuter mehr als schwächere. Online-Invader können sich so auch nicht mehr dauerhaft hochheilen.
  • Bug Fixes: Wer sich im Remake wie im Original durch die Nebelwände glitchen wollte, für den haben wir eine schlechte Nachricht. Dieser Bug wurde behoben.
  • Neue Kamera: Wie in den Trailern bereits zu sehen, wird die Kamera nun deutlich cineastischer eingesetzt. Ob das gut oder schlecht ist, wird sich im Test zeigen. Wer mag, kann in den Optionen auch auf die statische alte Kamera umstellen, was aus einem Interview mit der Seite Game Informer hervorgeht.
  • Besserer Charaktereditor: Laut Moore können wir jetzt jeden Helden erstellen den wir uns vorstellen. Das klingt ganz nach vielen absurden Figuren, wie wir sie von den modernen Souls-Spielen kennen.

"Aber, im Trailer konnte man doch über den Zaun springen und die Leiter war zuvor auch nicht da!" Vollkommen richtig, hier wollten die Entwickler das oft übersehene Vaulting - das Springen über Hindernisse - verständlich machen, haben daher im Tutorial die Stelle angepasst.

Wie steht es um die ominöse sechste Welt?

Doch abseits dieser Stelle bleibt alles beim Alten. Auch die von Fans so sehr gewünschte sechste Welt, das Northern Limit, wird es nicht geben. Nicht jetzt und laut Moore auch nicht später via DLC. Auf diese Art ins Original einzugreifen wäre "den Entwicklern des PS3-Spiels gegenüber nicht fair gewesen". Das ist zwar wahrlich schade, sind wir aber ehrlich, so war die sechste Welt mehr jahrelanges Wunschdenken und eine Umsetzung im Remake unwahrscheinlich.

Neues Gameplay zeigt beeindruckende Optik

Das Remake von Demon's Souls wird ein Next Gen-Showcase. Wer bislang vom Gezeigten noch nicht überzeugt war, der sollte sich das neue sechsminütige Gameplay ansehen (Video oben). Aber Vorsicht! Der Clip zeigt viele Bosse aus dem Spiel. Wer sich hier nicht spoilern will, der wartet lieber auf den Release und liest nun lieber etwas zu den technischen Daten.

Über Auflösung und Framerate: Gespielt wird nämlich wahlweise in zwei Grafik-Modi. Da wäre zum einen der Cinematic-Mode, der auf natives 4K und 30fps setzt und zum anderen der Performance-Mode. Hier erleben wir Demon's Souls in 60fps und dynamischem 4K. Und zwar ausschließlich auf der PS5. Angesprochen auf eine PS4 und eine PC-Version versicherte uns Moore glaubhaft, dass es sich bei dem PC-Trailer um ein Versehen gehandelt habe, das ihnen sehr leid tut. Das Remake ist exklusiv für die PS5 und erscheint in Deutschland am 19. November zusammen mit Sonys Next Gen-Konsole.

Gebt ihr Demon's Souls eine Chance und was sagen die Hardcore-Fans unter euch zu den Neuerungen?

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