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Killing Floor 2 im Test - Kein Spiel für Veganer

Wir haben mit fünf Kollegen den Zombieklopfer Killing Floor 2 gespielt und im Test Fleischbrocken regnen lassen.

von Sascha Penzhorn,
22.11.2016 12:20 Uhr

Killing Floor 2 - Test-Video zur Splatter-Koop-Sause. 4:13 Killing Floor 2 - Test-Video zur Splatter-Koop-Sause.

World War Z, Shaun of the Dead, Zombieland - was für viele einfach nur Unterhaltung, simples Popcornkino war, diente uns zur Vorbereitung. Als die Zombieapokalypse ausbrach, wussten wir, was wir zu tun hatten. Mit Flammenwerfer, Maschinenpistole, Stereo-Revolvern und einer rostigen Schaufel zogen wir kreuz und quer durch Europa, um den Untoten zu zeigen, dass niemand gegen die Macht von Freundschaft und tonnenweise Munition anstinken kann.

Okay: Streng genommen haben wir einfach nur mit ein paar Kumpels richtig intensiv Killing Floor 2 gespielt, aber das klingt nicht so schön episch. Und den meisten Spaß macht's doch sowieso erst, wenn man voll drauf einsteigt, oder? Koop-Shooter sind grundsätzlich nur so gut wie die Freunde, mit denen man spielt. Und mit den richtigen Leuten und Voice Chat spielt sich Killing Floor 2 ganz vorzüglich. Wer keine Freunde zum Mitspielen hat, wird hier aber wohl nicht glücklich.

Bezahl-Skins
Beim Spielen schaltet man per Zufallsprinzip Waffenskins und Kleidung für die spielbaren Figuren frei. Wem das nicht ausreicht, der bekommt im Shop zusätzliche kosmetische Gegenstände gegen harte Euros. Manchmal staubt man auch Klamottenkisten ab, die sich nur gegen echtes Geld öffnen lassen. All das dient allein der Optik - bessere Ausrüstung oder irgendwelche Booster gibt es hier nicht.

A-Team gegen Zombies

Es gibt zehn spielbare Perks (sprich: Klassen), die wir hochleveln und aufpowern. Wir entscheiden uns für den Berserker, der sich im Nahkampf am wohlsten fühlt. Zwar bekommt er auch die eine oder andere Handknarre, wir ziehen aber lieber mit dem Katana oder einer aufgemotzten Kreissäge los.

Killing Floor 2 - PS4-Screenshots ansehen

Dann suchen wir über den Server-Browser fix eine Sitzung und schon finden wir uns mitten in Paris wieder. Der Eiffelturm ist leicht zerknittert und steht in Flammen, in den Straßencafés tummeln sich statt Touristen nur noch Untote. Das sieht herrlich gruselig aus, doch zum Sightseeing lassen uns die blutrünstigen Horden keine Zeit. Feinde greifen aus sämtlichen Richtungen an, schleichen sich von hinten an, umzingeln uns und drängen einzelne Spieler in die Ecke. Verdammt gute KI für Zombies in einem Horde-Shooter!

Unser Berserker watscht die Fieslinge mit einer Kombination aus Spaten und Brechstange um. Wir können entweder schnelle, schwächere Angriffe austeilen, oder alternativ den Spaten voll auf den Zombie-Schädel hauen, der darauf wie eine Melone … genau. Mit gutem Timing können wir Angriffe auch parieren und Feinde so ins Taumeln bringen. In der Egoperspektive sieht das alles ziemlich beeindruckend aus, aus Sicht unserer Mitspieler wirken aber besonders die Nahkampf-Animationen ziemlich grottig.

Dieser Herr bekommt gleich unseren Kriegshammer zu spüren. Nahkampf ist simpel, aber effektiv. Dieser Herr bekommt gleich unseren Kriegshammer zu spüren. Nahkampf ist simpel, aber effektiv.

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