Kingdom Come Deliverance: In "Unerwarteter Besuch" Kot werfen oder nicht? Das passiert, wenn ihr das Haus des Deutschen verschandelt

Während eurer ersten Aufgabe sollt ihr euch im wahrsten Sinne des Wortes die Hände schmutzig machen.

Manchmal muss man auch in KCD Dinge tun, die nicht ganz sauber sind. Manchmal muss man auch in KCD Dinge tun, die nicht ganz sauber sind.

Eine der besten Eigenschaften von Kingdom Come: Deliverance ist, wie offen die Quests gestaltet sind. Oft führen gleich mehrere Wege zu eurem Ziel, was das Spiel auch beim zweiten Durchspielen noch zu einem wunderbar einzigartigen Erlebnis macht. Eine Quest-Entscheidung trefft ihr schon recht früh, und sie hat große Auswirkungen darauf, wie ihr an einige wichtige Gegenstände kommt.

Ob ihr mit Scheiße auf das Haus des Deutschen werft oder nicht, beeinflusst nämlich hautsächlich eine weitere Quest: Das Geldeintrieben von Kunesch.

Das Problem mit Kunesch

Eine der Hauptaufgaben in Skalitz besteht darin, Geld von Kunesch für euren Vater einzutreiben. Das funktioniert auf unterschiedlichen Wegen.

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Ihr könnt den Säufer einfach darauf ansprechen und beim Überzeugen auf das Beste hoffen. Das geht allerdings höchstwahrscheinlich schief, und ihr müsst euch mit den Fäusten verteidigen. Auch das wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht gut für euch ausgehen. Solltet ihr wider Erwarten gewinnen, erhaltet ihr das Geld. Bekommt ihr hingegen eins auf die Nase, könnt ihr euch bei eurer Mutter heilen lassen und anschließend einen anderen Weg versuchen.

Beide Alternativen hängen mit euren Freunden zusammen. Schleicht euch am besten kurz in Kuneschs Haus und versucht, die Truhe zu öffnen. Ohne Dietriche funktioniert das allerdings nicht, und Heinrich kommentiert das auch entsprechend. Dietriche bekommt ihr von eurem Freund Fritz, der vor der Taverne steht.

Fritz, der Deutsche und eine Handvoll Unrat

Sobald ihr euch der Taverne nähert, startet eine Zwischensequenz. Danach werdet ihr vor die Wahl gestellt: Helft ihr euren Freunden, sich am Deutschen zu rächen – oder nicht?

Die Wand ist bald nicht mehr so schön weiß. Die Wand ist bald nicht mehr so schön weiß.

Wenn ihr zuvor von Kunesch ins Gesicht bekommen habt, könnt ihr euren Freunden direkt unter der Bedingung helfen, dass sie euch im Gegenzug bei Kunesch unterstützen.

Das ist die einfachste Art, die Quest zu lösen. Geht gemeinsam mit euren Freunden los, lenkt die Frau des Deutschen mit einer Lügengeschichte ab und beteiligt euch anschließend an der Schlägerei. Sobald die Wachen auftauchen, solltet ihr die Beine in die Hand nehmen und verschwinden. Sonst erwartet euch nämlich ein Game Over. Trefft euch danach wieder mit euren Freunden – sie verprügeln Kunesch dann für euch.

Wenn ihr ihnen geholfen habt und vorher noch nicht auf Kunesch getroffen seid, stehen sie euch später trotzdem bei, wenn ihr sie nett bittet.

Was passiert, wenn ihr die Hilfe verweigert?

Solltet ihr euch nicht die Hände schmutzig machen wollen, steht ihr bei Kunesch alleine da. Eure Freunde weigern sich dann, für euch den Kopf hinzuhalten.

Allerdings hat Fritz dennoch ein Einsehen. Er drückt euch vier Dietriche in die Hand, damit ihr das Problem mit Kunesch selbst lösen könnt. Anschließend könnt ihr in sein Haus schleichen und die Truhe mit Hilfe der Dietriche öffnen.

Ein weiterer Vorteil: Ihr verliert keinen Ruf in der Region, und euer Vater faltet euch später nicht wegen des olfaktorischen Wurf-Erlebnisses zusammen. Beides wirkt sich allerdings kaum langfristig aus, wie ihr später feststellen werdet.

Am sinnvollsten ist es daher, beide Möglichkeiten zu kombinieren: Verschandelt das Haus des Deutschen, sprecht zuvor mit Fritz, um euch die Dietriche zu sichern, und lasst anschließend die Jungs auf Kunesch los. Mit den Dietrichen könnt ihr dann schon früh in Skalitz Schlösserknacken trainieren.


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