In Kingdom Come: Deliverance kämpft ihr weniger gegen Ritter und Banditen als gegen die Armut. Denn Ausrüstung und ihre Instandhaltung kosten tausende von Groschen, während Quests euch vielleicht einmal ein paar hundert geben, wenn sie großzügig sind. Daher ist es gerade am Anfang wichtig, eine gute Einnahmequelle zu finden.
So werdet ihr reich in Kingdom Come
Grob gesagt gibt es genau zwei Wege, wie ihr ordentlich Groschen verdient. Einer ist legal, aber gefährlich. Der andere ist zwielichtig, aber zumindest halbwegs sicher. Bei beiden Wegen kommt ungefähr dasselbe an Groschen heraus – grob gesagt etwa 3.000 bis 4.000 Groschen für eine halbe Stunde.
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Mit Diebstahl in Rattay zur Million
Beginnen wir mit dem weniger legalen Weg. Diebstahl ist eine der besten Einnahmequellen des Spiels. Das Beste daran: Ihr müsst dabei nicht um euer Leben kämpfen – zumindest dann nicht, wenn ihr nicht erwischt werdet.
Ihr braucht dafür vor allem zwei Dinge: Zum einen dunkle, leichte Kleidung, damit ihr nicht gesehen werdet, und einen ausreichenden Skill-Wert im Schlösserknacken. Die Fähigkeit kann am Anfang schwer zu trainieren sein, bis ihr das Minispiel gemeistert habt. Mit etwas Fingerspitzengefühl und einem Skill von ungefähr acht solltet ihr jedoch selbst schwere Schlösser mit dem Talent "Glück des Trunkenbolds" und einem passenden Trank von der örtlichen Hexe knacken können.
Mit genug Dietrichen von Peschek solltet ihr vorher euer Inventar leeren, speichern und dann alle Läden in Rattay ausrauben. Jedes Geschäft hat eine Truhe, in der das gesamte Warenlager des Händlers aufbewahrt wird.
Die meisten sind mit schweren Schlössern gesichert. Wenn ihr noch Probleme beim Schlösserknacken habt, solltet ihr euch zunächst auf den Jäger konzentrieren – bei ihm ist das Schloss nur leicht gesichert.
Auf diese Weise könnt ihr Unmengen an Geld machen und fast noch wichtiger: euch früh mit guter Ausrüstung eindecken. Behaltet also, was ihr braucht, und macht den Rest zu Geld.
Diebesgut zu Geld machen – aber richtig
Klar könnt ihr eure gesamte Beute zu Peschek bringen. Er kauft euer gestohlenes Zeug an, zahlt euch aber nur einen Bruchteil des Ladenpreises. Als Hehler will er schließlich auch verdienen.
Es gibt jedoch einen deutlich besseren Weg, um Groschen zu machen. Ihr könnt nämlich seine Händlertruhe nutzen, um Waren direkt in Geld zu verwandeln.
Der Grund: Händler füllen ihr gesamtes Inventar nach 24 Stunden wieder auf. Überschüssige Ware, die sich in der Truhe befindet, wird dabei automatisch in Groschen umgewandelt. Das funktioniert bei allen Händlern, bei Peschek ist es aber besonders einfach, da seine Truhe kaum gesichert ist und er tagsüber beschäftigt ist.
Legt also euer gesamtes Diebesgut in die Truhe, wartet einen Tag und nehmt anschließend ein kleines Vermögen direkt daraus mit.
Banditenjagd in Skalitz
Falls ihr lieber auf legalem Weg Groschen machen wollt, solltet ihr regelmäßig nach Skalitz zurückkehren. Eure alte Heimat birgt mehr Schätze, als man erwarten würde.
Die Ruinen des Dorfes werden regelmäßig von Banditen geplündert. Diese tragen nicht nur gute Waffen und Rüstungen bei sich, sondern auch viele nützliche Items wie Rüstungs- und Schmiede-Sets. Auch Heilmittel wie Ringelblumen-Tränke und Bandagen haben sie häufig dabei.
Das Beste daran: Die Plünderer respawnen nach einer gewissen Zeit. Wenn ihr also in der Lage seid, ein paar Banditen auszuschalten, habt ihr hier eine zuverlässige Einnahmequelle. Die Plünderer zu töten und ihre Ausrüstung mitzunehmen, gilt nicht als Diebstahl. Ihr könnt also alles problemlos bei Händlern in Rattay verkaufen.
Ihr könnt auch von den Kämpfen anderer profitieren
Zusätzlich kommt es in Skalitz immer wieder zu Kämpfen zwischen Banditen und fahrenden Händlern oder übrig gebliebenen Kumanen, vor allem im oberen Viertel des Dorfes. Die Banditen gehen meist als Sieger hervor, sind danach aber angeschlagen. Lockt sie am besten einzeln an, schaltet sie aus und schnappt euch ihre Ausrüstung sowie die ihrer Opfer.
Getötete Händler haben oft viele Groschen bei sich, die übrigen Items gelten jedoch als gestohlen. Nach unserer Erfahrung ist dieser Status allerdings meist verschwunden, sobald ihr wieder Rattay erreicht. Händler tragen vor allem sehr teure Kleidung, mit der ihr viele Groschen bei geringem Gewicht verdient.
Bei Rüstungen und Waffen sieht das anders aus: Diese sind sehr schwer, wenn ihr sie nach Rattay transportieren wollt. Überlegt euch also gut, was ihr plündert. Eine Rüstung, die mehrere Kilo wiegt, aber nur 100 Groschen wert ist, solltet ihr gar nicht erst aufheben. Selbst mit eurem Pferd lässt sich nicht alles mitnehmen.

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