Dieses lebensgroße, pinke LEGO-Auto besteht aus 418.000 Klemmbausteinen, ist 2 Tonnen schwer und chauffiert Formel 1-Stars umher

Dieser LEGO-Cadillac ist nicht nur verdammt massiv, man kann in ihm auch wirklich fahren.

Mit 400.000 Steinen über die Straßen von Las Vegas fahren. Bestimmt eine interessante Erfahrung. (Bild: LEGO) Mit 400.000 Steinen über die Straßen von Las Vegas fahren. Bestimmt eine interessante Erfahrung. (Bild: LEGO)

So richtig komplexe LEGO-Sets haben gerne mal um die 10.000 Teile. Damit seid ihr schon ein paar Abende beschäftigt. Doch bei über 400.000 Teilen könnt ihr locker ein paar Wochen draufschlagen. Und wenn das Modell am Ende auch noch durch die Straßen von Las Vegas cruisen soll, braucht ihr praktisch ein komplettes Boxen-Team, damit das Ding rechtzeitig rollt.

Ein LEGO-Cadillac für den roten Teppich

Am Sonntag, dem 23. November, fand der Große Preis von Las Vegas statt. Für den feierlichen Auftritt der Fahrer hat sich der Veranstalter etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Ein komplett maßgeschneiderter LEGO-Cadillac – knallpink, zwei Tonnen schwer und zusammengesetzt aus unglaublichen 418.000 Klemmbausteinen.

Video starten 1:57 Goonies-Darsteller Key Hu Quan stellt euch das neue Goonies-Set von LEGO vor

Das Gefährt war nicht nur ein Showstück, sondern tatsächlich fahrtüchtig. Alles, was noch fehlte, war ein Chauffeur.

Und auch da sparte man nicht: Niemand Geringeres als Terry Crews durfte ans Steuer. Der ehemalige Football-Profi, den viele aus Brooklyn Nine-Nine kennen, strahlte fast mehr als die LED-Scheinwerfer des Fahrzeugs. Verständlich – wer würde nicht gerne eine Runde in einem pinken LEGO-Schlitten drehen?

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LEGO und die Formel 1 – eine lange Geschichte

Warum gerade LEGO? Die Verbindung ist älter, als man denken würde. Der Konzern arbeitet seit Jahrzehnten mit der Formel 1 zusammen. Das erste offizielle F1-Set erschien bereits 1975, und seit den 2000er-Jahren finden sich F1-Boliden auch in der LEGO-Technik-Reihe.

Schon beim Grand Prix in Miami gab es lebensgroße Nachbildungen aktueller Fahrzeuge zu bewundern. Jedes dieser Modelle bestand ebenfalls aus über 400.000 Steinen. 26 Spezialist*innen bauten daran rund 22.000 Stunden – also fast drei Jahre Arbeitszeit.

Auch diese Modelle waren fahrtüchtig und drehten einige Runden auf der Strecke, wenn auch selbstverständlich nicht mit der Geschwindigkeit ihrer echten Vorbilder.

Solche überdimensionalen Modelle üben immer eine besondere Faszination aus. Es fühlt sich an, als würde ein Stück aus dem Kinderzimmer plötzlich beschließen, an der echten Welt teilzunehmen. Ein wenig "uncanny“ – aber definitiv spannend.

Welche Dinge würdet ihr gern einmal als lebensgroßen LEGO-Nachbau sehen?

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