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Seite 2: LEGO Dimensions im Test - Überdimensionaler (Bastel-)Spaß

Upgrades und Abenteuerwelten

Was machen wir nun mit den gesammelten Studs, wenn wir keine neuen Figuren freischalten? Wir kaufen Upgrades! So verpassen wir unseren Fahrzeugen und Gadgets einen Turbo-Boost, Schutzschilde oder Minen. Wir können auch die Lackierung individualisieren und Projektilwaffen kaufen.

Mit gesammelten Studs möbeln wir Fahrzeuge und Gadgets auf. Später schalten wir sogar neue Bauformen frei. Mit gesammelten Studs möbeln wir Fahrzeuge und Gadgets auf. Später schalten wir sogar neue Bauformen frei.

Cool: Haben wir genügend Verbesserungen erworben, schalten wir bis zu drei unterschiedliche Bauformen je Fahrzeug und Gadget frei. Auf diese Weise verwandelt sich das Batmobil zum Bat Blaster und schließlich zum Skorpion-ähnlichen Sonic Batray - dank digitaler Bauanleitung wahlweise sogar in der Realität.

Im Prinzip ist es jedoch vollkommen egal, was wir bauen, denn das Spiel erkennt lediglich den im Standfuß der Figuren eingebauten Chip. Den könnten wir auch an eine Banane oder an einen Playmobil-Traktor stecken - die Daten auf dem Speicherchip bleiben unverändert. Eine nette Idee ist die Bastelei aber allemal.

Besonders viele Studs sowie geheime gelbe und rote LEGO-Steine finden wir in den sogenannten Adventure-Levels. Das sind einzelne, von der Kampagne unabhängig spielbare und frei begehbare Abenteuerwelten, die wir nur mit einer passenden Figur aus dem entsprechenden Universum freischalten - zum Beispiel aus einem Level-Pack.

Beispielrätsel: Portal Wer das Portal-Level-Pack kauft, schaltet ein zusätzliches Portal-Level sowie die dazugehörige Adventure-Welt frei. Hier müssen wir den Geschützturm auf die markierte Fläche stellen, damit der Schalter aktiviert wird.

Kanone Jetzt noch zwei Portale erschaffen, damit wir auf die obere Plattform gelangen ...

Cube ... und den im Level-Pack enthaltenen Companion Cube ins Spiel bringen. Der muss jetzt auf die Schaltfläche gestellt werden.

Transport Nun ist der Transportstrahl aktiviert. Weiter geht's.

Jede Marke besitzt ihre eigene Abenteuerwelt, in der wir Sammelquests abhaken, Geschicklichkeitsaufgaben meistern oder einfach nur die Gegend erkunden. Klingt genial, doch die Aufgaben entpuppen sich als reine Beschäftigungsmaßnahmen, die sich zudem ständig wiederholen - ein starker Kontrast zu den kreativen Storylevels. Daher sind die Abenteuerwelten allein kein Verkaufsgrund für die 30 Euro teuren Level-Packs. Hier hätten sich die Entwickler mehr Mühe geben sollen.

Pack-Art

Preis

Inhalt

Level Pack

30€

Eine Minifigur, ein Fahrzeug, ein Gadget und ein Adventure-Level.

Team Pack

25€

Zwei Minifiguren, ein Fahrzeug und ein Gadget.

Fun Pack

15€

Eine Minifigur sowie entweder ein Fahrzeug oder ein Gadget.

Drei unterschiedliche Zusatzpakete
Natürlich darf bei einem Toy2Life-Spiel der Sammeltrieb nicht fehlen. Daher könnt ihr das Spiel mit weiteren Figuren, Fahrzeugen und Gadgets erweitern sowie neue Adventure-Levels freischalten. Dabei gibt es drei unterschiedliche Erweiterungspakete für LEGO Dimensions: Level Packs, Team Packs und Fun Packs.

Alte LEGO-Probleme

Optisch bewegt sich LEGO Dimensions auf einem sehr guten Niveau, zumal der Grafikstil ständig variiert, was das Abenteuer grafisch deutlich abwechslungsreicher macht als die Quasi-Vorgänger. So präsentiert sich die Scooby-Doo-Welt im farbenfrohen Cartoon-Anstrich, wohingegen die Portal-Welt getreu der Vorlage eher steril wirkt. Dadurch haben wir uns selbst nach Stunden noch nicht an den Plastikwelten und -figuren sattgesehen.

Auf dem ToyPad finden bis zu sieben LEGO-Objekte (Figuren, Fahrzeuge, Gadgets) Platz. Wir können also mit maximal sieben Helden spielen. Auf dem ToyPad finden bis zu sieben LEGO-Objekte (Figuren, Fahrzeuge, Gadgets) Platz. Wir können also mit maximal sieben Helden spielen.

Apropos sehen: Auch LEGO Dimensions leidet an altbekannten Kinderkrankheiten der LEGO-Spiele, zu denen auch Übersichtsprobleme und die leicht schwammige (Fahrzeug-)Steuerung gehören. Vor allem im Koopmodus (ein zweiter Spieler kann jederzeit einsteigen) sorgt die störrische Kamera immer wieder für nervige Fehlsprünge - sowohl im klassisch geteilten Bildschirm als auch im dynamischen Splitscreen-Modus.

Dafür ist die Musikuntermalung durchweg gelungen: Neben den Original-Themes der lizenzierten Marken lauschen wir auch einigen Originalsprechern aus den Filmen. Fans der Vorlagen kommen definitiv auf ihre Kosten. Ärgerlich indes: Beim Test stürzte LEGO Dimensions auf der PS4 mehrmals ab. Traveller's Tales sollte schleunigst einen (weiteren) Patch nachschieben. Derweil bauen wir unsere neu gekauften Figürchen zusammen.

LEGO Dimensions - Trailer: 14 Welten für ein Spiel 2:13 LEGO Dimensions - Trailer: 14 Welten für ein Spiel

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