Städtebau ist nicht unbedingt immer ästhetisch. Manchmal werden auch einfach Dinge gebaut, die notwendig, aber nicht gerade hübsch sind. Wie auch bei diesem Holz-Mast, der die Bewohner*innen des Städtchens Toronto gestört hat. Ihre Lösung? Einfach einen riesigen LEGO-Turm drumherum bauen.
Hässlicher Mast wird von Leuten hinter LEGO versteckt
Das Projekt wurde von Straßenkünstler Martin Reis gestartet (via Toronto Star). Der Mast wurde im Winter 2024 in der Harbord Street vor der Sam James Coffee Bar aufgestellt. Der Besitzer des Cafés nannte den Anblick dabei einen "Schandfleck" und einen "riesigen, hässlichen, viereckigen Mast".
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Reis nahm sich das zum Anlass, den Masten einfach in bunte LEGO-Steine einzusperren. Schon seit Jahren habe er die kanadische Stadt mit LEGO dekoriert, viele dieser Projekte würden aber ziemlich schnell verschwinden.
Nicht so bei diesem Mast. Den LEGO-Bau begann Reis mit einigen Freund*innen und legte dabei an einem Morgen die ersten 45 Schichten. Weitere folgten und das nicht nur von ihm. Der Bau wurde nämlich ziemlich schnell zum Selbstläufer und Community-Projekt.
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Bewohner*innen von Toronto haben angefangen, selbst Steine beizutragen und der Turm ist schnell gewachsen. Reis freut sich definitiv drüber (via CBC):
"Es war bislang wirklich herzerwärmend. Es ist ein bisschen wie ein Community-Vertrauens-Projekt. [...] Ich denke, wenn sich die Idee verbreiten würde, wäre es das Beste überhaupt."
Schon nach einigen Wochen war von dem ursprünglichen Mast nicht mehr allzu viel zu sehen, zumindest von den ersten drei Metern. Was erreicht werden konnte, war von Leuten mit LEGO zugepflastert worden – und das nicht einfach wild.
Stattdessen sind dort Fenster eingebaut, Worte mit Teilen gelegt und Minifiguren untergebracht, um ein buntes aber trotzdem kohärentes Gesamtbild zu erschaffen. Definitiv ein cooles Community-Projekt, das aus einem einfachen Mast ein Kunstwerk gemacht hat.
Kennt ihr andere derartige Community-Projekte in eurer Nähe?
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