Fazit: Moonlight Peaks im Test: Horror und Cozy gehen hier wunderbar Hand in Hand, aber Vampir-Fans sollten sich einer Schwäche bewusst sein

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Fazit der Redaktion

Maximilian Franke

Moonlight Peaks ist eine gute Farming-Simulation mit viel Content und einem sympathisch-düsteren Setting. Mit Feldarbeit, Kräutergarten, Zaubertrankkessel und Co. könnt ihr locker 50 Stunden einplanen und euch am schönen “Horror-light”-Setting ergötzen.

Mechanisch funktioniert das alles vollkommen solide, was nicht zuletzt daran liegt, dass der Gameplay-Loop sehr nah an der etablierten Konkurrenz bleibt und keine großen Experimente wagt. Wer Stardew Valley und Co. bereits kennt, wird sich zwischen Spitzhacke, Gießkanne und Axt schnell zurechtfinden – je nach Vorerfahrung kann das aber natürlich auch etwas langweilig sein.

Mein größter Kritikpunkt ist jedoch viel mehr die Vampir-Thematik, denn die Abstammung meiner Spielfigur wird zwar häufig in Gesprächen erwähnt und nimmt Einfluss auf die Geschichte, doch das eigentliche Gameplay greift meine Blutsauger-DNA kaum auf. Hier ist viel Potenzial liegen geblieben.

Außerdem sollte Entwickler Little Chicken zumindest auf der Switch und Switch 2 unbedingt an den langen Ladezeiten arbeiten, die teilweise ganz schön an den Nerven nagen können.

Insgesamt bin ich mit Moonlight Peaks zufrieden und kann es durchaus empfehlen, falls für euch die genannten Kritikpunkte nicht zu stark ins Gewicht fallen.

Fazit der Redaktion

Samara Summer

Moonlight Peaks hat mich mit einer Sache schon begeistert, bevor es ins eigentliche Spiel ging, nämlich dem Charakter-Editor. Der ist wunderbar detailliert und lässt mich vor allem aus haufenweise Klamotten und Accessoires wählen. 

Das eigentliche Spielerlebnis hat mich dann deutlich weniger überrascht, weil es sich doch sehr stark auf das altbewährte Stardew-Konzept verlässt. Das Gothic-Setting ist mehr ein bunter (oder besser gesagt: dunkel-lila) Anstrich, der sich spielerisch kaum auswirkt.

Aber obwohl da sicher Potenzial liegengeblieben ist, funktioniert das bekannte Konzept eben auch. Und immerhin gibt’s jede Menge knuffige Details. So bin ich beispielsweise großer Fan der lebenden Versand-Truhe, die ich sogar streicheln darf – wenn ich mich denn traue, denn sie beißt offenbar auch. 

Das Einzige, was mich wirklich stört, sind die Ladezeiten beim Betreten/Verlassen von Gebäuden und mancher Areale. Dass dabei sogar auf Switch 2 Geduld gefragt ist, nervt gerade bei kurzen Abstechern oder wenn ich mal die falsche Abzweigung nehme.

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