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Moorhuhn: Tiger & Chicken im Test - El pollo diablo

Bizarres Potpourri: Ein Hack’n’Slay in kunterbunter Optik vom Adventure-Spezialisten Deck13, garniert mit asiatischen Kampftechniken, und in der Hauptrolle: Ein Moorhuhn. Warum Moorhuhn: Tiger & Chicken mehr hat als das Potenzial für Wahnvorstellungen und Fieberträume, klären wir im Test.

von Jan Knoop,
18.09.2013 11:31 Uhr

Moorhuhn: Tiger & Chicken - Animations-Trailer zum ersten Monster 0:37 Moorhuhn: Tiger & Chicken - Animations-Trailer zum ersten Monster

Wir schreiben das Jahr 1999: Ein damals fast unbekanntes Werbespiel für einen schottischen Whisky sorgt dafür, dass unzählige Menschen zur virtuellen Jagd auf wehrloses Flattertier gehen; die Jagd auf Highscores ist derart verbreitet, dass Warnungen vor Sehnenscheidenentzündungen und wirtschaftlichem Kollaps durch abgelenkte Büroarbeiter durch die Republik geistern. Kaum jemand hätte dem Moorhuhn jedoch zugetraut eine tragende Rolle anzunehmen, die nicht den Transport von Schrotkugeln zum Erdboden beinhaltete - und nun sehen wir uns mit einem virtuelle Realität gewordenen Weltenretter und Monsterschlächter in Form eines namenlosen Moorhuhns in Moorhuhn: Tiger & Chicken konfrontiert.

Promotion:
» Moorhuhn: Tiger & Chicken für iOS (Universal-App, 0€) bei iTunes laden
Den QR-Code links benutzen, um das Spiel direkt mit dem Smartphone herunterzuladen.

Alle Hühner sind gleich

Das Heldendasein wird unserem Protagonisten bereits im Kükenalter aufgedrückt: In einer Mine, in der unzählige seiner Artgenossen als Sklaven des Terrakottakönigs schuften dürfen, werden wir von unserer Freundin Ting getrennt und zum Sterben in eine Felsenkluft geworfen; dass wir überleben und Rache schwören ist an dieser Stelle weniger erwähnenswert. Viel eher sollte interessieren, dass unser Moorhuhn ein Shaolin zu sein scheint - und mit den Seelen von bis zu vier verblichenen Meistern auszieht, um den Horden des fiesen Königs mit Zaubersprüchen und asiatisch angehauchten Kampfkünsten Paroli zu bieten.

Auch im weiteren Verlauf schwankt die Geschichte zwischen Wahn, Absurdität und Vorhersehbarkeit; erstgenannte Elemente kommen vor allem durch die kurzen und recht merkwürdigen Quests ins Spiel: So will uns eine Stimme hinter einer Drachenattrappe nicht passieren lassen, ehe wir nicht mit einer Frau im Geleit auftauchen - gut nur, dass ein paar Krokodilskrieger einen Fluss weiter mit einer passenden Perücke Rollenspiele durchführen, mit der wir uns erfolgreich der Lächerlichkeit preisgeben und unsere Reise fortsetzen können.

Moorhuhn: Tiger & Chicken - Screenshots ansehen

Die Kunst, mit Kettensägen in Zeitlupe zu filetieren

Geschicklichkeitseinlage: In der Astralebene gilt es, im Wechsel Geister und Hindernisparcours zu bezwingen.Geschicklichkeitseinlage: In der Astralebene gilt es, im Wechsel Geister und Hindernisparcours zu bezwingen.

Treibendes Element eines Hack'n'Slays ist jedoch ein anderes. Auch in Moorhuhn: Tiger & Chicken dürfen wir uns durch die Tiersoldaten des Bösewichtes schnetzeln, was erstaunlich gut funktioniert. Beharrliches Traktieren der Angriffstaste führt zu einer angesichts der nicht besonders hohen Grazie eines Moorhuhnes ansehnlichen Choreographie des Todes: Schwert- und Klauenhiebe wechseln sich mit Pirouetten und Sprüngen, bis wir reglos am Boden liegen und feststellen müssen, dass es um die physische Konstitution eines Moorhuhnes nicht besonders gut bestellt ist.

Um zu überleben, benötigen wir bereits auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad den fleißigen Einsatz unserer Fähigkeiten und Zauber, die wir nach dem Sammeln von Erfahrung in Wirksamkeit und Energieverbrauch verbessern können: Anfangs verbrennt eine um uns zirkulierende, brennende Kugel die Pelze, Schuppen und Häute unserer Kontrahenten, während wir in Zeitlupe sogar solch absurde Waffen wie Kettensägenschwerter nutzen, um auch den widerborstigsten Feind niederzustrecken.

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