MX vs. ATV Alive – DLC-Politik - THQs neues DLC-Geschäftsmodell war nicht erfolgreich.

MX vs. ATV Alive setzte auf ein DLC-lastiges Vertriebsmodell. Laut dem Publisher hat sich das Konzept jedoch nicht bewährt.

von Julian Freudenhammer,
28.07.2011 18:35 Uhr

MX vs. ATV Alive verkaufte sich nicht so gut wie vom Publisher erwartet. MX vs. ATV Alive verkaufte sich nicht so gut wie vom Publisher erwartet.

Anfang Mai gab der Publisher THQ bekannt, dass man beim Off-Road-Rennspiel MX vs. ATV Aliveein neuartiges, DLC-lastiges Geschäftsmodell ausprobieren wolle. Das Hauptspiel sollte für günstige 30 Euro angeboten werden und durch ein großes Angebot an Download-Inhalten um gewünschte Features, Strecken und Renn-Modi individuell erweiterbar sein.

Wie die Website joystiq.com berichtet, war das neue Finanzierungsmodell nicht erfolgreich. »Der Preis von 40 Dollar [30 Euro] war gut, da er die Verkäufe beschleunigt hat. Es war nur nicht genug um die installierte Basis dahin zu bringen wo wir sie haben wollten. Logischerweise konnten die DLC-Verkäufe unsere Erwartungen danach nicht mehr erreichen.« so der CEO Brian Farrell.

Die hohen Fixkosten im Konsolenmarkt verhinden, dass Publisher ihre Titel günstig genug anbieten können um nachträglich respektable Verkaufszahlen bei DLC-Inhalten zu erreichen, so Farrell. Dennoch soll sich MX vs. ATV Alive auf Grund des niedrigen Preises lange auf dem Markt halten können, prognostiziert Farrell.

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