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Seite 2: Need for Speed: No Limits im Test - Need for Spieltiefe

Most Wanted: Optische Abwechslung

Dass Need for Speed: No Limits von den Firemonkeys (Real Racing) und damit von erfahrenen Smartphone-Entwicklern stammt, merkt man vor allem an der sauberen Technik: Fahrzeuge, Effekte und Streckenumgebungen sehen allesamt schick aus - besonders auf dem naturgemäß etwas kleineren iPhone-Display.

Für einen Smartphone- und Tablet-Titel sieht Need for Speed: No Limits manierlich aus, die aufpixelnde Grafik im Hintergrund nervt jedoch schnell. Für einen Smartphone- und Tablet-Titel sieht Need for Speed: No Limits manierlich aus, die aufpixelnde Grafik im Hintergrund nervt jedoch schnell.

Tablet-Rennspieler bemerken indes, dass die Auflösung teilweise arg grobpixelig ist und einige Texturen offenbar von der Firma Matsch Incorporated erstellt wurden. Was jedoch auf sämtlichen Geräten nervt: Fast alle Strecken sehen gleich aus - gleich langweilig! Hier ein paar Wolkenkratzer, dort ein Industriegebiet und unzählige Tunnel: Die zu durchfahrende Stadt könnte kaum generischer sein. Der Lizenz-Soundtrack (u.a. mit Songs von Clutch und Junkie XL) ist indes ebenso Geschmacksache wie die zwar ordentlichen, aber etwas zahmen Motorgeräusche.

Underground: Da wo die Dödels rasen

Auch die Macher von Need for Speed: No Limits sind dem Irrglauben verfallen, Rennspiel-Fans würden auf pseudo-coole, total kriminell wirkendeKlischeefiguren abfahren. Entsprechend dreht sich der Versuch einer Story um irgendwelche Dumpfbacken, die sich in Dialog-Standbildern zu Wort melden. Wer darauf keine Lust hat, tritt lieber bei einem der zahlreichen Markenpokale an oder misst sich in Online-Turnieren mit den Leistungen realer Smartphone-Piloten.

Die Installation der Tuning-Bauteile ist vom Spiel vorgegeben, Bastler werden dabei kaum glücklich. Die Installation der Tuning-Bauteile ist vom Spiel vorgegeben, Bastler werden dabei kaum glücklich.

Als Belohnung winken zumeist Zusatzteile, die den Leistungswert des eigenen Fahrzeugs aufmöbeln oder gar Blaupausen, die einen der insgesamt 22 lizenzierten Sportwagen freischalten - vom Golf GTI über den Porsche 911 bis hin zum Koenigsegg CCX. Tuning-Experten werden hier jedoch nur bedingt glücklich: Sowohl die optischen als auch die inhaltlichen Verbesserungen der eigenen Karre sind arg begrenzt. Apropos Einschränkungen: Das Spiel erfordert eine ständige Internetverbindung, zocken im Funkloch ist also nicht.

Cops Da freut man sich als Raser: Die virtuelle Polizei agiert viel zu zahm und teilnahmslos – entsprechend niedrig ist die Herausforderung.

Gegner Die KI-Piloten sieht man meist nur in den ersten Rennsekunden – sind die Knilche erstmal überholt, fährt man ungefährdet dem Sieg entgegen.

Showroom Im Showroom darf man sämtliche 3D-Karren von allen Seiten betrachten – mit insgesamt 22 Autos ist das Angebot jedoch recht dürftig.

Story Das Geplapper der konkurrierenden Untergrund-Rennfahrer sorgt allenfalls für unfreiwillige Lacher – da will man nun wirklich nicht dazu gehören.

Umgebung Juhu, eine Müllhalde! Angesichts der fehlenden optischen Abwechslung freut man sich über jede Strecke, die mal nicht nach Hochhausschlucht aussieht.

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