(Hobby-)Fotograf*innen experimentieren gern mit den verschiedensten Kameras, Objektiven, Einstellungen und Motiven. Dabei können natürlich auch alte, simple Geräte wirklich tolle Ergebnisse liefern – wie zum Beispiel die Game Boy-Kamera. Dieses Mal: Richtig coole Tierfotografie aus dem Zoo.
Game Boy-Fan macht geniale Bilder mit seiner gemoddeten Game Boy-Kamera
Schon mehrfach haben wir von ähnlich spannenden Bildern berichtet: Eine Person war mit einer speziell gemoddeten GBC-Kamera im Nationalpark unterwegs, eine hat im Pokémon-Museum fotografiert und eine andere war bei einer Autoshow. Diese Fotos hier unterschieden sich davon aber noch einmal auf sehr spezielle Art und Weise.
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Der Reddit-Nutzer Redicno hat seine extrem körnigen Bilder aus der Game Boy-Kamera nämlich noch einmal eingefärbt. So bekommen sie den grünlich-schimmernden Look, den viele von euch wahrscheinlich sowieso schon mit dem Game Boy verbinden. Eigentlich kommen die Bilder in schwarz-weiß aus dem Game Boy, vielleicht erinnert ihr euch.
Jedenfalls sind diesem Menschen einige wirklich beeindruckende Schnappschüsse gelungen. Da wäre zum Beispiel die frontale Aufnahme des Büffels, der dadurch ein bisschen so aussieht, als wäre es ein Bossgegner-Portrait direkt aus einem Game Boy-Spiel. Aber auch das Zebra und die Pinguine machen sich in diesem Look natürlich sehr gut.
Hier könnt ihr euch die gesamte Collage der Bilder aus dem Zoo ansehen:
Link zum Reddit-Inhalt
Falls ihr euch jetzt fragt, wie man das bitteschön hinbekommt, keine Sorge: Der Urheber der Bilder und einige andere Game Boy-Kamera-Enthusiast*innen stehen in den Kommentaren unter dem Beitrag Rede und Antwort.
Zunächst einmal benötigt ihr natürlich eine Game Boy-Kamera, deren Einzelteile und Innenleben ihr dann in ein eigens dafür hergestelltes Case mit einer speziellen Linse verfrachten könnt. Das lässt sich entweder als Modell für den 3D-Drucker bestellen oder im Internet schon fertig kaufen, beispielsweise auf der 2BitToy-Seite.
Es gibt offenbar auch unterschiedlichste Linsen, von denen einige wohl deutlich besser und andere sehr viel schlechter funktionieren. Der Urheber des Beitrags hat wahrscheinlich einen 5-50mm-Zoom genutzt.
Last, but not least müsst ihr die Kamera-Bilder dann natürlich auch noch irgendwie vom Game Boy auf einen PC oder Ähnliches bekommen. Dazu könnt ihr beispielsweise Programme wie PocketSync oder Save Editor benutzen.
Aber natürlich sind Fotos nie so gut wie die dafür genutzte Hardware, sondern immer nur so gut wie die Person hinter der Kamera. Das wird hier auch deutlich daran, welche Perspektiven genutzt wurden. So wirken auf vielen Bildern selbst die armen, eingesperrten Tiere in einem Zoo noch richtig majestätisch, wild und ehrfurchtgebietend.
Welches der Bilder ist euer Favorit? Habt ihr eventuell auch schon einmal mit der Game Boy-Kamera herum-experimentiert?
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