Die Netflix-Realserie von One Piece hat uns in der zweiten Staffel nicht nur die bloße Fortsetzung des Piratenabenteuers beschert, sondern der Strohhutbande ein neues Mitglied: Das mindestens auf den ersten Blick niedliche Rentier Chopper gehört jetzt als Schiffsarzt zu Ruffys Crew.
Was für uns vor dem Bildschirm aber wie ein flauschiges Maskottchen aussieht, musste mit CGI aber gehörig nachbearbeitet werden, wie ein aktuelles Bild hinter den Kulissen der Produktion zeigt: Die Chopper-Figur weckt bei One Piece-Fans Erinnerungen an einen legendären Horror-Mangaka.
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One Piece: So sieht Chopper in Staffel 2 der Netflix-Serie aus
Ich möchte diese Puppe nicht unter meinem Bett vorfinden
Die Bilder selbst stammen von Schauspielerin N'kone Mametja, die in One Piece gewissermaßen als "physisches Vorbild" für die Bewegungen von Chopper fungierte.
Auf ihrem Instagram-Kanal teilte Mametja einige Fotos von sich und einer ziemlich großen Chopper-Figur, bevor irgendwelche VFX- oder CGI-Effekte darüber gelegt wurden – und diese zugrundeliegende Puppe treibt den One Piece-Fans Angstperlen auf die Stirn:
Link zum Instagram-Inhalt
Sowohl auf Instagram als auch in weiteren sozialen Medien sind sich die Kommentare einig, dass vor allem die Augen der Chopper-Puppe auf gruselige Weise hervorstechen.
Der Horrorfaktor geht sogar so weit, dass manche Fans wie "KONOHOWSKY" davon überzeugt sind, dass diese Version des Rentiers direkt "aus einem Junji-Ito-Manga entkommen" ist.
- Falls ihr nicht wisst, wer Junji Ito ist: Der inzwischen 62 Jahre alte Mangaka gilt als einer der legendärsten Horror-Mangaka aller Zeiten; zu seinen bekanntesten Werken zählen etwa Uzumaki oder Tomie.
- Diese Werke sind allerdings auch aus einem anderen Grund bekannt: Itos Arbeit ist berüchtigt dafür, sich kaum vom Manga- ins Anime-Format übertragen zu lassen. Aus dem ein oder anderen Grund scheitern solche Umsetzungen grundlegend in den Augen der Fans - zuletzt etwa im Fall von Uzumaki:
One Piece-Fans müssen sich zumindest im Kontext von Chopper nicht auf solche Horrorszenen einstellen. Dafür sorgte schließlich auch Schöpfer Eiichiro Oda selbst, der gehörigen Einfluss auf das Aussehen des kleinen Rentiers hatte.
Dennoch zeigt das Kulissenbild, wie schmal der Grat zwischen "süßem Charakter" und "Töte es. Mit Feuer." tatsächlich ausfallen kann. Wir sind jedenfalls froh, dass nicht einfach nur die gezeigte Puppe für die finalen Aufnahmen verwendet wurde.
Wie fandet ihr die Live-Action-Umsetzung von Chopper?
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