Fazit der Redaktion
Dennis Müller
@demig0rgon.bsky.social
Es gibt als Gaming-Redakteur einfach nichts Besseres als einen Titel zu testen, der genau so gut ist, wie man es sich über Jahre hinweg erhofft hat.
Phantom Blade Zero ist ein regelrechtes Anti-Souls – obwohl der Hauptcharakter witzigerweise Soul heißt. Kein Seelenverlust, keine wiederaufstehenden Gegner, kein erneutes Meistern der ersten Bossphase – keine überfordernde Open World. Ist das herrlich erfrischend!
Zudem liefert S-Game zum Release auf PS5 und PS5 Pro ein technisch sauberes und zudem extrem schickes, flüssiges und hochmotivierendes Actionspiel ab, bei dem ich ausnahmsweise mal keine Abwertung vergeben muss. Dass ich das noch erleben darf!
Taugt euch das Sekiro-esque Kampfsystem und sucht ihr ebenfalls mal eine “Entspannungspause” im Genre, dann schreibt euch den Titel bitte dick und fett in den Backlog oder legt einfach direkt zum Release los.
Samara Summer
Soll ich euch mal ein Spiel nennen, das wie Phantom Blade Zero ist? Ähm... nun... tja! Obwohl S-Game mit den einzelnen Elementen nicht das Rad neu erfindet, ergibt die Kombi für mich doch ein einzigartiges Spielerlebnis.
Dazu tragen die Mechaniken bei, aber auch die geheimnisvolle Welt, die auf chinesische Mythologie baut, mir aber auch unheimliche Puppen und Steampunk-Elemente vorsetzt. Die Story zieht im Spielverlauf gut an, und das gilt auch für so ziemlich alles andere in dem wunderbar durchchoreographierten Actionspiel:
Die Bosse sind bei mir schön geflutscht und ja, einige waren schnell vergessen. Es gab aber auch viele echte Highlights! Das gilt insbesondere für die Endbossgegnerin von Kapitel 3. Vom treibend-melancholischen Soundtrack, über die Szenerie im Sonnenuntergang, bis zu den unfassbar anmutigen Animationen meiner Gegnerin, ist das Liebe pur! Die stylischen Kampfanimationen muss ich ganz allgemein noch mal hervorheben. Schaut ihr gerne entsprechende Filme, kommt ihr hier auf eure Kosten.
Und ja, anfangs fühlte es sich richtig seltsam an, Gebiete komplett leerzufegen, ich hatte aber auch noch mal viel Spaß mit dem motivierenden Backtracking, nachdem ich neue Areale im Nachgang freigeschaltet und ihre Geheimnisse entdeckt habe.
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