PS5-Verkäuferin wird verhaftet, weil sie statt der PS5 Wasserflaschen verschickt hat

Eigentlich sollte eine PlayStation 5 verkauft werden, im Paket waren dann aber wohl nur Wasserflaschen. Wegen diesem Betrugsversuch soll eine Frau in Japan verhaftet worden sein.

von David Molke,
21.05.2021 13:01 Uhr

Mama, kann ich PS5 haben? Wir haben noch PS5 zuhause. PS5 zuhause: Wasserflaschen. Mama, kann ich PS5 haben? Wir haben noch PS5 zuhause. PS5 zuhause: Wasserflaschen.

Es gab schon die wildesten Betrugsversuche, wenn es um Sonys heiß begehrte PS5 geht. Leute verkaufen Fotos oder Kartons der Konsole, andere finden statt der PlayStation 5 nur Katzenfutter im Karton. Wieder andere bekommen die falschen Geräte geschickt. Dieses Mal geht es um eine Frau, die wenig kreativ war und statt der PS5 einfach ein paar Wasserflaschen verschickt haben soll. Sie wurde wegen des Betrugsversuchs wohl sogar verhaftet.

Frau wird wohl verhaftet, weil sie statt der PS5 einfach nur Wasserflaschen verschickt hat

Darum geht's: Wie unter anderem Kotaku berichtet, soll eine Frau jetzt sogar verhaftet worden sein, weil sie eine andere Person beim PS5-Kauf übers Ohr hauen wollte. Sie soll eine PS5 versprochen, dann aber lediglich ein paar Wasserflaschen verschickt haben.

Knapp 500 Euro für 4 Liter Wasser? Offenbar hatte eine andere Frau bei besagter Person eine vermeintliche PlayStation 5 gekauft. Dafür sollte sie 65.000 Yen zahlen, was umgerechnet 596 US-Dollar oder rund 489 Euro entspricht. Kein schlechter Preis für die PS5, aber ein übler Preis für zwei 2-Liter-Flaschen Wasser.

Genau das war aber wohl in dem Paket, das die Frau erhalten haben soll. Weil die Käuferin die Verkäuferin anschließend nicht mehr erreichen konnte, hat sie sich wohl an die Polizei gewandt. Die sollen die andere Frau dann wohl verhaftet haben. Sie will sich nicht mehr daran erinnern, was in dem Paket drin gewesen ist.

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Was ist da los bei der PS5?

Die PlayStation 5 ist zwar offiziell letztes Jahr erschienen, seitdem aber Mangelware. Das heißt, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt und die Hardware praktisch nirgendwo erhältlich ist. Gebraucht wird sie immer noch für teilweise horrende Summen angeboten.

Das ruft leider diverse Scalper, Resale-Bots und auch Betrüger:innen auf den Plan, die sich allesamt an der Situation bereichern wollen. Die Gründe für die Knappheit liegen wohl zum Teil in der Coronavirus-Pandemie, aber auch in Lieferschwierigkeiten der Halbleiterindustrie und Herstellungsproblemen.

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