In wenigen Wochen erscheint mit Resonance: A Plague Tale Legacy ein Prequel zu den beiden bisherigen A Plague Tale-Spielen für PS5, Xbox Series und PC. Statt mit Amicia und Hugo ziehen wir darin 15 Jahre vor den Ereignissen der Vorgänger mit der jungen Schmugglerin Sophia los.
Wer Requiem gespielt hat, wird sich an die taffe Kämpferin erinnern, denn bereits dort half sie den Geschwistern auf ihrer Reise. Es gibt aber nicht nur einen neuen Charakter, auch das mittelalterliche Frankreich wird gegen ein mystisches griechisches Eiland eingetauscht – die Insel des Minotaurus.
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Resonance: A Plague Tale Legacy im Vorschau-Video
Die wohl wichtigste Änderung ist jedoch, dass Sophia im Gegensatz zu Amicia eine Kämpferin ist, die mit Schwert und Dolch umgehen kann und keine Auseinandersetzung fürchtet.
Nachdem ich die Kämpfe – und auch die anderen Elemente von Resonance – ausführlich anspielen konnte, bin ich mir sicher: Der Wechsel vom Schleich-Fokus hin zu actionreichen Kämpfen war das Beste, was der Reihe passieren konnte.
Tausche Zwille gegen Schwert
Auch wenn ich die Vorgänger für ihre Geschichten und die Charaktere sowie die tolle Optik mochte, musste ich mich stellenweise ganz schön durchbeißen. Ich war schlicht kein großer Fan des Gameplays und fand die Schleichpassagen die meiste Zeit langweilig und die hölzernen Gefechte sogar ziemlich nervig.
Das ändert sich in Resonance. Mit der akrobatischen Sophia schwinge ich nämlich gleich zwei Einhandwaffen – ein Schwert und einen Dolch. In den Gefechten nutze ich diese für leichte und schwere Angriffe, kombiniere sie mit Tritten, ziehe entfernte Widersacher mit meinem Greifhaken an mich heran und setze zudem Blocks, Paraden und Ausweichschritte ein, um mich zu verteidigen.
Dabei bekomme ich es in den gespielten Kapiteln mit verschiedenen Soldaten zu tun, die unterschiedliche Stärken und Schwachstellen haben. Die Verteidigung eines Schildträgers muss ich etwa per Tritt durchbrechen, Bogenschützen auf unerreichbaren Vorsprüngen müssen erst die Bekanntschaft mit meinem Greifhaken machen, bevor ich sie beseitigen kann.
Resonance erfindet das Rad zwar keinesfalls neu, das Kampfsystem sieht dank stylischer Animationen aber nicht nur super cool aus, es fühlt sich auch wunderbar präzise und wuchtig an. Wie genau seht ihr im Gameplay-Trailer:
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7 Minuten Gameplay zu Resonance: A Plague Tale Legacy – Kämpfe, Erkundung und Rätsel
Übrigens: Wenn ihr Fans des alten Gameplays seid und etwas Angst vor der Herausforderung der neuen Kämpfe habt, kann ich euch beruhigen. Die Gefechte spielen sich zwar durchaus anspruchsvoll, es gibt aber insgesamt 5 Schwierigkeitsgrade und zusätzlich die Möglichkeit, Funktionen wie automatisches Ausweichen oder sogar Unverwundbarkeit einzustellen.
Alte Stärken im neuen Gewand
Dass das Schleichen im Prequel gegen ein flottes Kampfsystem eingetauscht wird, heißt aber nicht, dass Resonance ein gänzlich anderes Spiel ist. Zwischen den Gefechten erkunde ich auch weiterhin eine hübsche Welt, lausche zahlreichen Dialogen zwischen Sophia und ihrer Begleiterin Leni und löse Umgebungsrätsel.
Die Erkundung fällt jetzt sogar belohnender aus, da ich nicht nur spezielle Münzen finden kann, mit denen ich neue Fähigkeiten in Sophias Skilltree freischalte, sondern auch neue Schwerter und Dolche und verschiedene Schmuckstücke entdecke, die mich stärker machen.
Auch mein Ersteindruck in Bezug auf die Umgebungsrätsel fällt positiv aus – die Knobeleien fügen sich prima in das mysteriöse Setting und die Geschichte ein und waren herausfordernd genug, um mich zum Nachdenken zu bringen, aber auch nicht zu knifflig, um mich zu sehr auszubremsen.
Da ich Kapitel 5 und 6 – also einen Part mitten im Spiel – anspielen konnte, kann ich zur Handlung zwar noch nicht viel sagen, die darin enthaltenen Geschehnisse und Gespräche haben mich aber schon sehr neugierig gemacht – und die Dialoge sind auch wieder exzellent vertont (zum Release auch auf Deutsch).
Resonance hat sich einen Platz auf meiner Herbst-Wunschliste verdient
Natürlich muss sich in der finalen Version noch zeigen, ob das Kampfsystem auch über die volle Länge begeistert, Erkundung und Rätsel weiter motivieren und ob Geschichte und Charaktere spannend bleiben.
Die Weiterentwicklung des Gameplays und insbesondere die Einführung des neuen Kampfsystems scheinen aber auf jeden Fall genau das zu sein, was die Reihe gebraucht hat, um frischen Wind in neue Ableger zu bringen.
Ich habe jetzt in jedem Fall richtig Bock, am 27. August direkt einzusteigen und gemeinsam mit Sophia die Geheimnisse der Insel des Minotaurus zu ergründen.
Wie sieht es bei euch aus? Freut ihr euch auf Resonance oder hättet ihr lieber einen klassischen Nachfolger gespielt? Schreibt uns eure Meinung unbedingt in die Kommentare!
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