PS5 - Sony will sich um ausreichend Konsolen zum Launch kümmern

Während einer Konferenz sprach Sonys Finanzchef über den Next Gen-Sprung von PS4 zu PS5 und wie sich dieser Wechsel vom letzten unterscheidet.

von Ann-Kathrin Kuhls,
04.02.2020 15:52 Uhr

Sony ist für den Generationswechsel genau so optimistisch wie Kratos. Sony ist für den Generationswechsel genau so optimistisch wie Kratos.

Sony blickt dem Next Gen-Sprung von PS4 zu PS5 optimistisch entgegen. Probleme, die es laut eigenen Angaben beim letzten Generationswechsel gegeben hätte, wären diesmal nicht gegeben. Unter anderem, weil schon jetzt die Produktion der Konsolen vorbereitet werde.

Bei einer internationalen Konferenz zum Thema Finanzen (via twinfinite) sprach Sonys Finanzchef Hiroki Totoki über die Probleme, die es beim Wechsel von PS3 zu PS4 gab und nannte auch Gründe, wieso der bevorstehende Wechsel viel sauberer von Statten gehen soll.

Grund 1: Produktionsplanung

Zum einen habe man bereits angefangen, die Produktion auf den ersten Ansturm der Käufer vorzubereiten. Gerade zum Launch einer neuen Konsolengeneration steigt die Nachfrage nach dem neuen, unbekannten und eifrig beworbenen Produkt enorm.

Beim Markteinstieg der PS4 hat deswegen nicht jeder zum gewünschten Zeitpunkt eine Konsole bekommen. Mit rechtzeitiger Planung könnte dem jedoch vorgebeugt werden.

Wie die PS5 aussehen wird, ist noch nicht klar. Ihre Produktion wird jedoch bereits genauestens geplant. Wie die PS5 aussehen wird, ist noch nicht klar. Ihre Produktion wird jedoch bereits genauestens geplant.

Grund 2: PS-Plus finanziert

Rund um den Launch der PS4 habe es Probleme mit der Profitibilität gegeben. Eine neue Konsole zu entwickeln ist kostspielig, das Marketing drumherum ebenso. Hinzu kommt, dass die Verkäufe der aktuellen Konsole und auch deren Spiele immer dann sinken, wenn viele auf die Next Gen warten.

Zwar ist das auch jetzt wieder der Fall, doch dieses Mal haben sich die Einnahmen durch Online-Dienste und -Produkte soweit erhöht, dass so ein ganzer Batzen der Kosten aufgefangen werden kann. Netzwerkdienstgewinn nennt er das, und meint damit hauptsächlich die Gewinne durch PlayStation Plus-Nutzer.

Fortnite und andere Free -to-Play-Titel graben kostenpflichtigen Spielen das Wasser (und vor allem die Nutzer) ab. Fortnite und andere Free -to-Play-Titel graben kostenpflichtigen Spielen das Wasser (und vor allem die Nutzer) ab.

Obwohl also die physischen und Spielverkäufe sinken, helfen die Onlineservices langfristig, den Gewinn zu stabilisieren.

Nur wenig später erklärt Totoki übrigens, dass ein anderer Grund für die die geringeren Spieleverkaufszahlen Free-to-Play-Titel seien. Online-Services sind also nach wie vor ein zweischneidiges Schwert.

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Wie seht ihr das: Kauft ihr die PS5 direkt zum Launch oder wartet ihr noch eine Weile? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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