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Split/Second: Velocity im Test - Test für Xbox 360 und PlayStation 3

Explodierende LKWs, vorbeischrammende Abrissbirnen und einstürzende Atomkraftwerke - bei Split Second hockt der Tod auf dem Beifahrersitz. Wir haben den Action-Raser der Pure-Macher getestet.

von Thomas Wittulski,
21.05.2010 09:00 Uhr

Die Lichteffekte von Split Second: Velocity können sich sehen lassen. Die Lichteffekte von Split Second: Velocity können sich sehen lassen.

Mit 130 Stundenkilometern brettern wir über die Autobahn, als plötzlich die Zinken einer riesigen Baggerschaufel quer über den Asphalt kreischen. Reifen quietschen, Funken sprühen, ein Rivale kracht frontal gegen das massive Metall. Mit guter und vor allem blitzschneller Reaktion weichen wir dem Hindernis aus und schrammen passgenau zwischen Schaufel und Leitplanke hindurch. Da hat keine Haarnadel mehr Platz. In Split/Second: Velocity, dem neuesten Spiel des Black Rock Studios (Pure) ist der Name Programm - ein Sekundenbruchteil entscheidet über Leben und Tod.

» Test-Video zu Split/Second: Velocity ansehen

Der Grund, warum sich die besten Rennfahrer in Split/Second: Velocity duellieren, ist nicht etwa latente Zerstörungswut, sondern ein neues Pay-TV-Format - ein sehr teures: Extra für die Rennveranstaltung hat ein Sender eine komplette Stadt erbauen lassen, die eine ganz zentrale Rolle im Spiel einnimmt: Anders als etwa bei Mario Kart oder Blur löst ihr eure »Waffen« in dem Arcade-Rennspiel nämlich per Fernzündung aus. Die komplette Stadt wurde dazu mit Sprengköpfen versehen, die entweder einzelne Autos am Streckenrand oder ganze Gebäude oder Streckenabschnitte in die Luft jagen.

Split Second: Velocity: Die Powerplays

Split Second: Velocity: Die Symbole über den Karren zeigen, dass ihr hier Schaden anrichten könnt. Split Second: Velocity: Die Symbole über den Karren zeigen, dass ihr hier Schaden anrichten könnt.

Damit das Schwarzpulver nicht schon kurz nach dem Start aufgebraucht ist, müsst ihr euch die »Zündungen«, auch »Powerplays« genannt, erst verdienen: Ähnlich wie in der Project Gotham Racing-Reihe spielt dabei das Driften eine wichtige Rolle. Für gekonnte Rutschpartien, Sprünge und Drafts gibt’s nämlich Guthaben für euren Energiebalken. Sobald der gefüllt ist, dürft ihr euch als Sprengmeister versuchen: Wenn sich eure Gegner in der Nähe einer Sprengladung befindet, erscheint ein Symbol über deren Karren. Showtime! Nach der Zündung fliegt eine komplette Hochhausetage in Stücke, worauf der Wolkenkratzer tosend einstürzt und mit seiner Druckwelle zwei Kontrahenten von der Straße fegt. Die Druckwelle der Detonation fegt gleich zwei Kontrahenten von der Strecke - die Kamera zoomt an den Ort des Geschehens heran und zeigt den Knockout in Zeitlupe. Schick! Aber schon kurz danach heißts wieder Konzentration, denn die Druckwelle kann auch euch noch erwischen, wenn ihr keinen Bogen um die Explosion macht. Je nach Strecke und Abschnitt fliegen auch schon mal brennende Lastwagen, Abrissbirnen oder Baggerschaufeln über den Asphalt. Stellenweise stürzen auch Brücken ein, die dann eine ganze Spur versperren.

Split Second: Velocity: Vorsicht nach Explosionen: Die Druckwelle kann auch euch noch von der Straße fegen. Split Second: Velocity: Vorsicht nach Explosionen: Die Druckwelle kann auch euch noch von der Straße fegen.

Das alternative Mega-Powerplay kostet euch gleich drei Energieladungen, erzeugt dafür aber auch entsprechend mehr Schaden und Respekt. Mit Ehrfurcht und ebenso großem Abstand beobachtet ihr beispielsweise, wie der Kühlturm eines Atomkraftwerks in sich zusammenkracht oder wie ein Hubschrauber einen Schwertransporter mitten in eine Unterführung rammt.Neben Zerstörung und Totalschaden nutzt ihr die gesammelte Energie auch für pfiffige Abkürzungen. So aktiviert ihr etwa massive Stahltüren, die euch den direkten Weg zum Ziel eröffnen.Natürlich kann es euch auch selbst erwischen, wenn plötzlich eine Bombe vom Himmel fliegt. Aber keine Sorge: Im Falle eines Volltreffers kehrt ihr wieder auf die Strecke zurück, allerdings auch einige Plätze weiter hinten.Training zahlt sich bei Split Second: Velocity aus: Da die Powerplays auf den zwölf Strecken fest installiert sind, wisst ihr mit der Zeit, an welcher Stelle ihr wie reagieren müsst, um möglichst unbeschadet voranzukommen. Gerade für Einsteiger dürfte es daher schwer werden, gegen geübte Kontrahenten anzukommen.

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