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Jedi: Fallen Order - Die E3-Demo täuscht, das Spiel ist gar nicht so linear

Die Gameplay-Demo von Fallen Order war sehr linear. Das trifft aber nicht auf das gesamte Spiel zu.

von Rae Grimm,
13.06.2019 09:37 Uhr

Das Gameplay von Fallen Order wird offener, als es den Anschein hat. Das Gameplay von Fallen Order wird offener, als es den Anschein hat.

Im Rahmen der E3 2019 veröffentlichte Electronic Arts nicht nur einen brandneuen Trailer für Star Wars Jedi: Fallen Order, sondern zeigte zum ersten Mal ausführlich Gameplay von Respawns Action-Adventure.

Neben einer Menge Lichtschwertkämpfe und Uncharted-artigen Klettereinlagen stach uns vor allem eine Sache ins Auge: die scheinbare Linearität des Spiels und das schlauchartige Leveldesign.

Mehr Shadow of the Tomb Raider als Uncharted 1?

Ganz so "schlimm" wie es im ersten Gameplay den Anschein machte, scheint es aber nicht um die Linearität von Jedi Fallen Order bestellt zu sein. Das erklärte uns Respawn bei einem Anspiel-Termin.

Vielmehr können wir uns das Star Wars-Adventure der Titanfall-Macher wie Tomb Raider vorstellen. Es wird mehrere Hubs geben, in denen wir uns relativ frei bewegen und auch erkunden können.

Je nach Story-Abschnitt soll es zwar auch lineare Teile geben, allerdings sei der Ausschnitt der Gameplay-Präsentation nicht repräsentativ für das komplette Spiel.

Was ist zum Star Wars-Spiel von Respawn bekannt?
Fallen Order - Release, Gameplay & Story: Alles, was wir nach der E3 wissen

Reise von Planet zu Planet

Zudem lassen sich nach und nach neue Areale auf allen Planeten freischalten. Das funktioniert beispielsweise, indem wir Cals Droiden BD-1 upgraden, sodass er in der Lage ist, neue Wege zu erschließen oder bisher verschlossene Türen zu öffnen.

In Star Wars: Jedi Fallen Order werden wir unser eigenes Raumschiff haben, um nach Wunsch zwischen den verschiedenen Planeten zu wechseln. Das geht über einen Sternen-Hub in der Mitte des Schiffes, auf dem wir uns bereits freigeschaltete Planeten anzeigen lassen können.

Von Hub zu Hub, ohne Ladezeiten

Von diesem Hub aus können wir uns außerdem eine Holo-Karte der Welt anzeigen lassen. Auf dieser können wir auch sehen, ob es dort noch verschlossene Areale gibt oder ob diese durch ein Upgrade von BD-1 freigeschaltet wurden. Wir müssen also nicht erst zu einem Planeten fliegen, um dann im dümmsten Fall vor verschlossener Tür zu stehen.

So war das aber nicht geplant:
Fallen Order sollte ursprünglich gar kein Star Wars-Spiel werden

Die Flüge zu fernen Welten mit dem Raumschiff Stinger Mantis erlebt ihr dabei ohne Ladezeiten. Während der Reise könnt ihr euch die Zeit mit verschiedenen Aktivitäten vertreiben.

In welcher Reihenfolge wir die Planeten besuchen, scheint uns überlassen zu sein. Eine gewisse Linearität werden wir aber in Jedi Fallen Order finden, wenn es um die Story geht. Da diese Star Wars-Kanon ist, ermöglicht sie nicht so viel Flexibilität wie das Game Design.

Star Wars: Jedi Fallen Order erscheint am 15. November 2019 für PS4, Xbox One und PC.

Star Wars Jedi: Fallen Order - Screenshots ansehen

Star Wars Jedi: Fallen Order - 14 Minuten Gameplay im E3-2019-Trailer 13:54 Star Wars Jedi: Fallen Order - 14 Minuten Gameplay im E3-2019-Trailer


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