Als Star Wars: Zero Company im vergangenen Jahr angekündigt wurde, war ich sofort neugierig. Eines meiner meistgeliebten Franchises trifft auf eines meiner absoluten Lieblings-Genres? Klingt super!
Von Anfang an war ich gespannt und jetzt – nur wenige Wochen vor dem Launch am 27. August – durfte ich die Rundenstrategie am PC ausführlich anspielen und kann festhalten: Die finale Version kann ich kaum noch abwarten!
Warum das so ist, liegt vor allem an drei wichtigen Punkten – und von denen will ich euch heute erzählen.
Cooles Star Wars-Feeling? Check!
Zero Company macht von Sekunde eins an klar, dass es sowohl visuell als auch akustisch verstanden hat, was Star Wars ausmacht. Schon im Intro sehe ich eine Raumschlacht, bekannte Kostüme und natürlich ein witziges Alienwesen. Dazu wummern Laserkanonen, Blasterfeuer und die Geräusche vorbeifliegender Raumschiffe aus den Boxen.
Aber auch die Figuren samt dem spielbaren Hauptcharakter Han … äh, Hawks, den ich zu Beginn des Spiels selbst erstelle, machen mir in den ersten Spielstunden klar, in welchem Franchise ich hier unterwegs bin.
So kämpft etwa Stormtrooper Trick an meiner Seite, und unterwegs treffe ich auf Vertreter*innen vieler bekannter Völker, wie den Devaronianern oder den Taogruta. Aber auch gänzlich neue Völker sind am Start.
Auch die Geschichte und ihre Inszenierung machen einen guten ersten Eindruck und Lust auf mehr. Erzählt wird die Story in tollen (und komplett auf Deutsch vertonten) Zwischensequenzen und Gesprächen, die ich beispielsweise auf der Raumstation der Company Zero – dem Hub des Spiels – führe.
Dabei erinnert Zero Company in den ersten Stunden übrigens mehr an ein „Solo“-Abenteuer als an ein „Andor“-Drama. Hawks ist eine charmante Halunkin (oder wahlweise Halunke), die zu Beginn des Spiels schwer bei den Hutten verschuldet ist (wo auch sonst?), und auch der restliche Cast besteht eher aus sympathischen Anti-Helden als aus rechtschaffenen Jedi-Rittern.
Zu Beginn der Handlung dreht sich dann viel darum, genügend Credits zu besorgen, um das Problem aus der Welt zu schaffen. Aber als wir wenig später vom republikanischen Geheimdienst angeheuert werden, kommt auch ein großer, übergreifender Konflikt ins Rollen.
Spaßiges Taktik-Gameplay? Check!
Auch spielerisch empfand ich die ersten Stunden als sehr gelungen. In klassischer Rundentaktik-Manier lasse ich zuerst meinen Trupp angreifen, bevor die Feinde schließlich nachziehen. Dabei muss ich natürlich stets die Gesundheit und auch die Aktionspunkte im Auge behalten.
Verschiedene Klassen mit unterschiedlichen Fähigkeiten treffen dabei auf abwechslungsreiche Gegnertypen. Besonders auf den hohen Schwierigkeitsgraden brauche ich einen guten Plan, der sowohl meine verfügbaren Mittel als auch die Umgebung samt verschiedenen Deckungsmöglichkeiten und zerstörbaren Strukturen mit einbezieht.
2:20
Star Wars Zero Company: Der offizielle Trailer zum neuen Taktikspiel enthüllt erstes Gameplay
So lasse ich zu Beginn etwa ein Gruppenmitglied mit Militär-Spezialisierung eine Rakete in eine feindliche Meute jagen, um das Feld auszudünnen. Im Anschluss lauert dieser Charakter im Overwatch-Modus auf Feinde, die aus der Deckung stürmen.
Danach macht sich Hawks mit ihrem Improvisationstalent auf, um an vorderster Front Feinde zu schwächen und mit dem Blaster auszuteilen. Bevor sie das tut, bittet sie aber noch unseren Sniper um Unterstützung. Dieser schließt sich beim Beschuss des ersten Ziels direkt an, verteilt später im eigenen Zug kritische Schadensspitzen und jagt aus der Ferne explosive Fässer in die Luft.
Wie aussichtsreich eine Attacke ist, sehe ich übrigens immer direkt bei der Planung. Bei jedem Schuss wird die Wahrscheinlichkeit für Erfolg angezeigt und bisher hat mich der RNG-Faktor auch nicht genervt. Ständige 90-Prozenter, die zehn Meter am Ziel vorbei gehen, blieben bisher aus.
Das meiste kennen Genre-Fans zwar schon aus zahlreichen anderen Titeln, das ewig gute Prinzip macht aber einfach immer wieder Spaß – vor allem, wenn es mit einer derart coolen Lizenz veredelt wird. Dank der vertrauten Star Wars-Sounds, einem wunderbaren Trefferfeedback und coolen Effekten sieht und klingt das ganze auch richtig gut.
Coole Progression? Check!
Auf den Missionen erbeute ich im Laufe der Zeit Credits und Ressourcen, die ich wiederum nutze, um neue Waffen, Klamotten und Erweiterungen für den Hub freizuschalten.
Dort spreche ich auch mit anderen Mitgliedern der Zero Company, lerne sie besser kennen und stärke meine Bindung zu ihnen. Ich kann zwar keine Beziehungen eingehen oder durch tiefe Freundschaften die Hauptstory beeinflussen, aber einige Figuren, wie der träge, aber liebenswerte Kabb, wachsen mir auch ohne Romanzen ans Herz.
Zudem schalten höhere Beziehungsstufen neue Verbesserungen für die Crew und Hawks frei, die etwa Lebensenergie oder Schaden erhöhen. Auf den höchsten Verbundenheitsstufen können die Truppenmitglieder im Kampf dann sogar mächtige Kombos vom Stapel lassen.
Umso härter trifft es mich dann, wenn ein Companion im Kampf drauf geht, denn wer einmal unter der Erde liegt, bleibt auch dort. Aber keine Sorge, das Permadeath-Feature lässt sich optional abschalten.
Fazit nach dem Anspielen
Star Wars: Zero Company hat sehr gute Chancen, eines meiner Jahreshighlights zu werden. Die bisher gespielten Abschnitte haben mir richtig viel Spaß gemacht. Sowohl Fans von rundenbasierten Taktikspielen als auch Liebhaber*innen von Star-Wars-Geschichten sollten den Titel in jedem Fall auf dem Schirm haben.
Wie gut das Spielprinzip und die Story über die gesamte Laufzeit funktionieren, muss sich natürlich erst noch zeigen. Lange warten müssen wir zum Glück nicht mehr: Zero Company erscheint bereits am 27. August für PC, PlayStation 5 und Xbox Series.
Wie schaut es bei euch aus? Freut ihr euch auf Zero Company und wollt ihr es direkt zum Release spielen? Oder sind das Genre oder das Franchise nichts für euch? Schreibt es gerne in die Kommentare!
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.