The Last of Us 2 wird ab heute verdammt schwer & Naughty Dog erklärt, wie genau

Co-Game-Director Anthony Newman erklärt, wie der Grounded-Schwierigkeitsgrad für The Last of Us 2 genau funktioniert - und auf welche Gefahren ihr euch einstellen müsst.

von Linda Sprenger,
13.08.2020 19:01 Uhr

Naughty Dog verrät mehr Details zum Erbarmungslos-/Grounded-Schwierigkeitsgrad. Naughty Dog verrät mehr Details zum Erbarmungslos-/Grounded-Schwierigkeitsgrad.

Die ab sofort erhältlichen Updates 1.04 und 1.05 für Naughty Dogs PS4-Blockbuster The Last of Us 2 bringen unter anderem den neuen Schwierigkeitsgrad "Erbarmungslos" aka "Grounded" – und der wird einiges von uns abverlangen. Naughty Dog hat jetzt genauer erklärt, was sich damit alles ändert.

Was sich mit dem "Erbarmungslos"-Schwierigkeitsgrad im Spiel alles ändert

Grundsätzlich erst einmal: Was passiert auf Erbarmungslos/Grounded? Mit dem Update 1.04, das am 13. August erscheint, führen die Macher*innen einen sechsten, ultra-schweren Schwierigkeitsgrad ein, den es bereits im ersten The Last of Us gibt. Dabei handelt es sich aber nicht nur um eine weitere Schwierigkeitsstufe, die uns einfach nur mit stärkeren Gegnern konfrontiert – auf "Grounded" legt uns Naughty Dog einige zusätzliche Steine in den Weg.

Diese Änderungen erwarten euch konkret: Die unteren Details stammen vom Co Game Director Anthony Newman, die er vor Kurzem auf Twitter geteilt hat.

  • Das HUD (also die Anzeige für Lebensenergie, ausgewählte Waffe und Co.) ist standardmäßig deaktiviert
  • Der Lauschmodus kann standardmäßig nicht aktiviert werden: Es ist also nicht mehr möglich, per Druck auf die Schultertaste Feinde zu orten und durch Wände hindurch zu sehen
  • Mit dem Wegfall des Lauschmodus wurde auch der Skilltree überarbeitet und neu ausbalanciert.
  • Wir finden nur sehr wenige Waffenteile und Pillen zum Upgraden, weshalb wir sehr gründlich überlegen müssen, in welche Richtung wir unsere Heldin entwickeln
  • Es gibt weder Sound noch Einblendung, wenn uns Feinde erblickt haben. Wir müssen sie beim Schleichen jetzt ganz genau beobachten und ihnen zuhören, um erkennen zu können, ob sie wissen, dass sich ein Eindringling in ihrer Nähe befindet oder nicht
  • Beim Waffenwechsel wird nicht mehr automatisch nachgeladen, weshalb wir noch genauer auf unsere Magazinkapazität und das Nachlade-Timing achten müssen
  • Unsere Gegner und Gegnerinnen sind viel aufmerksamer als auf den anderen Schwierigkeitsgraden und bemerken sogar Stealthkills, wenn wir uns in ihrer Nähe befinden
  • Es gibt keine Mid-Checkpoints innerhalb von Auseinandersetzungen mehr (d.h. nur am Ende und am Anfang eines Kampfes werden Checkpoints gesetzt). Größere Kämpfe sollen sich deshalb noch fordernder und immersiver anfühlen
  • Das Fadenkreuz zeigt kein X-Symbol mehr an, wenn wir einen Treffen gelandet haben. Stattdessen müssen wir Feinde jetzt genau beobachten, wenn wir auf sie feuern: Bluten sie oder halten sie sich die Hand vor die Wunde?

Für wen eignet sich "Grounded" dann?

Grounded verspricht wie schon im Vorgänger eine komplett neue Spielerfahrung und dürfte uns dank der vielen Gameplay-Anpassungen noch tiefer in die Welt und unseren Überlebenskampf hineinziehen. Die knackigen Auseinandersetzungen Stück für Stück zu bestehen und sich immer weiter bis zum Ende vorzukämpfen, entfachte bereits im ersten Teil eine ganz besondere Faszination und fühlte sich furchtbar belohnend an. In Teil 2 dürfte es nicht anders sein, trotzdem eignet sich Grounded nicht für jeden.

Ihr müsst genügend Geduld und Frustresistenz an den Tag legen. Im ersten Teil erfordert der höchste Schwierigkeitsgrad viel Eingewöhnungszeit und den eisernen Willen, die neuen Spielregeln von Grounded zu verstehen und anzuwenden, auch dann, wenn man bereits zum x-ten Mal ins Gras gebissen hat. Denn sterben werdet ihr auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad sehr oft und das kann natürlich für den ein oder anderen demotivierend sein.

Werdet ihr The Last of Us 2 auf Grounded spielen? Und was haltet ihr grundsätzlich von derartigen "Hardcore"-Schwierigkeitsgraden?

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