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Seite 2: The Last Remnant im Test - Review für Xbox 360

Soldat - - wem dienst du?

Um die Geschichte von The Last Remnant voran zu treiben, haltet ihr Ausschau nach Personen mit einer rot-markierten Sprechblase über dem Kopf. Von diesen speziellen Passanten erhaltet ihr Handlungsrelevante Informationen, die euren nächsten Bestimmungsort beschließen. Wenn ihr eure Mitstreiter mit neuen Waffen und Rüstungen bestückt, und eure Taschen mit ausreichend Reiseproviant (Heilkräuter-, und Tränke) gefüllt habt, brecht ihr in das nächste Gebiet auf. In den unterschiedlichen Arealen tummeln sich Genre-typisch unzählige Monster. Zufallsbegegnungen gibt es nicht -- die feindseligen Biester sind jederzeit sichtbar. Wenn ihr einem Feind zu Nahe kommt, schaltet das Geschehen in einen separaten Bildschirm um.

Das Kampfsystem von The Last Remnant ist zweifelsohne die größte Neuerung gegenüber vorangegangenen Square-Rollenspielen. In den Schlachten befehligt ihr nämlich keine einzelnen Charaktere, sondern sogenannte Verbände, die für gewöhnlich aus zwei bis fünf Einheiten bestehen. In den rundenbasierten Kämpfen schaltet ihr zunächst mit dem Digikreuz zwischen den Gruppen hin und her und gebt den Verbänden Anweisungen wie »Angreifen«, »Heilmittel verwenden«, oder »Zaubern«. Der gewählte Befehl wird daraufhin von jeder Einheit des jeweiligen Verbands ausgeführt. Bis alle betroffenen Mitstreiter ihr Schwert geschwungen, ihr Heilkraut gemampft, oder ihr Zaubersprüchlein aufgesagt haben, vergeht eine ganze Weile. In dieser Phase des Kampfes werdet ihr meist zum zuschauen verdonnert. Lediglich durch gelegentlich eingestreute Quicktime-Events könnt ihr die Aktionen eurer Soldaten beeinflussen. Zudem fällt es oftmals sehr schwer, das Kampfgeschehen zu verfolgen: Sowohl in euren- als auch in den gegnerischen Reihen tummeln sich die gleichen Krieger-Rassen, wie beispielsweise die Fischwesen »Yama«. Wenn bis zu 70 Charaktere nacheinander aufeinander eindreschen, verliert ihr schnell den nötigen Durchblick. Auch die überladenen Bildschirmanzeigen tragen nicht zur Übersicht in den Massenschlachten bei. Dafür bieten die Auseinandersetzungen auch strategische Freiräume. So eilt ihr euren Verbänden mit einer anderen Gruppe zu Hilfe (»Flankenangriff«), stellt eure Gegner im Nahkampf (»Blockade«), oder durchbrecht die befeindeten Truppen mit einem Überraschungsangriff (»Überfall«). Auch das Moralsystem, das euren Einheiten nach mehreren gelungenen Angriffen einen Offensiv-Boost beschert sorgt für zusätzliche Spieltiefe. Für gewonnene Kämpfe gibt’s Genre-typisch Erfahrungspunkte.

Dick und hässlich

The Last Remnant wird auf zwei Datenträgern ausgeliefert und bietet einen riesigen Umfang. Neben der großen Hauptkampagne beschäftigt ihr euch stundenlang mit Gildenmissionen, Nebenaufgaben, Shoppingtouren oder diversen Dialogen in den Städten. Leider ist es den Entwicklern nicht gelungen ein technisch sauberes Spiel abzuliefern: Die Texturen bauen sich trotz unzähligen Ladezeiten viel zu langsam auf, die riesigen Armeen zwingen in den Kämpfen nicht nur die Feinde, sondern auch die Framerate in die Knie. Die unschöne Folge sind heftige Ruckeleinlagen. Hinzu kommen grobe Clippingfehler, Zeilenverschiebungen und ständiges Kantenflimmern.

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