The Witcher 3 DLCs - "Wir mussten 50% der geplanten Inhalte streichen"

Ob mit oder ohne Addons: The Witcher 3 ist riesig. Aber es hätte noch viel größer werden können. Was fehlt und was dazugekommen ist, verraten zwei Mitarbeiter von CD Projekt Red selbst.

von Jonas Gössling,
29.03.2019 09:50 Uhr

Für die beiden großen DLC-Addons zu The Witcher 3 hat CD Projekt jede Menge Inhalte herausschneiden müssen: 50% der geplanten Inhalte wurden aus Blood and Wine und Hearts of Stone herausgekürzt. Das verriet Entwickler CD Projekt im GameStar-Podcast. Für die beiden großen DLC-Addons zu The Witcher 3 hat CD Projekt jede Menge Inhalte herausschneiden müssen: 50% der geplanten Inhalte wurden aus Blood and Wine und Hearts of Stone herausgekürzt. Das verriet Entwickler CD Projekt im GameStar-Podcast.

Mit allen Erweiterungen kann The Witcher 3 einen schon bis an die 200 Stundengrenze beschäftigen. Doch es hätte sogar noch deutlich mehr werden können. Allein aus dem Addon Blood and Wine hat Entwickler CD Projekt Red laut Level-Designer Miles Tost im GameStar Podcast nicht nur ein kleines bisschen gekürzt:

"Wir mussten 50% der geplanten Inhalte herausschneiden."

Kurios: Ausgerechnet mit dem Märchenabschnitt in Blood and Wine hat das Studio eigentlich Inhalte straffen wollen. Ursprünglich sollte nämlich noch ein Sumpfgebiet auf der Karte besucht werden. Der Abstecher zu Rapunzel und Co. sollte da Abhilfe schaffen - und ist maßlos eskaliert. Ein neues Gebiet, sogar Nebenquests und eine denkwürdige romantische Szene sind allesamt entstanden und natürlich deutlich länger geworden, als ursprünglich geplant.

Aber auch das Hauptspiel musste Inhalte einbüßen. Knapp 10 Stunden fehlen im fertigen The Witcher 3. Vor allem die Skellige Inseln haben an Gewicht verloren - sogar ganz wortwörtlich. Denn hier hat CD Projekt Red knapp ein Drittel der Landmasse entfernt. Weil aber auf den Gebieten auch Quests mit wichtigen Story-Momenten geplant waren, mussten genau diese Szenen auf die restliche Welt verteilt werden.

Die Märchenwelt in The Witcher 3: Blood and Wine sollte ursprünglich den Umfang des Addons reduzieren - fiel dann aber deutlich länger aus als geplant. Die Märchenwelt in The Witcher 3: Blood and Wine sollte ursprünglich den Umfang des Addons reduzieren - fiel dann aber deutlich länger aus als geplant.

Die Skellige-Kürzung ist zudem für eine der wohl berühmt-berüchtigtsten Beschäftigungen verantwortlich: den Fässern. Damit die Karte nämlich an den ehemals befüllten Stellen nicht so leer ist, haben die Designer dort Fässer mit Schätzen versteckt. Sie sollten uns belohnen, würden wir auf eigene Faust die offene See erkunden.

Allerdings hatte das Team nicht damit gerechnet, dass jedes einzelne Fass per Fragezeichen auf der Karte angezeigt wird. Das Ergebnis war, dass haufenweise Spieler aus einem Bedürfnis nach Komplettierung jeden Schatz gehoben und vermutlich insgeheim die Entwickler verflucht haben - obwohl die nur unser Bestes im Sinn hatten.

Mehr geheime Entwicklungsdetails zu The Witcher 3 gefällig?
Hört jetzt uden großen CD-Projekt-Podcast mit dem GameStar-Team


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