The Witcher 3 Remastered für Switch 2 getestet: Ein gigantisches Upgrade, das mich in einem Punkt aber auch enttäuscht

Auch die Switch-Version von The Witcher 3 bekommt ein kostenloses Remaster – nach Cyberpunk 2077 hat Chris aber offenbar ein bisschen zu viel erwartet.

Geralt verschlägt es erneut auf die Switch – dieses Mal aber in einer weitaus hübscheren Version. Geralt verschlägt es erneut auf die Switch – dieses Mal aber in einer weitaus hübscheren Version.

GameStar Plus Logo

Artikel zum halben Preis auf einer Seite lesen

50% Rabatt auf euer erstes Jahr GameStar Plus

GameStar Plus ist das Online-Abo für Gamer, denen gute Spiele wichtig sind. Schon ab 3€ im Monat. Deine Vorteile:

Von Sptember bis Oktober so viele exklusive Tests in kürzester Zeit wie noch nie
Zugriff auf alle exklusiven Tests, Guides, Videos und Reportagen von GameStar
Jede Woche ein exklusiver Podcast und zwei exklusive Newsletter
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Als The Witcher 3 vor mittlerweile sieben Jahren auf der Nintendo Switch erschien, glich das einem kleinen technischen Wunder. Um das riesige Rollenspiel auf den schon etwas älteren Handheld zu bringen, bedurfte es zwar etlicher Kompromisse, aber es funktionierte.

Und auch der Switch 2-Port von Cyberpunk 2077 hat eindrucksvoll gezeigt, was sich alles aus der im Vergleich zu den stationären Konsolen schwachen Hardware herausholen lässt.

In eine ähnliche Kerbe schlägt jetzt das Remaster vom dritten Hexer-Abenteuer für die Switch 2. Es liefert ein eindrucksvolles Grafik-Upgrade, das allerdings auch einen offensichtlichen Makel hat.

Die Switch 2 macht technisch fast alles besser

Zuerst einmal zum Offensichtlichen. Die Optik macht allein aufgrund der im Vergleich zur ersten Switch weitaus leistungsfähigeren Switch 2-Hardware einen gigantischen Sprung.

Also in wirklich jeglicher Hinsicht:

  • Texturen sind viel höher aufgelöst

Switch 2 Auf der Switch 2 ist das Wandgemälde klar und scharf.

Switch 1 Auf der Switch 1... nun ja. Man kann gerade so noch irgendwie erkennen, was da gezeigt wird.

  • die Beleuchtung wirkt ein gutes Stück realistischer
Switch 2 Switch 1 Switch 2 Switch 1

Trotz gleicher Tageszeit wirkt die Beleuchtung im Switch 1-Original, als wäre ein Dunstschleier drübergezogen, Farben wirken zudem weitaus gesättigter. Im Remaster erscheint die Spielwelt heller, einladender und viel glaubwürdiger schattiert.

  • der Detailgrad der Umgebung und der Charaktere wurde erhöht
Switch 2 Switch 1 Switch 2 Switch 1

Die Switch 1 schlägt sich wacker, aber vor allem die Vegetation wirkt feiner und detailreicher, genau wie das Hausdach. Die Rüstungen und Waffen sind zudem besser texturiert.

Es ist einfach offensichtlich, dass zwischen den beiden Versionen eine ganze Generation liegt. Und dass die Switch 2-Portierung auf dem technisch verbesserten Remaster beruht, das auch für PS5, Xbox Series X|S und PC erscheint.

In dieser Szene zeigt sich beispielsweise auch im Vergleich zur PS4 Pro-Fassung, dass im Remaster zusätzliche Vegetation dargestellt und sogar auf größerer Distanz realistisch schattiert wird:

Switch 1 Bei der Switch 1 verschwinden Schatten bereits auf ein paar Meter Distanz zur Kamera und der Detailgrad ist sehr niedrig.

PS4 Pro Die PS4 Pro-Fassung stellt mehr Schatten dar und wirkt insgesamt detaillierter.

Switch 2 Und auf der Switch 2 wirken Schatten und Beleuchtung richtig realistisch, vor allem bei der Vegetation, die jetzt vollumfänglich ausgeleuchtet wird.

In dem Beispiel zeigt sich zudem die viel höhere Lichtausbeute, die glaubwürdige Schattenverläufe entstehen lässt. Beispielsweise wirken die Silhouetten der Pferde nicht so hart, sondern angenehm weich. Details in der Umgebung wie Felsen wurden außerdem komplexer modelliert und die Weitsicht stark erhöht. Letzteres sorgt dann auch dafür, dass es viel weniger Pop-In gibt.

Kurzum: Das schaut alles verdammt gut auf der Switch 2 aus!

Video starten 11:16 The Witcher 3 Remaster: Das steckt im Gratis-Upgrade!

Vor allem dann in Kombination mit dem neuen HDR-Support, der ein kontrastreiches Bild liefert. Allerdings sei dabei gesagt, dass es sich wohl nicht um eine komplette HDR-Neuentwicklung, sondern eine SDR-Konvertierung handelt, ähnlich wie beispielsweise bei Metroid Prime 4.

Soll heißen: Als Basis für die angestrebten Spitzenhelligkeiten werden die Farbdaten von Bildelementen genutzt. Das führt zum Beispiel dazu, dass der weiße Marmor in Beauclair so hell Licht abstrahlt, wie in anderen Spielen Lampen.

Unabhängig der Systemeinstellung feuert die HDR-Implementierung Spitzenhelligkeiten von weit über 2.000 Nits (erkennbar an den roten Bereichen) heraus, teilweise sogar großflächig. Je weniger Nits euer TV erreicht, desto stärker überstrahlen diese Bereiche. Unabhängig der Systemeinstellung feuert die HDR-Implementierung Spitzenhelligkeiten von weit über 2.000 Nits (erkennbar an den roten Bereichen) heraus, teilweise sogar großflächig. Je weniger Nits euer TV erreicht, desto stärker überstrahlen diese Bereiche.

Im Umkehrschluss werden dunkle Flächen aber eben auch schön dunkel dargestellt, wodurch der hohe Kontrast entsteht. In dunklen, verregneten Nächten schafft es der Titel auch gern mal auf 0 Nits, also einen richtig guten Schwarzwert.

Echtes, von Grund auf neu entwickeltes HDR wäre sicher dennoch die bessere Variante gewesen, um die Helligkeitsabstufungen realistischer erscheinen zu lassen, für eine Konvertierung ist das aber dennoch ein solides Ergebnis!

Auf der zweiten Seite des Artikels geht es weiter mit den zuvor angesprochenen Kritikpunkten und dem Handheld-Modus.

1 von 3

nächste Seite



Kommentare(0)
Kommentar-Regeln von GamePro
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.