Seitdem die ersten Gerüchte um das Japan-Setting von Forza Horizon 6 aufgekommen sind, habe ich mich extrem auf das Rennspiel gefreut. Mein Problem ist jetzt aber, dass ich den Titel unbedingt auf der PS5 spielen will. Die gibt es aber noch nicht und soll erst irgendwann im Laufe des Jahres erscheinen. Ausgerechnet im Japan-Urlaub habe ich jetzt ein Spiel gefunden, das mir das Warten erleichtert.
Tokyo Xtreme Racer ist anders, aber richtig gut
Tokyo Xtreme Racer war vor allem Anfang der 2000er-Jahre und in Japan unter dem Titel "Shutokō Battle" erfolgreich. Im September 2025 brachte das japanische Studio Genki die Serie zuerst auf dem PC zurück. Die PS5-Version folgte Anfang 2026.
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Tokyo Xtreme Racer - Neues Gameplay zur PS5-Version
Ich hatte das Spiel schon nach den ersten Trailern auf dem Schirm, allerdings erst noch mit dem Kauf gezögert . Als ich nun in Tokio im Urlaub war und nach coolen Spielen als Mitbringsel gesucht habe, bin ich wieder über Tokyo Xtreme Racer gestolpert – und habe zugeschlagen.
Nun rase ich begeistert durch die virtuelle Nacht und vergesse dabei sogar zumindest ein bisschen, dass ich noch immer nicht in Forza Horizon 6 durchstarten kann. Ein 1:1-Ersatz ist Tokyo Xtreme Racer allerdings nicht. Viel mehr begeistert mich der Titel mit einem ziemlich einzigartigen Modus.
Rennspiel trifft auf Fighting Game
Die Map von Tokyo Xtreme Racer beschränkt sich komplett auf den legendären Shuto Expressway, also das Schnellstraßensystem der japanischen Metropole. Wer Gran Turismo 7 gespielt hat, dürfte sich dort schon bestens auskennen, denn auch dort gibt es eine Expressway-Strecke.
Zum Beginn jeder Nacht im Spiel wählen wir eine Schnellstraßen-Auffahrt und fahren dann im Grunde durchgehend große Kreise durch die Stadt. Spezielle Strecken und Events gibt es nicht. Stattdessen treffen wir auf dem Expressway immer wieder auf andere Racer, die wir mit dem Aufleuchten der Scheinwerfer zum Duell fordern können.
Die Rennen starten dann direkt, haben aber kein festes Ziel, sondern sind eher wie Duelle in Fighting Games designt – inklusive Lebensleisten. Wer im Verkehr zu weit zurückfällt, verliert "Leben". Ist die Leiste leer, endet das Duell und die beiden Kontrahent*innen setzen ihren Weg durch die Nacht nahtlos fort.
Dieser besondere Modus ist mir so bislang in noch keinem anderen Rennspiel untergekommen und er gefällt mir richtig gut. Ich suche mir meine nächsten Gegner*innen direkt im Verkehr aus und genieße sonst die coole Atmosphäre und die schicke Optik.
Für gewonnene Duelle gibt es Geld und Erfahrungspunkte, die ich in neue Autos, Tuningteile und weitere Verbesserungen investieren kann. Eine recht austauschbare Geschichte fungiert zudem als roter Faden auf dem Weg vom Rookie zur Legende.
Kein Forza Horizon, aber kurzweiliger Racing-Spaß
Ich muss es nochmal sagen: Tokyo Xtreme Racer ist kein Forza Horizon und möchte das auch nicht sein. Erwartet also keine riesige Open World mit Tag-Nacht-Wechsel, Offroad-Rennen und Bergpässen. Auch der Fuhrpark ist vergleichsweise überschaubar und komplett auf japanische Marken reduziert.
Dafür bietet der Titel aber erstklassige Japan-Vibes, intensive Action in einem besonderen Modus und erinnert angenehm an Spiele aus der PS2-Ära wie Need for Speed. Wenn ihr wie ich große Japan-Fans seid und voller Nostalgie an solche Funracer denkt, könnte Tokyo Xtreme Racer möglicherweise auch bei euch die richtigen Knöpfe drücken.
Habt ihr Tokyo Xtreme Racer schon gespielt und wie gefällt euch der Titel?
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