Seite 2: Turok - Angespielt

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In die ewigen Jagdgründe

Damit wir überhaupt eine Chance gegen die nahkampfstarken Dinos und unsere menschlichen Widersacher haben, steht uns ein vielfältiges Waffenarsenal zur Verfügung. Unter den genre-typischen Schießprügeln wie dem Maschinengewehr und der Schrotflinte befindet sich auch eine Minigun. Diese feuert im Primärmodus standardgemäß Salve um Salve in die Gegnerhorden. Im Sekundärmodus allerdings wird aus ihr ein mächtiges stationäres Geschütz, das etwa in einem engen Gang postiert die Gegner selbsttätig aus den Schuhen bläst. Während also alle Feinde im Blickfeld der Waffe automatisch aufs Korn genommen werden, können wir in Deckung gehen oder mit einer zusätzlichen Knarre Saures geben. Dabei darf allerdings kein Widersacher zu nahe an unsere Selbstschussanlage kommen, sonst dreht er den Spieß um und wir sind vom Feuerhagel festgenagelt. Diese Taktik funktioniert übrigens auch im Multiplayer und zaubert fiesen Waffendieben ein besonders schadenfrohes Grinsen ins Gesicht.

Turok führt allerdings auch besonders durchschlagskräftige Energiewummen mit sich. Die Sticky-Bomb-Gun etwa feuert im Primärmodus eine Haftbombe, die wir auf Wunsch detonieren lassen . Im Sekundärmodus verschießen wir einen kleinen Teppich aus Feuerkugeln, der bei Feindkontakt explodiert. So legen wir auf einer Lichtung zunächst unsere Fallen aus und locken schließlich eine nichts ahnende Soldatenpatrouille in ihr Verderben. Noch effektiver als unser Hinterhalt: Wir schleichen mit gezücktem Messer durchs hohe Gras und erledigen Dinos wie Soldaten von hinten, indem wir zum richtigen Zeitpunkt eine bestimmte Taste drücken. Dann schaltet das Spiel in die Außenperspektive und wir sehen Turok, wie er sich auf sein Opfer stürzt und dessen Kehle durchschneidet -- effektiv und brutal zugleich. Der aus den Vorgängern bekannte Bogen hilft uns mit einem Trick aus sicherer Distanz ganze Soldatengruppen zu erledigen. Dazu zerschießen wir die großen Dino-Eier, zwischen denen unsere Widersacher patrouillieren. Kurz darauf taucht eine wütende Mutterbestie auf und macht kurzen Prozess mit den Eindringlingen. Oder aber wir hetzen gleich ein Rudel Dinosaurier auf nichtsahnende Gegner, in dem wir eine Leuchtkugel in deren Richtung feuern. Werden wir selbst einmal in einen Nahkampf mit einer Echse verwickelt, können wir mit dieser Taktik auch für kurze Zeit von uns ablenken.

Schön zusammen bleiben

Neben dem Singleplayer- haben wir auch erstmals den Multiplayer-Modus anspielen dürfen. Auf insgesamt sieben Karten lieferten wir uns Gefechte in typischen Modi wie Deathmatch oder Capture The Flag. An Dynamik gewinnen die Kämpfe durch die Dinosaurier. Schnell dreht sich ein Gefecht, wenn unerwartet Riesenechsen auftauchen und Chaos unter den Spielern stiften. Für das finale Spiel versprachen uns die Entwickler darüber hinaus drei Koop-Szenarien, in denen ihr im Team mit bis zu vier Spielern Missionen absolviert. In Sachen Grafik macht Turok einen soliden Eindruck. Die Unreal Engine 3 setzt die Spielwelt atmosphärisch in Szene, der Dschungel hätte allerdings noch etwas detaillierter ausfallen dürfen. Sehr gut gelungen sind den Entwicklern die Animationen, besonders die Dinosaurier bewegen sich geschmeidig durch das Unterholz. Manche von ihnen klettern sogar Bäume oder steile Felswände hinauf, die Spielwelt fühlt sich dadurch umso lebendiger an. Oft sind die Echsen klein und schnell unterwegs, so dass man ihre Bewegungen nur anhand des umknickenden Grases verfolgen kann -- ein Plus für die Atmosphäre!

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