"Wir haben die Lizenz dazu nicht freigegeben" Toei Animation äußert sich zum geplanten Dragon Ball-Freizeitpark in Frankreich und jetzt gibt es Probleme

Der angeteaste Dragon Ball Z-Freizeitpark in Frankreich wird vielleicht jetzt doch nicht stattfinden und somit steht der Traum einer Freizeitpark-Eröffnung in Deutschland auf wackeligen Beinen.

Toei Animation macht dem Bau eines Dragon Ball-Freizeitparks in Frankreich einen Strich durch die Rechnung. (© Bird Studio, Shueisha Spike Chunsoft, Bandai Namco ) Toei Animation macht dem Bau eines Dragon Ball-Freizeitparks in Frankreich einen Strich durch die Rechnung. (© Bird Studio, Shueisha / Spike Chunsoft, Bandai Namco )

Gerade noch vor einer Woche hatten Dragon Ball-Fans außerhalb von Japan und den USA einen großen Grund zur Freude: Ein großer Dragon Ball Z-Vergnügungspark soll auch nach Paris kommen und somit möglicherweise auch in Zukunft nach Deutschland.

Der Traum macht jetzt aber ein ganz bestimmtes Unternehmen vermutlich zunichte: Toei Animation, denn sie sind die Lizenzhalter bezüglich dieses Projekts.

Toei Animations offizielle Aussage spricht eine klare Sprache und die klingt nicht gut

Nachdem die Neuigkeiten über einen Dragon Ball-Vergnügungspark in Paris die Runde gemacht haben, hat Toei Animation am 31. August 2026 ein offizielles Statement zum Bau des Parks in Paris geäußert – und es ist nicht gerade positiv.

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Wir haben euch den wichtigsten Teil des Statements hier übersetzt:

“In letzter Zeit haben einige Medien berichtet, dass in Frankreich der Bau eines Dragon-Ball-Freizeitparks geplant sei. Toei Animation Co., Ltd. (Hauptsitz: Nakano-ku, Tokio; Präsident und CEO: Katsuhiro Takagi) und die Rechteinhaber haben jedoch keine Lizenzen in dieser Angelegenheit erteilt, und uns ist auch nichts Derartiges bekannt.”

Toei Animations Aussage zum geplanten Freizeitpark spricht eine klare Sprache: Der Bau wurde nicht von ihnen genehmigt oder gar erlaubt. 

Es könnte also dazu führen, dass der geplante Bau des Parks in Paris nie stattfinden wird oder es zu Rechteproblemen kommt, sollte dieser trotzdem umgesetzt werden.

Toei Animation macht deutlich, wer die Geldgeber in diesem Mammutprojekt sind

Toei Animation betont in seiner Aussage ausdrücklich zusätzlich, dass der einzige aktuelle Freizeitpark von Dragon Ball in Zusammenarbeit mit Qiddiya, einer Investmentgesellschaft von Saudi-Arabien, stattfindet.

Dieser Park soll dafür auch in der Stadt Qiddiya in Saudi Arabien gebaut werden und alle Bilder, die für die Abdeckung des Themas zu diesem großen Mammutprojekt gehören.

Mehr zu diesem Dragon Ball-Freizeitpark in Saudi Arabien und wie es zum geplanten Bau in Paris kam, könnt ihr hier nochmal lesen:

Disclaimer zu Saudi-Arabien

Saudi-Arabien steht schon seit langer Zeit aufgrund ihrer anti-LGBTQIA*-Gesetze, die Folter von Gefangenen, um freie Meinungsäußerung zu unterdrücken, Zwang von ausländischen Arbeiter*innen zu sklavenartigen und unmenschlichen Bedingungen und Zuständen und einer unzählig langen Liste an anderen schrecklichen Menschenrechtsverletzungen in starker Kritik.

Laut Aussagen der CIA soll der Kronprinz selbst etwa einen Mord in Auftrag gegeben haben, den einen Washington Post-Journalisten das Leben gekostet hat. (via: Polygon)

Neuerdings hat das Land mit dem Aufkauf eines großen Teils des Spiele-Publishers Electronic Arts ebenfalls für reichlich Diskussionsstoff gesorgt.

Da das sechs Milliarden Euro teure Mammutprojekt eines Dragon-Ball-Freizeitparks größtenteils von Saudi-Arabiens Investmentgesellschaft finanziert wird, liegt es natürlich in Toei Animations Interesse, genau klarzustellen, woher das Geld kommt– und dabei zu betonen, dass weder Saudi-Arabien noch Toei Animation den Bau eines Parks in Paris (noch) erlaubt haben.

Wie ist eure Meinung zu einem Freizeitpark im Stile von Dragon Ball Z, der in Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien gebaut wurde?


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