Xbox Scarlett - Angeblich kommen nun doch zwei Next-Gen-Konsolen

Laut eines Berichts von Kotaku plant Microsoft neben einem High-End-Modell der Scarlett auch ein günstigeres Modell ohne Laufwerk und weniger Leistung.

von Tobias Veltin,
05.12.2019 10:56 Uhr

Kommen in der nächsten Xbox-Generation gleich zwei Konsolen? Kommen in der nächsten Xbox-Generation gleich zwei Konsolen?

Zum Weihnachtsgeschäft 2020 wird Microsoft die nächste Xbox-Generation auf den Markt bringen, die bislang nur den Codenamen "Scarlett" trägt. Dem Vernehmen nach handelt es sich dabei um ein neues Konsolenmodell, das unter anderem Ray-Tracing und Auflösungen von bis zu 8K unterstützen wird.

Doch offenbar plant Microsoft neben dieser High-End-Konsole auch ein zweites, leicht abgespecktes Scarlett-Modell. Bei "Xbox Scarlett" handelt es sich demnach um eine neue Konsolenfamilie und kein Einzelprodukt.

Anaconda und Lockhart

Das lässt sich zumindest einem aktuellen Bericht von Kotaku entnehmen, dem diese Informationen aus Insiderkreisen zugespielt wurden. Die Aufteilung der Konsolen lautet dabei wie folgt:

  1. "Project Anaconda"
    Das High-End-Modell mit Laufwerk. Zielvorgabe für Entwickler soll bei diesem Modell 4K-Auflösung und 60 fps sein
  2. "Project Lockhart"
    Günstigeres Modell ohne Laufwerk. Zielvorgabe für Entwickler soll bei diesem Modell 1440p-Auflösung und 60 fps sein

Diese Gerüchte und Projektnamen der Modelle sind nicht neu. Bereits Anfang des Jahres waren "Anaconda"und "Lockhart" an die Öffentlichkeit gedrungen. Da allerdings nicht sicher war, ob es sich bei Lockhart nicht um die Xbox One S All-Digital Edition handeln könnte - die dann ja auch tatsächlich vorgestellt wurde - gerieten diese Spekulationen wieder in Vergessenheit.

Nicht undenkbar

Nun also ein erneutes Aufflammen. Und eine Zwei-Modell-Strategie erscheint nicht unrealistisch, denn Microsoft fährt eben jene auch in der aktuellen Generation (mit der Xbox One S und der Xbox One X).

Natürlich handelt es sich hierbei um unbestätigte Gerüchte, Microsoft hat gegenüber Kotaku bereits bekräftigt, keinen Kommentar dazu abgeben zu wollen. Wir haben Microsoft Deutschland trotzdem um eine Stellungnahme gebeten und werden den Artikel aktualisieren, sobald wir eine Antwort bekommen.

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