Apex Legends - 6 clevere Ideen, die Apex zum Battle Royale-König machen

Apex Legends kommt mit cleveren Ideen und macht bereits kurz nach Release vieles richtig. Wir sagen euch die sechs Punkte, die uns am meisten begeistern.

von Dennis Michel,
07.02.2019 18:10 Uhr

Mit diesen sechs Punkten verbessert Apex Legends das Battle Royale-Genre. Mit diesen sechs Punkten verbessert Apex Legends das Battle Royale-Genre.

Apex Legends ist erst seit wenigen Tagen auf PS4, Xbox One und PC spielbar und obwohl die Konkurrenz im Battle Royale-Genre groß ist, haben bereits 3,5 Millionen Gamer den Weg ins Spiel gefunden. Doch der Erfolg für Publisher EA und Entwickler Respawn Entertainment kommt nicht von ungefähr. So bietet Apex viele sinnvolle Neuerungen und kann zudem in den Bereichen Gameplay und Technik punkten.

Wir sagen euch sechs Dinge, mit denen Apex Legends das Genre verbessert und sich so für uns zum Battle Royale-König erhebt.

1) Respawn-Mechanik

An Respawn-Portalen könnt ihr eure gefallenen Mitspieler zurückholen. An Respawn-Portalen könnt ihr eure gefallenen Mitspieler zurückholen.

Wer im Team spielt, der kennt das. Kurz nach der Landung beginnt der erste Kampf und wie es manchmal so kommt, gewinnt zwar der eigene Squad das Duell, man selbst hat es allerdings nicht geschafft und ist fortan zum Zuschauen verdammt. Meist sind die Kollegen dann so nett und starten die Runde neu, aber wirklich optimal ist das nicht.

Apex Legends umgeht das Problem geschickt und führt eine Respawn-Mechanik ein, die es bereits toten Spielern erlaubt, wieder am Geschehen teilzunehmen.

Und so geht's: Seid ihr gestorben, muss einer der beiden Mitspieler binnen 90 Sekunden zu eurer Leiche und die dort liegende Marke schnell zu einem der Respawn-Portale bringen. Die sind auf der Karte mit einem grünen Symbol markiert. Gelingt das, befindet ihr euch nach wenigen Sekunden wieder im Spiel.

Aber Vorsicht: Ihr startet nach der Wiederbelebung ohne Ausrüstung und müsst zunächst wieder an Ort und Stelle des Ablebens zurück. Es kann daher von großem Vorteil sein, wenn euer Retter noch schnell ein wenig Gear für euch am Respawn-Platz fallen lässt.

2) Team-Flug durch Jumpmaster-Funktion

In Apex Legends bestimmt der Jumpmaster an welchem Ort gelandet wird. In Apex Legends bestimmt der Jumpmaster an welchem Ort gelandet wird.

Bei Fortnite ist es regelmäßig passiert und in Blackout sowieso: Beim gemeinsamen Abspringen auf die Battle Royale-Insel kommt es zu Missverständnissen und schon ist das Team verstreut. Das ist nicht nur nervig, sondern auch schädlich für jede Strategie - denn jetzt muss die Treppe erst einmal wieder zusammenfinden.

Bei Apex Legends kommt es zu diesem Problem gar nicht erst. Durch die Bestimmung eines Jumpmasters, springt das Squad stets geschlossen ab und rast gezielt und in Formation auf das gewünschte Map-Areal. Wer sich aus taktischen Gründen loslösen möchte, kann das noch immer tun. Aber wer auf Nummer sicher gehen will, gerade mit fremden Mitspielern, kann so ohne dumme Fehler in das Match starten.

Und wem diese Verantwortung zu groß ist, darf auf Knopfdruck ganz einfach den Titel als Jumpmaster an seine Kollegen abgeben. Im Idealfall landet die Option also immer bei dem Spieler, der noch am ehesten weiß, welcher Landepunkt jetzt der Klügste wäre.

3) Ausblenden der Spielerzahl am Ende einer Runde

Sind noch viele Squads im Rennen um den Sieg, seht ihr rechts oben auch die Anzahl der verbleibenden Spieler. Sind noch viele Squads im Rennen um den Sieg, seht ihr rechts oben auch die Anzahl der verbleibenden Spieler.

Eine kleines aber wirklich cleveres Detail von Apex Legends findet ihr in der Anzeige der noch lebenden Spieler. Auf dem ersten Blick funktioniert die zwar wie bei allen anderen Battle Royale-Spielen auch, doch im Endgame jedes Matches wenden die Entwickler nämlich einen kleinen Trick an: Die Zahl der verbleibenden Gegner wird ausgeblendet.

Uns wird dann nur noch ein Fragezeichen angezeigt und von einem auf den anderen Moment wissen wir nicht mehr zu jeder Zeit, wie viele Feinde da noch auf uns lauern. Hockt in der Hütte da vorn nur ein Spieler oder gar ein ganzes Squad? Könnte mich jemand von hinten überraschen, wenn ich jetzt auf den Camper da vorne zustürme?

Wo ich bei anderen Spielen weiß, dass es jetzt nur noch mich und einen anderen Spieler gibt und ich mich deshalb auf ein Duell einstelle, muss ich bei Apex bis zuletzt an alle Fronten denken. Das macht das Finale nur noch spannender.

4) Ping-System

Dank Ping-System funktioniert eine problemlose Absprache im Squad auch ohne Headset. Dank Ping-System funktioniert eine problemlose Absprache im Squad auch ohne Headset.

Ein Kreismenü, mit dem sich ohne viel Aufwand komplexere Nachrichten an Teamkollegen schicken lassen, gab es auch schon in anderen Spielen, wie den älteren Teilen der Battlefield-Reihe.

Apex verbindet dieses Kreismenü jedoch mit einem Ping-Button, der dynamisch auf das reagiert, worauf ihr zielt. Dadurch lassen sich Wegpunkte setzen, Gegner-Positionen weitergeben, oder Waffenfunde anzeigen, die nützlich für euer Team sind.

Das System ist leicht zu verstehen und intuitiv. Im Vergleich zu den groben Richtungsmarkierungen in Fortnite oder PUBG hat Respawn an dieser Stelle einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht und greift damit vor allem den Spielern unter die Arme, die ohne feste Gruppe ein Match starten.

Zudem benötigt ihr für die vielfältigen Funktionen des Systems nur einen einzigen Button. Dadurch wird es auch bei Neueinsteigern nicht lange dauern, bis sie effizient mit ihrem Team kommunizieren können.

5) Sprach-System

Über Funk kommunizieren die Helden untereinander und geben so wichtige Hinweise. Über Funk kommunizieren die Helden untereinander und geben so wichtige Hinweise.

Auch dieser Punkt fällt in den Bereich "Teamplay". Die Fokussierung auf unterschiedliche Helden ebnet nämlich auch den Weg für die gelungene Sprachausgabe des Spiels, durch die ansonsten unübersichtliche Situationen leichter zu durchschauen sind.

Eure Figur und die eurer Kameraden kommentieren nämlich über Funk vieles von dem was sie tun oder was passiert. Pingt ihr beispielsweise die Position eines Items, sehen die anderen nicht nur die entsprechende Markierung in der Welt und auf der Minimap. Gleichzeitig sagt eure Figur auch, dass sie z.B. eine Schrotflinte gefunden hat.

Noch wichtiger wird das ganze in hektischen Kämpfen. Hier geben die Helden weiter, wenn sie angeschossen wurden, das Feuer eröffnen, oder außer Gefecht gesetzt sind. Solltet ihr im Kampf ein gegnerisches Squad komplett auslöschen, bekommen ebenfalls alle Spieler eine Entwarnung zu hören. Das fühlt sich zum einen so an, als würdet ihr immer mit Voicechat spielen und zum anderen wird dadurch alles übersichtlicher.

6) Motivierender Level-Fortschritt

Habt ihr ein neues Item freigeschaltet, wird euch das mit einem roten Punkt angezeigt. Habt ihr ein neues Item freigeschaltet, wird euch das mit einem roten Punkt angezeigt.

Zum Abschluss noch ein ganz wesentlicher Punkt, der in einigen Vertretern des Genres jedoch negativ auffällt - der Level-Fortschritt. Der war zuletzt in Blackout und PUBG speziell zum Release ein großes Problem. Schlichtweg zu viele Erfahrungspunkte mussten zu Beginn her, um endlich den Stufenaufstieg zu schaffen und eine Belohnung zu erhalten. War das geschafft, war selbst das wenig motivierend, da die Preise nur wenige Spieler überzeugen konnten.

Apex Legends hingegen motiviert Neueinsteiger vom Start weg, in dem es selbst für kleine Erfolge Erfahrungspunkte vergibt. Auf höheren Stufen werden die Punktabstände zum nächsten Level zwar größer, zu einfach sollte es aber auch nicht sein. Die Balance muss stimmen und das schafft Apex aktuell sehr gut.

Was gefällt euch bislang an Apex Legends am besten?

Apex Legends - Video: Mit diesen Tipps gewinnt ihr den Battle Royale 7:12 Apex Legends - Video: Mit diesen Tipps gewinnt ihr den Battle Royale


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