Microsoft kündigt überraschend seinen dritten Handheld an - und der wird euch arm machen

ASUS und Microsoft haben jetzt zum dritten mal zusammengefunden und einen wahrscheinlich unheimlich teuren Handheld zusammengeschraubt.

Der Xbox Ally X20 kommt mit einer Brille, die wie ein virtueller Fernseher funktioniert. Der Xbox Ally X20 kommt mit einer Brille, die wie ein virtueller Fernseher funktioniert.

Microsoft betont immer wieder, wie wichtig Hardware bei der Xbox-Marke ist und auch bleiben wird. Und Worten folgen jetzt auch Taten. Mit einem Handheld, mit dem wohl niemand gerechnet hat, und den sich kaum jemand leisten können wird.

Das ist der neue Xbox-Handheld

Microsofts nächster Handheld hört auf den Namen ROG Xbox Ally X20 und wurde zum 20-jährigen Bestehen des Hardware-Partners ASUS entworfen. Im Vergleich zu ROG Xbox Ally und ROG Xbox Ally X spendieren die Tech-Unternehmen jetzt endlich ihrem Handheld ein OLED-Display.

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Das soll bis zu 1.400 Nits an Helligkeit liefern, allerdings wohl nur in einem kleinen Segment auf dem Bildschirm. Der Bildschirm misst außerdem 7,4 Zoll und liefert eine Bildfrequenz von 120 Hertz. Ob auch VRR wieder mit an Bord ist, ist noch nicht bekannt, wohl aber, dass die Kühlung umfangreich an das neue OLED-Panel angepasst werden musste, da es hitzeempfindlicher ist als LCD (via CashysBlog).

Darüber hinaus wurden die verschleißanfälligen Sticks auf Karbon-Fim-Basis durch TMR-Einheiten ersetzt. Diese sind nicht nur äußerst präzise, sondern bleiben es auch dauerhaft, da die eingebauten Sensoren Änderungen in einem Magnetfeld erkennen, also keine Bauteile übereinanderreiben und stetig abgetragen werden.

Darüber hinaus bleibt es bei den Specs des Xbox ROG Ally X, sprich:

  • AMD Ryzen AI Z2 Extreme-Prozessor
  • 24 GB LPDDR5X-RAM
  • 1 TB SSD-Speicher

Obendrauf gibt es eine Augmented Reality-Brille

Microsoft und ASUS verkaufen den X20 mit der Asus ROG Xreal R1-Agmented Reality-Brille. Diese lässt sich per USB-C an den ROG-Handheld anschließen und zaubert euch einen virtuellen 1080p-Bildschirm in bis zu 171 Zoll vor die Nase. Die Brille nutzt ebenfalls OLED-Technik sowie bis zu 240 Hz.

So hohe Bildraten sind aber wohl auch die Schwachstelle der Brille, da dabei die vertikale Auflösung ähnlich wie beim Checkerboard-Rendering der PS4 Pro halbiert und anhand der Farbwerte anliegender Pixel aufgefüllt werden muss.

Der Knackpunkt des Ganzen: Allen die Brille schlägt mit etwa 800 Euro zu Buche, der Handheld selbst sollte mindestens dasselbe kosten. Aufgrund des OLED-Screens und der leicht besseren Technik könnte er sogar die 1.000 Euro-Marke übersteigen. Ein echt teures Enthusiastenspielzeug also.

Wärt ihr bereit, so viel Geld für einen "tragbaren" TV auszugeben?


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