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BioShock: The Collection im Switch-Check: Ein starkes Trio

Wir haben die BioShock Collection für die Nintendo Switch angespielt. Hier erfahrt ihr, ob die Shooter-Reihe auf der Hybridkonsole einen Kauf wert ist.

von Dennis Michel,
02.06.2020 18:10 Uhr

BioShock: The Collection ist für die Nintendo Switch erschienen und hier erfahrt ihr, ob sich der Port lohnt. BioShock: The Collection ist für die Nintendo Switch erschienen und hier erfahrt ihr, ob sich der Port lohnt.

In den vergangenen Monaten haben uns speziell Ports von Ego-Shootern für die Nintendo Switch aus technischer Sicht immer wieder überrascht. Zuletzt hat das Redux-Bundle der Metro-Reihe eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was auf der Hybridkonsole alles möglich ist.

Jetzt hat es BioShock: The Collection auf die Switch geschafft und hier erfahrt ihr, ob sich der Kauf der Remastered-Trilogie lohnt, oder ob ihr lieber auf die deutlich leistungsstärkeren Versionen für PS4 oder Xbox One zurückgreifen solltet.

Optik und Performance auf der Switch

Vorab möchten wir an dieser Stelle festhalten, dass Port-Entwickler Blind Squirrell Entertainment eine überaus stimmige Umsetzung für die Nintendo Switch gelungen ist. Sowohl im Docked-Modus als auch im Handheld-Modus sieht das Spiel gemessen an den Möglichkeiten der Hardware nicht nur gut aus, auch aus technischer Sicht bezogen auf die Bildrate oder Bugs hatten wir keinerlei Probleme.

Hier die groben Eckdaten:

  • Framerate: meist konstante 30 fps
  • Auflösung: 1080p (Docked) 720p (Handheld)
  • Audio: sehr gute Sound-Ausgabe
  • Eingabe: direkt, kein spürbarer Input-Lag
  • Retail: zusätzlicher 31GB Download nötig
  • Preis: ca. 50 Euro

Bei der Auflösung sei angemerkt, dass sie je nach Spielsituation dynamisch skaliert. Die hier angegebenen Werte sind das Maximum. Das ändert jedoch nichts am positiven Gesamteindruck der Bildqualität. Auch mit der Framerate hatten wir keinerlei Probleme, das Spiel läuft flüssig. Lediglich in sehr actionreichen Momenten kann es zu kleinen Schwankungen kommen. Auf den Spielspaß hat das jedoch keine Auswirkungen.

Tipp: Da Rapture als düsteres Unterwasser-Setting in BioShock 1+2 recht wenig Licht bietet, würden wir euch empfehlen, die Helligkeit in den Einstellungen etwas nach oben zu schrauben. Sonst kann es durchaus vorkommen, dass einzelne Abschnitte zu dunkel sind, ihr speziell im Handheld-Modus zu wenig erkennt.

Wo ist der Optik-Haken? Natürlich mussten die Entwickler aufgrund der limitierten Hardware ein wenig tricksen. Das fällt in erster Linie durch nachladende Texturen auf.

Ein Beispiel: Bewegt ihr euch auf einen NPC zu, wird sein Charakter-Modell ruckartig detaillierter dargestellt. Das fällt jedoch nur auf, wenn ihr penibel darauf achtet. Beim normalen Spielen ist das nicht störend.

Zudem verlieren entfernte Texturen oftmals deutlich an Schärfe, wirken pixelig. Aber auch dieser Punkt fällt nur auf, wenn ihr etwas zu genau auf den Bildschirm schaut.

Infinite BioShock Infinite ist dank des Artstyles auch heute noch ein überaus hübsches Spiel.

Infinite 2 Der legendäre Beginn von BioShock Infinite.

BioShock 1 Einer der wohl bekanntesten Anfänge der Videospiel-Geschichte. Der Flugzeugabsturz in BioShock

BioShock 2 Auch Rapture macht auf der Switch eine gute Figur.

Der Artstyle macht den Unterschied: Abschließend sei natürlich festgehalten, dass es sich um Last Gen-Ports handelt, die grafisch keine modernen Standards bieten. Dennoch sind die Spiele der BioShock-Trilogie auch im Jahr 2020 ein optischer Hingucker, was in erster Linie am fantastischen Artstyle liegt. Von der düsteren Unterwasserwelt Raptures über die farbenfrohe, helle Himmelstadt Columbia, kaum eine zweite Spielwelt wird euch schneller in ihren Bann ziehen.

Tolle Audioqualität auf der Switch

Besonders hervorheben wollen wir an dieser Stelle die fantastische Audio-Qualität des BioShock-Ports, der aufgrund der vielen Audio-Logs eine besondere Bedeutung zukommt.

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu leicht blechernen Audio-Umsetzungen für die Switch. Das Gegenteil ist bei der BioShock-Collection der Fall. Von der Musik über die angesprochenen Logs über die gruseligen Schreie eurer Gegner, all das wirkt äußerst atmosphärisch. Für die perfekte Stimmung würden wir euch empfehlen, mit Kopfhörern zu spielen.

Die Sache mit dem Download

Vorab gab es reichlich Kritik aufgrund der großen Datenmenge, die ihr trotz Retail-Version herunterladen müsst. Habt ihr das Spiel gekauft, die Cartridge eingelegt und wollt alle drei Spiele voll installieren, stehen zusätzliche 31 GB zur Buche.

Diese müsst ihr jedoch nicht auf einmal herunterladen. Lediglich beim Start eines der drei im Dashboard der Switch angelegten Spiele ist ein entsprechender Download nötig.

Wollt ihr euch hingegen die Spiele einzeln über den eShop kaufen, müsst ihr folgende Datenmengen herunterladen.

Das bietet BioShock: The Collection

Neben den drei Hauptspielen bietet die Kollektion das komplette BioShock Gesamtpaket inklusive zusätzlicher Modi, Entwickler-Kommentaren und dem großen Story-DLC Burial at Sea für BioShock Infinite.

Wollt ihr das vollständige BioShock-Erlebnis nachholen, dann habt ihr jetzt auf der Switch die Möglichkeit dazu.

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