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Seite 2: Bioshock im Test - Dann lieber ertrinken

Zwischen Walen und Wahnsinn

Bereits die Tauchfahrt in der Tiefseetauchkugel zeigt, wie schön Rapture nach all den Jahren noch sein kann: Leuchtende Neontafel durchdringen die grünlich-dunkle Suppe, die sich Meer schimpft, während ein Wal an unserem Gefährt vorbeizieht.

Doch gleichsam wird klar, dass den Spielern eine mitunter wenig motivierende Portierung vorgelegt wurde: Kantenglättung scheint nicht zu existieren, die Grafikqualität schwankt so stark, dass manche Texturen und Gegner immer noch top, andere hingegen recht bescheiden aussehen.

Der allgegenwertige Horror des Originals wird durch fehlende Licht- und Schatteneffekte oftmals völlig entwertet: Hier sehen wir eine Frau mit Kinderwagen, während wir Anno 2007 unter flackerndem Licht zuerst ihre Schatten an der jetzt völlig erhellten Wand sehen konnten. Der allgegenwertige Horror des Originals wird durch fehlende Licht- und Schatteneffekte oftmals völlig entwertet: Hier sehen wir eine Frau mit Kinderwagen, während wir Anno 2007 unter flackerndem Licht zuerst ihre Schatten an der jetzt völlig erhellten Wand sehen konnten.

Gravierender als die durchwachsene Qualität ist allerdings das Fehlen vieler Effekte, vor allem aber der Charakterschatten: So hören wir bereits früh im Spiel den Schatten einer Frau, deren Silhouette sich über die Kontur eines Kinderwagens beugt.

In den PC- und Konsolenfassungen war dies ein Moment des Schauderns, in der iOS-Fassung sehen wir nichts. Weil Bioshock extrem viel mit Licht und Schatten spielte, dämpft dies die immer noch großartige Atmosphäre des Originals und reduziert viele Begegnungen auf die Kämpfe, die sich daran anschließen.

Streifzug durch ruckelnde Welten

Sicherheitsbelehrungen finden wir in Rapture nicht, dafür wird uns jedes neu gefundene oder gekaufte Plasmid mittels Werbevideo nähergebracht. Sicherheitsbelehrungen finden wir in Rapture nicht, dafür wird uns jedes neu gefundene oder gekaufte Plasmid mittels Werbevideo nähergebracht.

Abgesehen von der Grafik sind die Unterschiede zu den Originalfassungen marginal, lediglich das Interface trägt der Touchoberfläche Rechnung. Viele Dinge wirken aber uninspiriert und wenig durchdacht: Für den Aufruf der Karte müssen wir einen klitzekleinen Knopf am linken oberen Bildschirmrand drücken, während direkt daneben der Knopf für den Einsatz unserer Gesundheitspacks liegt, genauso wie die Schaltfläche des Optionsmenüs.

Ähnliches gilt für Kaufbuttons an Stationen. Von der Umsetzung eines Spiels, das derzeit mit fast 14 Euro zu Buche schlägt, kann durchaus mehr erwartet werden.

Auch die Performance lässt regelmäßig extrem zu wünschen übrig: Wir hatten im Test teilweise mit kampfentscheidenden Frameraten-Einbrüchen zu kämpfen, während die Ladezeiten gleich ganz katastrophal lang sind.

Das frische Starten der App hat so bis zum Laden des Spielstandes Minuten gedauert. Auf dem iPad 4 haben sich die Framerateeinbrüche dann immerhin weniger bemerkbar gemacht.

Mittlerweile wurde immerhin auch die iTunes-Seite aktualisiert und etliche iPad-, iPod- und iPhone-Modelle ausgeschlossen - wer diese Empfehlung ignoriert, wird sonst noch weniger Spaß an der Unterwasserwelt Raptures haben.

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