CoD Modern Warfare 4 hat ein "Spiel im Spiel": Der DMZ-Modus ist ein Großangriff auf das Extraction Shooter-Genre

Nachdem der erste DMZ-Versuch in Modern Warfare 2 offenbar nicht glückte, versucht es Infinity Ward in MW4 erneut. Hier sind alle Infos.

Rein und wieder raus: Das grundlegende Prinzip von DMZ ist extrem simpel. Rein und wieder raus: Das grundlegende Prinzip von DMZ ist extrem simpel.

Der DMZ (Demilitarized Zone)-Modus ist im Call of Duty-Kosmos nichts Neues. Schon 2022 unternahm Infinity Ward in Modern Warfare 2 den Versuch, einen waschechten Extraction Shooter-Konkurrenten zu Platzhirschen wie Escape from Tarkov und Hunt: Showdown auf die Beine zu stellen.

Doch der Versuch war nicht von Erfolg gekrönt und nach mehreren Updates wurde der Support für den Modus im Jahr 2023 eingestellt. In Call of Duty: Modern Warfare 4 wagt das Studio nun einen weiteren Versuch – und macht DMZ zu einem wichtigen Eckpfeiler des Shooters.

Im Rahmen einer Präsentation vor einigen Wochen wurden uns erste Details zum Modus präsentiert. Dort hieß es, man habe aus den Beta-Erfahrungen des ersten DMZ gelernt und wolle nun die Dinge deutlich besser machen. Und die Ambitionen sind groß, DMZ soll "ein Spiel im Spiel" und damit ein Extraction Shooter innerhalb von Modern Warfare 4 werden.

Video starten 2:49 Call of Duty: Modern Warfare 4 zeigt erste Szenen aus der Kampagne im Reveal Trailer

DMZ in Modern Warfare 4: Die Grundlagen

Grundsätzlich funktioniert der DMZ-Modus in Modern Warfare 4 ganz Extraction-typisch. Ihr werdet entweder alleine oder als Team auf einer großen Map ausgesetzt, erledigt Aufgaben und Missionen, sammelt Ausrüstung und Erfahrungspunkte und müsst dann an bestimmten Punkten ausfliegen, um euer gesammeltes Zeug zu sichern.

Laut Infinity Ward ist man ein "inoffizieller Agent, der hinter feindliche Linien geschickt wird", um dort unter anderem Militärtechnologie zu sichern.

Die DMZ-Map: Hajin

DMZ wird auf einer Map namens Hajin gespielt, die unseren ersten Einschätzungen nach die Größe einer durchschnittlichen Warzone-Karte haben wird. Die Map ist in Korea rund um ein Atomkraftwerk angesiedelt, um das es diverse verseuchte Bereiche geben wird.

  • Erkundung soll eine wesentlich wichtigere Rolle spielen und auch mehr belohnt werden als in DMZ 1.
  • Die Karte soll sich wesentlich lebendiger und gefährlicher anfühlen: Es gibt herumfahrende KI-Fahrzeug-Konvoys und Gegnergruppen, Luftpatrouillen etc.
  • Es wird offenbar Umgebungsrätsel geben, Details dazu hat Infinity Ward aber noch nicht verraten.
  • Es gibt ein dynamisches Wettersystem mit Sturm, Regen, Schnee und auch Mischformen.

Ihr könnt die Zone entweder allein oder im Team betreten und euch Freunde oder Feinde machen. Ihr könnt die Zone entweder allein oder im Team betreten und euch Freunde oder Feinde machen.

Drei Möglichkeiten, DMZ zu spielen

Den DMZ-Modus in Modern Warfare 4 könnt ihr laut Infinity Ward auf drei Arten spielen:

  • Story-Missionen: Geskriptete Missionen, bei denen ihr meist ein großes Ziel erfüllen müsst (z.B. in ein verschlossenes Gebäude eindringen, um ein besonders wertvolles Item zu bergen).
  • Dynamic Operations: Hier klappert ihr nach und nach eine Reihe von Aufgaben in der Welt ab (z.B. Gegner erledigen oder Fracht sichern).
  • Free Roam: Ihr bewegt euch ohne größere Vorgaben über die Map und macht das, worauf ihr Lust habt.

Infinity Ward betont, dass alle diese Gameplay-Möglichkeiten in derselben Welt spielen. So könnt ihr beispielsweise als Free Roam-Spieler*innen andere bei ihren Story-Missionen erledigen und looten. Grundsätzlich steht es euch wie in anderen Extraction Shootern frei, euch mit anderen Spieler*innen zusammenzutun oder sie zu bekämpfen.

Weitere Features von DMZ in Modern Warfare 4

  • Progressionssystem: Für erledigte Aufgaben und Gegner bekommt ihr Erfahrungspunkte, die in einem Talentbaum nach und nach diverse Verbesserungen für den Charakter freischalten.
  • Es gibt ein Sterne-System ähnlich wie dem in GTA: Sorgt ihr für Unruhe auf der Map, werdet ihr von immer mächtigeren KI-Gegnern und Fahrzeugen gejagt.
  • Werdet ihr während eines DMZ-Einsatzes erledigt, könnt ihr Ingame-Geld ausgeben, um XP und gesammelte Waffen/Items zu retten. Je mächtiger der eigene Operator, desto teurer wird es.
  • Neue Items und Gegenstände könnt ihr mit einem Ingame-3D-Drucker drucken: Dafür müsst ihr nur entsprechende Ressourcen und Baupläne auf der Map finden.
  • Es gibt ein Bounty-System: Wenn ihr andere Spieler*innen erledigt, erhöht sich euer Kopfgeld und es wird für andere lukrativer, euch auszuschalten. Infinity Ward verspricht, Bestenlisten einzubauen, anhand derer ihr die erfolgreichsten Kopfgeldjäger*innen und Belohnungen einsehen könnt.
  • Es gibt die Möglichkeit geben, niedergeschossene Teammitglieder wiederzubeleben, während man sie in Deckung zieht – wie in Battlefield 6.

Der DMZ-Modus ist Teil von Modern Warfare 4 und geht dementsprechend am 23. Oktober 2026 an den Start. Call of Duty: Modern Warfare 4 erscheint nur noch für die Current Gen-Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X/S sowie den PC. Versionen für die PlayStation 4 und Xbox One wird es nicht geben.

Wie klingen diese Infos für euch – habt ihr Bock auf DMZ?


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